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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Montag, dem 21. September 2000. und 26. Ich wünsche Ihnen jetzt schon einen schwungvollen Start in die neue Woche. Nie wieder Krieg in Europa. Roger Köppel auf Deutschland-Tournee. Ich setze meine Vortragsreise fort. Thema die grossen Fragen Deutschland, Europa und die Welt unter spezieller Berücksichtigung natürlich der schweizerischen Perspektive. Er ist sehr erfolgreich losgegangen in Lübeck, Magdeburg, Dresden und Und Erfurt, ab November geht es weiter. Am 2.11. in Nürnberg, am 3.11. Erding bei München, 4.11. Leonberg bei Stuttgart, 9.11. Duisburg, 10.11. Bielefeld, 16.11. Neu-Ulm, 17.11. Ludwigshafen am Rhein und am 18.11. Grande Finale in Saarbrücken. Vielleicht rücken wir noch den einen oder anderen Termin zusätzlich in die Abfolge. Seien Sie dabei, vielleicht auch aus der Schweiz mal einen Ausflug sich gönnen. Ins nördliche Nachbarland ist ja hochinteressant, was dort passiert. Hier die Aufstellung der Termine, Sie können sich anmelden, weltwoche.de-vortrag, weltwoche.de-vortrag. Und die Bundesrepublik ist im Moment ja ein sehr interessantes Land. Es finden politische Umwälzungen statt, jetzt auch an diesem Wochenende wieder. Ein Desaster, wie auch der Kanzler selber einräumen musste für die... CDU für die Regierungspartei in Mecklenburg-Vorpommern, in diesem Bundesland, ist sie nicht einmal mehr in den Landtag eingezogen. Das ist eine unglaubliche Zäsur. Obenaus an der Spitze behauptet sich die AfD mit ihrem gemässigten Kandidaten, live Eric Holm, an dem sind alle Versuche krachend gescheitert, ihn da zum Radikalinski zu stempeln. Das ist er einfach nicht. Ich habe ihn ja interviewt, sie konnten sich davon selber... Über Zeugen, ein Politiker, wie er früher für eine CDU oder eine FDP politisiert hätte. Die FDP ist nicht einmal mehr, also fast nicht einmal mehr unter dem Mikroskop zu erkennen, punkto Wahlergebnissen, also der Wolfgang Kubicki-Effekt, über den man da gesprochen hat, der neue Vorsitzende, der Routinier, der ja gerne auch etwas Klartext spricht in den Talkshows, das verfängt nicht, da löst sich sozusagen ein Teil des alten Parteiestablishments auf und es findet eine Art parteipolitische Bereinigung statt. Hat es ja in anderen Ländern auch schon gegeben. Man bringt da immer das Beispiel Italien der 80er Jahre, als die Demokrazia Christiana, dass die Christdemokraten sich da in Luft aufgelöst haben. Dort allerdings nach einer Reihe von Korruptionsaffären. Nun also die CDU am Boden, weiter der schlingernde Kanzler, sehr ratlos wirkend gestern. Vor die Medien getreten, AfD stärkste Partei Mecklenburg-Vorpommern, in der Hauptstadt Berlin schwingen die Linken oben aus, überholen die CDU ebenfalls. Da spielen auch lokale Gegebenheiten eine Rolle, mit dem früheren Bürgermeister, der unter unrühmlichen Umständen abtreten musste. Aber jetzt in der Schweizer Sendung ist vor allem interessant, was aus schweizerischer Sicht daraus gefolgert werden kann. Erstens. Ganz klar auch in Deutschland, der Zeitgeist jetzt in diesen kriegerischen Rezessionszeiten, der Zeitgeist dreht da jetzt abgesehen von den Städten auf breiter Fläche in Richtung konservativ. Die Städte allerdings, eben Berlin wäre da das Gegenbeispiel, sind Bastionen, sind Zitadellen der Linken und zum Teil der Grünen, jetzt hier vor allem der ganz Linken in Berlin, aber im Land natürlich ein klarer... konservativer Trend. Das ist nicht überraschend, das gibt es immer. Vor allem dann, wenn es eben nicht mehr so gut läuft, dann kehrt das Solide, kehrt das Bewährte zurück. Zweitens, die Brandmauerer Parteien, die Irrweg- Parteien in Deutschland, jetzt allem voran die CDU, CSU, die sind auf dem Niedergang. Die CDU noch mehr als die bayerische CSU, die Ja, verdampft sozusagen vor unseren Augen, schmilzt gewissermassen weg. Und das ist interessant, denn die Schweiz ist ja politisch immer etwa drei bis vier Jahre hinter Deutschland, macht allerdings die meisten Dummheiten nach, die eben auch in der Bundesrepublik politisch vollführt werden. Ich erinnere da an die Atomausstiegspolitik, natürlich auch die Sozialpolitik, die Grenzöffnungspolitik. All diese Dinge sind ja in der Schweiz auch praktiziert worden. Es gibt übrigens auch eine Brandmauer in der Schweiz, ist ganz klar Ausgrenzung der SVP in vielerlei Hinsicht, obwohl die SVP im Moment meines Erachtens keinen so starken Eindruck hinterlässt. Die Partei ist erfolgsverwöhnt mit etwa 30 Prozent. Man glaubt, da über Wasser laufen zu können. Die Parteiprominenz hat sich jetzt vor allem auch in der Neutralitätsinitiative sehr, sehr stark zurückgehalten, so als ob sie da kein Risiko eingehen wollte. In diesem eben auch zum Teil umstrittenen, argumentativen Gelände kann man also die Schweiz mit Verspätung immer etwas auf den gleichen Schleuderpfaden und Sumpfwegen unterwegs als Deutschland. Und das gilt eben auch im Bereich der Brandmaurer und Ausgrenzungsparteien, die von den Mainstream-Medien hofiert werden, die vom Schweizer Fernsehen hofiert werden. In Deutschland sieht man, was eben mit Parteien passiert, die... Brandmauern errichten, vor allem mit bürgerlichen Parteien, die ihre bürgerlichen Grundsätze, ihre konservativen Grundsätze preisgegeben haben. Und das gilt in der Schweiz natürlich insbesondere für die FDP, für die freisinnige Partei, aber es gilt eben auch für die Mitte-Partei, die mittlerweile auf einem derartigen Schlingerkurs unterwegs ist, das gar nicht mehr auch gefühlsmässig nachvollzogen werden kann, wofür diese Partei eigentlich steht. sich Ich dachte nicht, dass man ein Profil noch mehr verwässern könnte, als dies in den letzten Jahren schon der Fall gewesen ist. Aber es ist jetzt doch schon noch markanter zu beobachten. Also der Weg ins Nichts, den da die CDU vorzeichnet, droht eben auch den schweizerischen bürgerlichen Parteien FDP und Mitte. wenn sie sich weiterhin an die Linken heften, wenn sie sich da von den Linken einspannen lassen. Und das tun sie. Wir haben das gesehen bei der 10-Millionen-Schweiz-Initiative. Wir sehen es jetzt bei der Neutralitätsinitiative. Und bei den EU-Unterwerfungsverträgen stehen ja die FDP und die Mitte Partei auch nicht auf der Seite der schweizerischen Unabhängigkeit. Und das wird sich rächen. Das sieht man jetzt in der Vorwegnahme in der Bundesrepublik. Grosses Thema, vor allem in den Boulevardmedien. Das gefälschte Covid-Zertifikat der Schweizer Fussball-Nationalmannschafts-Captains Granit Xhaka. Ein Schauprozess, der an die finstersten Corona-Zeiten erinnert. Auch da wurden Brandmauern aufgerichtet, hat man ausgegrenzt, stigmatisiert und heruntergestampft. Und mittlerweile ist herausgekommen, dass die Politik auch in der Schweiz sich schwer geirrt hat und riesige Fehler machte. die ganzen Schulschliessungs... Die Paranoia, die damals stattgefunden hat, dass man Kinder vom Schulunterricht ausgeschlossen hat, dass man jungen Leuten verboten hat, in den Ausgang zu gehen, das hat überhaupt nichts gebracht. Das waren