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Selenskyj verleiht Elon Musk Freiheitsorden – und hofft auf mehr Unterstützung durch Starlink

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Selenskyj verleiht Elon Musk Freiheitsorden – und hofft auf mehr Unterstützung durch Starlink
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Elon Musk mit dem Freiheitsorden ausgezeichnet. Die staatliche Ehrung zählt in der Ukraine zu einer der höchsten ihrer Art. Musk erhält ihn für seine Verdienste um den Schutz von Leben und Freiheit sowie um die Beziehungen zwischen der Ukraine und den USA, heisst es in einem am Mittwoch veröffentlichten Präsidialdekret.

Matt Rourke/AP Photo/Keystone
Elon Musk
Matt Rourke/AP Photo/Keystone

Musk hat mit seinem Satellitendienst Starlink erheblichen Einfluss auf die ukrainische Kriegsführung. Das System sichert einen wichtigen Teil der militärischen Kommunikation und wird auch bei Drohneneinsätzen genutzt. Anfang Februar griff Musks Unternehmen Space X zudem zugunsten Kiews ein: Nicht registrierte Starlink-Terminals in russisch kontrollierten Gebieten wurden deaktiviert, aktiv blieben nur vom ukrainischen Verteidigungsministerium freigegebene Geräte.

Nun hofft Kiew auf einen weiteren Schritt. Die Ukraine will Starlink auch für Angriffe auf russischem Staatsgebiet nutzen. Damit könnten ukrainische Drohnen und Raketen bei Angriffen tief in Russland präziser eingesetzt werden. Selenskyj versucht deshalb, Musk von einer Freigabe zu überzeugen. Bislang zieht der Unternehmer hier jedoch eine Grenze. Musk halte einen solchen Einsatz für eine Eskalation, sagte Selenskyj am vergangenen Samstag. Er fügte allerdings hinzu: «Aber vielleicht ändert er seine Meinung, wenn er weitere Argumente hört.»

Der ukrainische Freiheitsorden wird auch an ausländische Unterstützer Kiews vergeben. Zu den jüngsten Empfängern zählen Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Andy Burnham und Litauens Präsident Gitanas Nauseda. Musk selbst äusserte sich zunächst nicht zu seiner Auszeichnung.

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