Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hofft auf eine Entscheidung seines amerikanischen Amtskollegen Donald Trump über die Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern. Das erklärte sein enger Vertrauter Andrij Jermak im Gespräch mit dem Nachrichtenportal Axios. Selenskyj werde am Freitag im Weissen Haus erwartet.
«Ich denke, wir brauchen Entscheidungen, die Putins Haltung verändern. Er muss verstehen, dass mit Präsident Trump keine Spiele möglich sind», sagte Jermak wörtlich. Die Hoffnung auf die Lieferung der weitreichenden US-Waffen sei gross. Diese könnten, so Jermak, «ein Gamechanger» sein, da sie Ziele tief in Russland treffen könnten – insbesondere Drohnen- und Raketenfabriken.
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Die Begegnung der beiden Präsidenten erfolgt laut Jermak auf Initiative Trumps, nachdem dieser und Selenskyj vergangene Woche zwei vertrauliche Telefongespräche geführt hätten. «Beide Gespräche waren sehr gut. Die Präsidenten verstanden sich auf Anhieb», so Jermak.
Selenskyj und sein Team seien jedoch überrascht gewesen, dass Trump unmittelbar vor Ankunft des ukrainischen Präsidenten in den USA ein Treffen mit Wladimir Putin in Ungarn angekündigt habe – im am wenigsten Ukraine-freundlichen Land der Europäischen Union.