reine Schikanen. Und auch dieses Covid-Zertifikat war ja ein schlichter Betrug, war ja der Versuch, eine indirekte Impfpflicht in der Schweiz zu errichten. Und viele wollten sich dem nicht aussetzen. Und vor allem die Sportler wollten sich dem nicht aussetzen. weil sie sich zu Recht gesagt haben, wir trauen dieser noch neuen Impfung nicht, mit diesen Methoden, die einfach noch nicht ausreifend und ausreichend geprüft worden sind. Und Sportler, klar, deren Kapital ist der Körper, da spritzt man sich nicht einfach irgendetwas hinein. Ist logisch. Und dass jetzt die Medien vor dem Hintergrund all diese Corona-Irrtümer und dieses Zertifikats dass ja eben selber ein Betrug war, Ausdruck einer autoritären, falschen Politik, dass man jetzt... Sportler an den Pranger stellt, das ist total daneben, meine Damen und Herren. Also es ist eine Ungeheuerlichkeit, wie man das jetzt wieder ausgräbt und wie die Medien hier einmal mehr als geschlossene Marschkolonne sozusagen noch rückwirkend diesen Corona-Wahnsinn aufkochen. Unglaublich, aber sehr entlarvend, sehr erhellend. Also Sie sehen da einfach, wo die Journalisten, wo die Verlagshäuser stehen. Sehr interessantes Interview. Mit Christoph Blocher in der Sonntagszeitung. Triumphierend wird da festgehalten, Blocher gesteht Niederlage bereits ein. Diese unglaubliche Jubelmentalität. Die Journalisten freuen sich da wahnsinnig, dass die Neutralitätsinitiative jetzt an den Urnen zu scheitern droht. Warum eigentlich? Sind die Medien so kriegsversessen? Nein, sie sind eben obrigkeitshörig. Sie schreiben und plappern einfach das nach, was die Regierungen sagen. wenn die Regierung sagt, nein, also... Wir wollen eine Vichy-Vachy-Neutralität. Wir wollen uns das Recht vorbehalten, die Schweiz in Konflikte und auch in internationale Bündnisse hineinführen zu können. Wir möchten mit der NATO stärker zusammenarbeiten. Wir möchten selbstverständlich gegen die Atommacht Russland auch weiterhin Wirtschaftskrieg führen mit Sanktionen. Das sind ganz wichtige prärogative Vorrechte, die wir als Regierung behaupten möchten. Dann nicken die Journalisten andächtig, grossartig und wehe, es kommt jemand, der sich daran erinnert, dass das mit schweizerischer Neutralität überhaupt nichts zu tun hat. Christoph Blocher sehr souverän und er sagt zu Recht, diese Initiative und auch das viele Geld, das er da in die Hand genommen hat, das sind ja Millionen, die es ihm gekostet hat, diese Kampagne, das sei eine Investition ins Wohl der Schweiz. und ich sehe das auch so, das ist ein Etappenkampf, das ist sozusagen ein Abschnitt auf dem Weg zur Rückgewinnung der schweizerischen Neutralität in sehr kriegerischen Zeiten. Und da hilft es dann eben auch nicht, wenn der Chefredaktor des Sonntagsblicks sich fürchterlich eschoffiert und aufregt. Raubzug auf die Schweiz am helllichten Tag. Warum? Weil der russische Präsident Putin, weil die russischen Behörden jetzt einen Nestle-Ableger in Russland unter Zwangsverwaltung gestellt haben, jawohl, das sei jetzt eine Retourkutsche gegen die Schweiz, behauptet da Reza Rafi, schreibt er, und das sei eine absolut skandalöse Vorgehensweise Russlands und es brauche jetzt da scharfe Demarschen und Proteste aus Bundesbern. Ich frage mich, wenn ich so etwas lese, auf welchem Planeten leben eigentlich diese Journalisten? Wie geschlossen sind eigentlich diese Abteilungen des medialen Mainstreams, in denen sie sich bewegen. Freunde, habt ihr mitbekommen, dass die Schweiz, und zwar mit einer Vehemenz, bei der es einem