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Öl und Gas: Iran-Krieg hat EU bereits 100 Milliarden Euro gekostet

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Öl und Gas: Iran-Krieg hat EU bereits 100 Milliarden Euro gekostet
Öl und Gas: Iran-Krieg hat EU bereits 100 Milliarden Euro gekostet
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Der Krieg zwischen den USA und Iran hat die Rechnung der Europäischen Union für fossile Energieträger seit Jahresbeginn um 100 Milliarden Euro erhöht – ohne dass Europa dafür mehr Öl oder Gas erhalten hätte. Das sagte EU-Energiekommissar Dan Jørgensen beim Treffen der europäischen Energieminister in Dublin.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
Ursula von der Leyen an einer EU-Veranstaltung in Brüssel (Symbolbild)
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«Wir haben dieses Jahr inzwischen 100 Milliarden Euro zusätzlich für unsere Energie bezahlt, ohne auch nur ein zusätzliches Molekül Gas oder Öl zu erhalten», sagte Jørgensen laut Financial Times. Die zusätzlichen Kosten zeigen nach Ansicht der EU-Kommission, wie abhängig Europa weiterhin von importierten fossilen Brennstoffen und damit von internationalen Preisschocks ist.

Besonders angespannt ist die Lage bei Diesel und anderen raffinierten Erdölprodukten. US-Präsident Donald Trump hatte mit einem Exportverbot für Diesel gedroht und damit die bereits hohen Preise zusätzlich unter Druck gesetzt. US-Energieminister Chris Wright äusserte sich später allerdings skeptisch zu einem vollständigen Ausfuhrstopp. Irlands Energieminister Darragh O’Brien erklärte nach Gesprächen mit Vertretern der US-Regierung, ein 90-tägiges Verbot scheine derzeit nicht bevorzustehen.

Die EU bereitet sich dennoch auf einen Winter mit hohen Energiepreisen vor. Jørgensen fordert die Mitgliedstaaten auf, den Verbrauch zu senken und die Gasspeicher auf mindestens 80 Prozent zu füllen. Staatliche Entlastungen sollten gezielt und zeitlich begrenzt erfolgen.

Mehrere Regierungen greifen bereits ein. Spanien will den Anstieg eines regulierten Gastarifs auf 15 Prozent begrenzen. Italien hat Energiekonzerne zu freiwilligen Preisobergrenzen an Tankstellen bewegt und in diesem Jahr rund 2,8 Milliarden Euro für die Senkung von Treibstoffsteuern ausgegeben. Österreich, Deutschland, Spanien und Polen verlangen zudem eine EU-weite Übergewinnsteuer für Energiekonzerne.

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