Nach einem massenhaften Zustrom von Migranten in die spanische Exklave Ceuta haben Tausende Einwohner gegen die Situation protestiert; bei Zusammenstössen setzte die Polizei nach Angaben von Apollo News Gummigeschosse und Warnschüsse ein. Aufnahmen in sozialen Medien sollen zeigen, wie Sicherheitskräfte Demonstranten zurückdrängen, die sich einem Strand näherten, an dem Migranten lagern.
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Die Proteste dauerten am Mittwoch bereits den zweiten Tag in Folge. Tausende Menschen versammelten sich gemäss dem Bericht vor der Regierungsvertretung, schwenkten spanische und regionale Flaggen und forderten die Rückführung der in Ceuta verbliebenen Migranten. Auch Rufe nach dem Rücktritt des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez wurden laut.
Die zunächst friedliche Kundgebung verschärfte sich am Mittwochabend. Ein Teil der Demonstranten zog in Richtung des Strandes El Trampolín, wo sich weiterhin Migranten aufhalten sollen. Die Polizei positionierte sich zwischen beiden Gruppen. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen. In Videos ist laut dem Bericht zu sehen, wie Demonstranten nach Schüssen zurückweichen. Ob es sich tatsächlich um Warn- beziehungsweise Schreckschüsse handelte und in welchem Umfang Gummigeschosse eingesetzt wurden, geht aus der vorliegenden Quelle nicht unabhängig hervor.
Für Donnerstag waren weitere Proteste angekündigt. Die spanische Regierung richtete gemäss dem Bericht einen zentralen Krisenstab für Ceuta ein. Sánchez will am 3. September vor dem Parlament über die Massnahmen seiner Regierung informieren.