kalten Rücken herunterlaufen könnte, diese EU-Sanktionen gegen Russland übernommen hat? Wir haben uns faktisch im Wirtschaftskrieg der EU unterworfen. Wir haben in diesem wichtigsten Geschäft der Gegenwart die Aussenpolitik an Brüssel abgegeben. Wir sind da sozusagen ein Anhängsel. der kriegerischen Brüsseler Sanktionspolitik, die von Politikern betrieben wird, die erstens demokratisch abstürzen, die kaum mehr Mehrheiten oder kaum mehr messbare Wähleranteile hinter sich haben, die sich aber dermassen in einen Krieg verrennen, dass es immer gefährlicher wird, dass die Eskalation ununterbrochen fortgesetzt wird und dass eben ein dritter Weltkrieg so nahe wie noch nie seit 1945. uns bevorsteht. Und die Schweiz macht mit. Sie macht mit im Wirtschaftskrieg. Und jetzt geht man davon aus, wie da eben der Chefredakteur des Sonntagsblicks, und er spricht da ja für vermutlich einige Leute in Bundesbern, für viele auch neutrale Beobachter des Geschehens, für viele Schweizer. Jetzt hat man sich also tatsächlich eingebildet, dass die Russen da einfach Däumchen drehend das zur Kenntnis nehmen. Wacht auf Die Schweiz macht mit im Wirtschaftskrieg. ist ja logisch, Dass es sie trifft, das machen ja die Russen. Die Russen machen aus ihrer Sicht spiegelbildlich genau das, was der Westen macht. Der Westen marschiert voran mit der NATO, also wehren sie sich. Sie halten dagegen, aus der russischen Sicht. Der Westen ergreift Wirtschaftssanktionen, also die Russen machen das Gleiche, plagen auch unsere Unternehmen. Der Westen kommt mit Drohnen, unterstützt die Ukraine tief ins russische Gelände, also schlagen die Russen zurück. Aktion und Reaktion. Und diese moralisierende Besserwisserei, mit der man sich vor allem selber profiliert, die bringt gar nichts. Das ist irrelevant. Entscheidend ist nur... Wollen wir als Schweizer uns an diesem Krieg beteiligen, ja oder nein? Und meine Antwort lautet ganz klar, nein, wir dürfen uns daran nicht beteiligen. Aber wenn man so einen Mumpitz, Entschuldigung, darlegt, wie hier dieser Journalist, dann ist man eben geistig schon auf dem Kriegsplatz. Man ist gar nicht bereit, die eigene Position sozusagen kritisch zu reflektieren. Keine Überraschung da. Gerüchteküche brodelt und was ist mit... Budliger Artieda, ja, die Staatssekretärin, die gekündigt hat. Warum tritt da ihr Chef Guy Parmelin wegen Rückenbeschwerden zurück? Je länger ich darüber lese, desto fragwürdiger erscheint mir jetzt dieses Theater, das da stattfindet. Zum Beispiel finde ich das nicht wirklich in Ordnung. Dass da die Staatssekretärin Butigerath, jede, die ja sehr viel Lob erhalten hat, auch aus konservativen Kreisen, auch von mir, für einzelne ihrer Aktionen, dass die jetzt da mitten aus diesen Zollverhandlungen einfach aussteigt und das Ganze nicht zu Ende führt. Zweitens muss man vermutlich, auch ich, aufpassen, dass man da nicht allzu euphorisch jetzt über diese Spitzenbeamtin hier urteilt. die nach unseren Informationen auch eine Befürworterin ist der EU-Unterwerfungsverträge. Ja, sie ist resolut jetzt auch in diesem Zollstreit aufgetreten, aber wirklich ins Ziel gebracht hat sie es ja eigentlich nicht. Und dass man jetzt sozusagen krönend abschleicht da und möglicherweise einen lukrativen Job in der Privatwirtschaft übernimmt, ich will da nichts unterstellen, aber das ist zumindest der Stand der medialen Berichterstattung, das hat doch auch... einen Schalen beigeschmackt. Und Co-Gründer Alemann, das ist ja diese Uhren, Entschuldigung, diese Uhrenmarke, ein