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«So gering war die Unterstützung und so hoch die Ablehnung noch nie»: Merz-Regierung fällt bei Insa-Umfrage auf Rekordtief

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«So gering war die Unterstützung und so hoch die Ablehnung noch nie»: Merz-Regierung fällt bei Insa-Umfrage auf Rekordtief
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Die Union ist in einer neuen bundesweiten Umfrage auf ihren niedrigsten Wert seit fast fünf Jahren gefallen. CDU und CSU kommen im Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts Insa für Bild nur noch auf 20 Prozent. Das sind ein Punkt weniger als in der Vorwoche und 8,5 Punkte weniger als bei der Bundestagswahl im Februar 2025. Die AfD bleibt mit 28 Prozent stärkste Kraft und liegt nun acht Punkte vor der Union.

Clemens Bilan/EPA/Keystone
Bundeskanzler Friedrich Merz an einer Medienkonferenz in Berlin
Clemens Bilan/EPA/Keystone

Auch für den kleineren Koalitionspartner SPD bleiben die Werte niedrig. Sie erreicht unverändert 12 Prozent und liegt damit gleichauf mit der Linken, die einen Punkt zulegt. Die Grünen kommen auf 13 Prozent. Die FDP erreicht 5 Prozent, das BSW 3 Prozent. Sonstige Parteien liegen zusammen bei 7 Prozent. CDU/CSU und SPD kämen damit gemeinsam nur noch auf 32 Prozent.

Besonders deutlich fällt die Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz aus. 78 Prozent der Befragten sind mit seiner Arbeit unzufrieden, 16 Prozent zufrieden. Auch unter den Anhängern der Union überwiegt die Kritik: 54 Prozent zeigen sich mit Merz unzufrieden, 37 Prozent zufrieden.

Ähnlich sind die Werte für die Bundesregierung insgesamt. 79 Prozent der Befragten geben an, mit ihrer Arbeit unzufrieden zu sein, 15 Prozent sind zufrieden. Insa-Chef Hermann Binkert sagte der Bild: «Nur noch jeder Sechste ist mit der Arbeit des Bundeskanzlers und der Bundesregierung zufrieden. So gering war die Unterstützung und so hoch war die Ablehnung noch nie.»

Die Zahlen erscheinen wenige Wochen vor drei Landtagswahlen. In Sachsen-Anhalt wird am 6. September gewählt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern folgen am 20. September. Für den Sonntagstrend befragte Insa vom 10. bis 14. August 1203 Personen. Die gesonderte Befragung zur Zufriedenheit mit Merz und der Bundesregierung basiert auf 1003 Befragten vom 13. und 14. August.

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