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Norwegens König verwendet ein Motto, das in Deutschland verboten ist. Wie bizarr.

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Norwegens König verwendet ein Motto, das in Deutschland verboten ist. Wie bizarr.
Norwegens König verwendet ein Motto, das in Deutschland verboten ist. Wie bizarr.
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Also diese Norweger! Als antifaschistischer Deutscher kann man nur den Kopf schütteln. Was denken die sich?

Nicht wegen Nazi-Kollaborateur Vidkun Quisling, dessen Name zum Synonym für Verräter wurde. Sondern wegen ihres neuen Königs Haakon, der nach dem Tod seines Vaters auf den Thron gelangte.

Und von diesem das königliche Motto übernahm: «Alt for Norge» – Alles für Norwegen.

LISE ASERUD / POOL / KEYSTONE
König Haakon VIII und Kronprinzessin Ingrid Alexandra am Schloss in Oslo
LISE ASERUD / POOL / KEYSTONE

Wie meinen Sie? Es ist gut, wenn der Monarch schwört, alles für sein Land und seine Bewohner zu geben?

Kann schon sein, aber in Deutschland ginge das gar nicht. Alles für das Land tun? Darüber darf man nicht einmal sprechen.

Hier wurde AfD-Mann Björn Höcke vom Landgericht Halle zu einer saftigen Geldstrafe verurteilt, weil er gelobte, alles für sein Land geben zu wollen. Sein Pech: Den Slogan verwendete auch die SA. Und in Deutschland gilt: Wenn die falschen Leute das Richtige sagen, wird es falsch.

Unlogisch? Nicht unbedingt. Friedrich Merz und seinen beiden Vorgängern kann man nicht nachsagen, dass sie nach dieser Parole gehandelt hätten.

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