Keir Starmer, lahme Ente, hat quasi schriftlich, was der Partner der «special relationship» von ihm hält: Nichts, wie Donald Trump zu Protokoll gab. Weil der britische Premier der US Air Force die Nutzung des Stützpunkts Diego Garcia anfangs nicht erlaubte, schnaubte der Präsident: «Es ist nicht Winston Churchill, mit dem wir es zu tun haben.» Autsch!
Friedrich Merz, Sykophant, weiss jetzt, wie sich ein vergiftetes Kompliment anfühlt. Gönnerhaft lobte Donald Trump den neben ihm im Oval Office sitzenden Kanzler. Er sei «ziemlich genau das Gegenteil» von Angela Merkel. Wie könnte er da widersprechen.
Cristiano Ronaldo, Emigrant, hat sich in Sicherheit gebracht. Unmittelbar nach den ersten iranischen Angriffen auf Saudi-Arabien hob der Privatjet des in Riad spielenden Fussballstars mit Ziel Madrid ab. Es gilt als sicher, dass sich der Stürmer mitsamt Familie an Bord befand.
Markus Söder, Spitzbub, bringt Friedrich Merz in Verlegenheit. Mit diebischer Freude lud der Bayern-Premier den Kanzler nach München ein, wo der dem FC Bayern die Fussball-Meisterschale übergeben solle. Söder ist trotz Nürnberger Herkunft Bayern-Fan. Merz drückt dem Erzrivalen Dortmund die Daumen. Im Kabinett steht es 2:1 für Bayern. Vizekanzler Lars Klingbeil ist auf Söders Seite.
Juan Carlos, Exilant, darf sich Hoffnungen machen. Spaniens Oppositionschef Alberto Núñez Feijóo sprach sich dafür aus, dem in Ungnade gefallenen spanischen Ex-König die Rückkehr aus seinem Exil in den Emiraten zu gestatten. Angesichts seiner Verdienste um die Demokratie solle der 88-Jährige seinen Lebensabend in Würde in seiner Heimat verbringen dürfen.
Anthony Albanese, Macho, hat sich bei Australiens Frauen in die Nesseln gesetzt, als er Grace Tame, eine Kämpferin gegen Kindesmissbrauch als «schwierig» bezeichnete. Sie nahm die Entschuldigung des Premiers nicht an. «Schwierig» sei ein Codewort von Frauenhassern. «Erspar uns deine Herablassung, alter Mann. Wir alle wissen, was du gemeint hast.»
Annalena Baerbock, Überfliegerin, hat mit ihrem Wissen geprahlt: Die Uno sorge dafür, dass «Flugzeuge nicht irgendwie zusammenkrachen», tönte die Präsidentin der Uno-Vollversammlung. Äh, nicht wirklich. Zuständig sind nationale Flugsicherungen.
Kay Gottschalk, Mimose, beklagt sich über Partei-«Freundin» Beatrix von Storch. Die AfD-Frau habe ihm zweimal mit der flachen Hand auf die Stirn geklatscht. «Etwas tiefer und mein Augenlicht wäre in Gefahr gewesen.» Von Storch wehrt sich: Sie habe ihn nur an die Stirn getippt. Wie dämlich!
Aufgezeichnet von Wolfgang Koydl