freudscher Versprecher, das ist die Schuhmarke aus der Schweiz, die einen unglaublichen Erfolg hingelegt hat, in einem Bereich, der ja weiss Gott ausgeschöpft scheint. Die haben jetzt den Kilian Mbappe als neuen Werbeträger verpflichtet, nachdem sie ja zuvor mit dem Roger Federer Furore gemacht haben. Das Bundesgericht Er hat Strafanzeige erhoben gegen Unbekannt aufgrund einer Amtsgeheimnisverletzung. Was ist der Hintergrund? Die Tamedia-Redaktionen haben berichtet aus einer Krisensitzung aller 40 Richter vom 13. Mai. Die Weltwoche wollte die Protokolle dieser Sitzung einsehen mit Rückgriff auf das Öffentlichkeitsprinzip. Das wurde uns verweigert. Die Protokolle sind dann aber doch erschienen im Tagesanzeiger, können also nur unter Amtsgeheimnisverletzung dort gelandet sein. Und tatsächlich hat das Bundesgericht, wie Christoph Mörgeli recherchiert hat, eine Strafanzeige erhoben. Cui bono? Wem nützt es? Natürlich steht da unter Verdacht Yves Donsalat, einer der angeprangerten und kritisierten Bundesrichter. Es geht ja um diese Liebesaffäre, die Interessenkonflikte. Christoph Mörgeli hat das Ganze aufgedeckt. Das Bundesgericht tut sich extrem schwer, das aufzuarbeiten. Man schiebt da die heisse Kartoffel irgendwie vor sich her, möchte das auch an den politischen Betrieb in Bern abdelegieren. Aber ist klar, Yves Donsalat, der frühere, beziehungsweise von der SVP portierte Richter, der sich längst mit seiner Partei verkracht hat, aufgrund von Gerichtsentscheiden, die er getroffen hat, Und eben genau gegen das gehen, was im Grunde das Gedankengut jener... politischen Parteist, die importiert hat. Der versucht das Ganze jetzt als Verschwörung darzustellen. Diese Affäre wird natürlich weitergehen. Strafanzeige auch gegen Mike Müller. Mike Müller hat folgendes vertwittert, was ich nicht so verstehe, warum der Kanzler eines 80-Millionen-Landes, gemeint ist die Bundesrepublik Deutschland, wegen einer knappen Million Nazis in einem gescheiterten Gliedstaat zurücktreten soll. Das ist die Arroganz des Schweizer Staatsschauspielers und Staatskomikers, der einfach mit seinen politischen Einlassungen peinlich auftritt. Auf jeden Fall hat er sich jetzt eine Strafanzeige eingefangen, und zwar von einem Sohn des Müllermilchpatrons Theo Müller. Der lässt sich das nicht bieten, weil er sagt, jawohl, ich wähle diese Partei auch und ich bin kein Nazi. und will mich so nicht diskreditieren lassen, weil die Nationalsozialisten ja doch eine verbrecherische Organisation gewesen sind. Hier also eine Konterreaktion eines Angeprangerten. CDU-Debakel, grosses Interview mit Sergio Armotti heute Morgen noch in der Neuen Zürcher Zeitung. Am nächsten Mittwoch wird in Bern wieder abgestimmt über die... Eigenkapitalvorschriften der UBS, die da aufgebrummt werden sollen. In Russland haben Wahlen stattgefunden. Mehrheit dafür die Partei des Präsidenten, etwas über 50% der Stimmen, soll sie bekommen haben. Es heisst, ohne jetzt allerdings genauere Beispiele, dass die gebracht werden konnten, dass da alles mit unrechten Dingen zugegangen sei. Ja, Russland ist keine... Demokratie, Russland ist eine Autokratie mit einigen demokratischen Elementen, aber nach allen Informationen, die wir haben, auch Gesprächen, Eindrücken, und das ist eben auch ein Teil der Selbsttäuschung bei uns im Westen des Wunschdenkens, es ist nicht so, dass die Russen jetzt in Massen aufstehen würden, aufstehen möchten gegen den Präsidenten, das bezeugen ja auch Umfrageinstitute, die bei uns als unabhängig gelten. Man muss sich einfach mit der Tatsache abfinden, dass eine Mehrheit der Russen, vielleicht eine etwas abnehmende Mehrheit, aufgrund der sich hinziehenden militärischen Spezialoperation, die in vielerlei Hinsicht für Putin ja auch ein Debakel ist, eine Blamage, dass die Russen hinter der Politik ihres Präsidenten stehen und dass sie eben die ganzen Begründungen, das was bei uns als Propaganda gilt, des Kremls, dass sie die nachvollziehen können, dass sich Russland da wehrt gegen... westliche Aggression in Gestalt der NATO-Osterweiterung gebrochene Versprechen, dass man versucht hat, von Seiten des Westens diese Ukraine als eine Art Werkzeug zur strategischen Zerlegung und Schwächung Russlands zu benutzen. All diese Dinge, die man bei uns ja wutschlaubend von sich weisst und alle Leute am liebsten sanktionieren oder einsperren möchte, wenn sie das sagen, das teilen, das sehen viele Russen genau so. Und deshalb stehen sie auch hinter ihrem Präsidenten, auch wenn uns das nicht passt. Aber es wäre vielleicht mal ratsam, sich zur Abwechslung etwas auf die Realität einzulassen und nicht einfach nur diesem Wunschdenken zu huldigen. Sogar die NZZ schreibt heute über diese Granit-Tschakka-Affäre. Also hier ist jetzt für einmal, ich habe ja den Nazi-Captain auch schon kritisiert, Für hier ist jetzt einmal eine bedingungslose Unterstützung des Nationalmannschafts-Captains gefragt, beziehungsweise man muss die Proportionen wahren. Das eigentliche Problem, der eigentliche Skandal, ist nicht das, was Chaka gemacht hat. Er mag da ein paar Regeln gebrochen haben von damals, aber diese Regeln haben sich ja als falsch herausgestellt. Und dieses Covid-Zertifikat, ich sage es nochmal, das war Lug und Betrug. Aber auch diese Einsicht ist da noch nicht ganz bis... in die Mainstream-Medien-Szene durchgedrungen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und einen guten Start in diese Woche. Ich melde mich gleich zurück mit den internationalen Schlagzeilen. Bis gleich. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken. Was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut, Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de Sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. 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Putin übernimmt Nestlé: Folge des Schweizer Neutralitätsbruchs. Irrweg: Brandmauer-Parteien FDP und Mitte sollten nach Deutschland schauen. Wirbel um Granit Xhaka: Schweizer Medien im Corona-Wahn. Fahnenflucht? Der Abgang von Budliger Artieda. Amtsgeheimnis-Verletzung beim Bundesgericht

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Putin übernimmt Nestlé: Folge des Schweizer Neutralitätsbruchs. Irrweg: Brandmauer-Parteien FDP und Mitte sollten nach Deutschland schauen. Wirbel um Granit Xhaka: Schweizer Medien im Corona-Wahn. Fahnenflucht? Der Abgang von Budliger Artieda. Amtsgeheimnis-Verletzung beim Bundesgericht
Putin übernimmt Nestlé: Folge des Schweizer Neutralitätsbruchs. Irrweg: Brandmauer-Parteien FDP und Mitte sollten nach Deutschland schauen. Wirbel um Granit Xhaka: Schweizer Medien im Corona-Wahn. Fahnenflucht? Der Abgang von Budliger Artieda. Amtsgeheimnis-Verletzung beim Bundesgericht
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Kapitel

  1. Einleitung und Begrüssung
  2. Roger Köppels Deutschland-Tournee
  3. Politische Umwälzungen in Deutschland
  4. Politische Entwicklungen in der Schweiz
  5. Covid-Zertifikate und Kritik an Corona-Politik
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