Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Norwegens Ministerpräsident bestätigt: Selenskyjs Flugzeug «beinahe von Drohne getroffen»

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Norwegens Ministerpräsident bestätigt: Selenskyjs Flugzeug «beinahe von Drohne getroffen»
Norwegens Ministerpräsident bestätigt: Selenskyjs Flugzeug «beinahe von Drohne getroffen»
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Das Flugzeug des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist beim Start in Moldau offenbar nur knapp mit einer Drohne zusammengestossen. Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre bestätigte den Vorfall gegenüber dem Sender NRK: «Sein Flugzeug wurde beinahe von einer Drohne getroffen, als es in Moldau starten sollte. Das ist die Realität, in der er sich befindet.»

CHRISTOFFER ANDERSEN / POOL / KEYSTONE
Wolodymyr Selenskyj und Olena Selenska nach dem Staatsbegräbnis in Oslo
CHRISTOFFER ANDERSEN / POOL / KEYSTONE

Selenskyj befand sich auf dem Weg nach Oslo, wo er am Staatsbegräbnis des verstorbenen norwegischen Königs Harald V. teilnahm. Nach Angaben der ukrainischen Zeitung Kyiv Independent handelte es sich bei dem Flugkörper um eine russische Shahed-Angriffsdrohne, die in den moldawischen Luftraum eingedrungen war. Eine offizielle Bestätigung dieser Darstellung liegt bislang nicht vor.

Shahed-Drohnen können laut dem Bericht rund fünfzig Kilogramm Sprengstoff tragen. Russische Drohnen sind während des Ukraine-Kriegs wiederholt in den Luftraum Moldaus eingedrungen. Ob dies jeweils auf elektronische Störungen zurückzuführen ist oder Russland das Nachbarland der Ukraine gezielt unter Druck setzt, ist ungeklärt.

Støre berichtete zudem von einem Gespräch mit Selenskyj am folgenden Morgen. Auf die Frage, wie seine Nacht gewesen sei, habe der ukrainische Präsident erklärt, sie sei nicht gut gewesen. Selenskyj habe am Telefon laufend Meldungen darüber erhalten, wo russische Raketen eingeschlagen seien.

Der ukrainische Präsident nutzte seinen Aufenthalt zugleich, um für zusätzliche Luftabwehr zu werben. Als Schwachpunkt bezeichnete er die Abwehr ballistischer Raketen. Gespräche darüber wolle er mit Norwegen und Kanada führen. Kiew strebt zudem ein eigenes Abwehrsystem an. Eine Rolle könnte dabei der norwegische Rüstungskonzern Kongsberg spielen, der mit Freyja eine neue Rakete zur Ergänzung des Flugabwehrsystems Nasams entwickelt.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.