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Russlands Antwort auf Starlink: Moskau beschleunigt den Aufbau seines Satelliteninternets Rasswet

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Russlands Antwort auf Starlink: Moskau beschleunigt den Aufbau seines Satelliteninternets Rasswet
Russlands Antwort auf Starlink: Moskau beschleunigt den Aufbau seines Satelliteninternets Rasswet
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Russland beschleunigt den Aufbau seines eigenen Satelliteninternets Rasswet und will damit eine strategische Abhängigkeit von ausländischen Anbietern beseitigen. Das System umfasse derzeit 16 Satelliten und werde schneller ausgebaut als von Kiew erwartet, sagte Wadym Skibizkyj, stellvertretender Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes GUR. Bis 2027 plane Moskau 292 Satelliten, bis 2035 sollen es 924 sein.

NASA via AP
Sojus-Raumschiff am Rasswet-Modul der ISS (Symbolbild)
NASA via AP

Rasswet wird vom russischen Unternehmen Bureau 1440 entwickelt und orientiert sich technisch am Prinzip von Starlink: Statt weniger grosser Satelliten werden zahlreiche kleinere Geräte in niedriger Erdumlaufbahn eingesetzt. Das verkürzt die Übertragungszeit und ermöglicht schnelle Datenverbindungen. Erste Testsatelliten starteten 2023 und 2024. Im März 2026 folgten nach Angaben des Berichts die ersten 16 Satelliten der operativen Konstellation.

Den Anstoss für das Projekt lieferte auch der Ukraine-Krieg. Starlink ermöglicht ukrainischen Truppen Kommunikation, Drohnensteuerung und die Übertragung von Karten, Koordinaten und Aufklärungsdaten, selbst wenn Mobilfunknetze zerstört oder gestört sind. Russische Soldaten nutzten deshalb ebenfalls über den Schwarzmarkt beschaffte Starlink-Terminals. Anfang 2026 verschärfte SpaceX jedoch die Freischaltung der Geräte; nicht autorisierte russische Terminals wurden abgeschaltet. Damit wurde für Moskau deutlich, dass seine Streitkräfte bei dieser Kommunikation von einem ausländischen Privatunternehmen abhängig waren.

Von Starlink ist Rasswet noch weit entfernt: SpaceX verfügt über mehr als 10.000 Satelliten im Orbit, Russland nach ukrainischen Angaben erst über 16. Für Moskau könnte jedoch bereits eine wesentlich kleinere Flotte militärisch nützlich sein. Eine Konstellation von Hunderten Satelliten könnte russischen Truppen einen eigenen, schwerer zu störenden Kommunikationskanal für Drohnenbilder, Zielkoordinaten und den Datenaustausch zwischen Einheiten verschaffen. «Sobald Russland eine vollständige Satellitenkonstellation aufgebaut hat, wird das System wie Starlink funktionieren», sagte Skibizkyj. Die Ukraine prüfe bereits Möglichkeiten, das System zu bekämpfen.

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