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Neue Details zu Flydubai-Attacke: Co-Pilot wollte Maschine offenbar auf Flughafen von Tel Aviv stürzen

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Neue Details zu Flydubai-Attacke: Co-Pilot wollte Maschine offenbar auf Flughafen von Tel Aviv stürzen
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Der Co-Pilot des Flydubai-Flugs FZ1073 soll geplant haben, die Passagiermaschine gezielt auf den Ben-Gurion-Flughafen bei Tel Aviv stürzen zu lassen. Das habe der Co-Pilot Hamam al-Hammami bei seiner Vernehmung angegeben, berichtet der israelische Sender Channel 12. Demnach hatte er einen Anschlag bereits im Juli geplant und auf mehreren Flügen nach Israel Informationen gesammelt.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
Flydubai-Flugzeug im Anflug auf den Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv (Symbolbild)
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Am Mittwoch hatte al-Hammami auf dem Flug von Dubai nach Tel Aviv Kapitän Smit Machchhar angegriffen und versucht, die Kontrolle über die Maschine zu übernehmen. Der schwer verletzte Kapitän konnte nach eigenen Angaben noch die Cockpittür öffnen. Passagiere überwältigten daraufhin den Co-Piloten. Laut Channel 12 hatte al-Hammami seinen Plan bereits im Juli umsetzen wollen, ihn jedoch verschoben, weil damals ein befreundetes Besatzungsmitglied an Bord gewesen sei.

Neue Details gibt es auch zu den dramatischen Minuten während des Angriffs. Der israelische Geschäftsmann Tal, der nach eigenen Angaben im vorderen Teil der Maschine sass, schilderte der Jerusalem Post, dass sich zeitweise niemand mehr im Cockpit befunden habe. Der Kapitän sei verletzt gewesen, während der Co-Pilot ausserhalb des Cockpits mit Passagieren kämpfte. Gleichzeitig habe die Maschine massiv an Höhe verloren. «Im Cockpit war niemand», sagte Tal.

In seiner Nähe sassen zufällig zwei weitere Piloten als Passagiere. Tal habe sie aufgefordert, ins Cockpit zu gehen und die Maschine zu übernehmen. Zunächst hätten sie nicht reagiert. «Ich musste sie schütteln, damit sie nach vorn gingen und die Kontrolle über das Flugzeug übernahmen, weil es im Sturzflug war.» Einer sei daraufhin ins Cockpit gegangen und habe die Kontrolle übernommen, der zweite sei später gefolgt. Drei andere israelische Passagiere hätten währenddessen den Angreifer überwältigt und mit Ladekabeln gefesselt. Die Schilderung Tals konnte bislang nicht unabhängig bestätigt werden.

Al-Hammami war zuvor wegen Sicherheitsbedenken bei einer Fluggesellschaft im Oman entlassen worden. Saudi-Arabien hat ihn inzwischen an die Vereinigten Arabischen Emirate ausgeliefert, wo er verhört wird. Israel und Saudi-Arabien untersuchen den Vorfall ebenfalls.

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