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Nun auch in Nordrhein-Westfalen: CDU verliert und verliert – AfD legt zu

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Nun auch in Nordrhein-Westfalen: CDU verliert und verliert – AfD legt zu
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Die AfD liegt in Nordrhein-Westfalen bei der Wahlabsicht für den Bundestag erstmals vor der CDU – bei der kommenden Landtagswahl bleibt dagegen die CDU von Ministerpräsident Hendrik Wüst stärkste Kraft. Das zeigt eine neue Forsa-Umfrage im Auftrag des Kölner Stadt-Anzeigers und weiterer nordrhein-westfälischer Tageszeitungen.

Friso Gentsch/DPA/Keystone
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) beim Wahlkampfauftritt
Friso Gentsch/DPA/Keystone

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die AfD im bevölkerungsreichsten Bundesland auf 24 Prozent, die CDU auf 22 Prozent. Bei der Bundestagswahl im Februar 2025 hatte die CDU in NRW noch 30,1 Prozent erreicht, die AfD 16,8 Prozent.

Anders sieht es aus, wenn die Wähler ausdrücklich nach der Landtagswahl gefragt werden. Dann erreicht die CDU 29 Prozent und bleibt vor der AfD mit 22 Prozent. Allerdings schrumpft auch hier der Abstand: Im April lag die CDU bei 32 und die AfD bei 20 Prozent. Im Juli 2025 waren es noch 38 zu 16 Prozent. Der Vorsprung der CDU ist damit binnen gut eines Jahres von 22 auf 7 Prozentpunkte gefallen.

Die Grünen kommen bei der Landtagsfrage auf 18 Prozent, die SPD auf 14 Prozent. Die Linke erreicht 8 Prozent und wäre damit im Landtag vertreten. Die FDP liegt mit 3 Prozent deutlich unter der 5-Prozent-Hürde. Bei der Bundestagsfrage erreichen Grüne und SPD ebenfalls 18 beziehungsweise 14 Prozent, die Linke kommt dort auf 12 Prozent.

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