Der Startrompeter Till Brönner kritisiert die hohe Steuer- und Abgabenbelastung in Deutschland.
In einem längeren Video-Statement auf Instagram verweist Brönner auf seine Erfahrungen als Musiker und Unternehmer. An einem vereinfachten Beispiel rechnet er vor, dass ein Auftraggeber für ein Honorar von 1000 Euro zunächst rund 2000 Euro verdienen müsse. Von den anschliessend verdienten 1000 Euro könne er selbst nur etwa 500 Euro behalten. Eine hohe Abgabenlast könne deshalb dazu führen, dass Aufträge gar nicht erst vergeben würden.
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Brönner erklärt: «Aber manchmal frage ich mich, ob wir uns genauso viele Gedanken über den Ofen machen. Ohne heissen Ofen gibt es am Ende keinen Kuchen. Ohne die Menschen, die ihn backen, gibt es nichts zu verteilen.»
Der Musiker kritisiert zudem, dass Vermögen und Erbschaften bei gleichzeitig schwachem Wirtschaftswachstum zu einem politischen Schlüsselthema würden. Es müsse auch gefragt werden: «Wie entsteht Wohlstand eigentlich, wenn wir mehr davon wollen? Wie viel Belastung erträgt wirtschaftliche Aktivität, bis sie irgendwann nicht mehr stattfindet?»
Mit Blick auf 288.000 Auswanderer im vergangenen Jahr warnt Brönner: «Es darf uns als Land nicht gleichgültig sein, wenn Menschen gehen. Genauso wie es uns nicht gleichgültig sein darf, wer zu uns kommt.»
Ein Interview mit Till Brönner finden Sie hier: