Sandro Brotz verlässt nach vierzehn Jahren das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und wechselt per Februar 2027 zum Blick. Dort soll der langjährige «Arena»-Moderator einen eigenen Videopodcast zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erhalten.
Blick-Chefredaktor Rolf Cavalli bezeichnet Brotz als einen der «prägendsten und profiliertesten Köpfe des Schweizer Journalismus». Seine Fähigkeit, Debatten zu schärfen und auf den Punkt zu bringen, passe zum Blick. Mit dem neuen Format wolle das Medienhaus zugleich seine Video- und Crossmedia-Strategie ausbauen.
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Der Videopodcast soll mehrmals pro Woche erscheinen. Brotz will darin aktuelle Themen einordnen, hinter die Kulissen politischer und gesellschaftlicher Debatten blicken und Entscheidungsträger mit kritischen Fragen konfrontieren. Die Beiträge sollen über die Blick-Kanäle sowie über gängige Podcast-, Social-Media- und Videoplattformen verbreitet werden.
Für Brotz ist der Wechsel zugleich eine Rückkehr. Seine journalistische Laufbahn begann 1988. Später arbeitete er unter anderem als Reporter, Nachrichtenchef und stellvertretender Chefredaktor beim Sonntagsblick sowie als Chefredaktor von Radio 1. 2012 wechselte er zu SRF. Dort moderierte er zunächst die «Rundschau» und übernahm 2019 die Leitung der politischen Diskussionssendung «Arena». Noch im August 2026 trat Brotz öffentlich als deren Moderator auf.
«Nach vierzehn grossartigen Jahren bei SRF freue ich mich darauf, Teil dieser Strategie zu werden, um zusammen mit den neuen Kolleginnen und Kollegen einen Premium-Videopodcast zu etablieren», sagt Brotz. Relevanz und Einordnung stünden für ihn im Zentrum. Einen besonderen Akzent setzt er auf das eidgenössische Wahljahr 2027: Sein Anspruch sei es, das Publikum dann auch zu überraschen.