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Nach Vorfall im Berner Marzilibad: SVP-Nationalrätin Nina Fehr Düsel fordert strengere Regeln für amtliche Geschlechtswechsel

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Nach Vorfall im Berner Marzilibad: SVP-Nationalrätin Nina Fehr Düsel fordert strengere Regeln für amtliche Geschlechtswechsel
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Die Zürcher SVP-Nationalrätin Nina Fehr Düsel will die vereinfachte Änderung des amtlichen Geschlechts wieder abschaffen. In der kommenden Herbstsession will sie dazu eine Motion einreichen. Dies berichtet Schweiz heute.

Auslöser ist ein Vorfall im Berner Marzilibad. Ende Juni weigerte sich eine Transfrau, eine ausschliesslich Frauen vorbehaltene FKK-Zone zu verlassen. Nachdem sich Frauen über ihre Anwesenheit beschwert hatten und das Badpersonal sie zum Gehen aufgefordert hatte, führte die Polizei sie ab. Die Stadt Bern entschuldigte sich später und erklärte, das Personal habe die geltenden Regeln falsch angewendet. Die Weltwoche berichtete.

© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
SVP-Nationalrätin Nina Fehr Düsel im Nationalrat in Bern
© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE

Fehr Düsel begründet ihren Vorstoss mit dem Schutz von Frauen in Umkleidekabinen, Toiletten und FKK-Bereichen. «Das ist keine Diskriminierung, sondern gesunder Menschenverstand», sagte sie.

Unterstützung für Änderungen kommt auch aus FDP und Mitte. FDP-Nationalrat Marcel Dobler fordert Kriterien für einen Geschlechtswechsel im Ausweis. Mitte-Ständerätin Marianne Binder verlangt Anpassungen bei der Umsetzung.

Seit 2022 können Personen ihr amtliches Geschlecht und ihren Namen beim Zivilstandsamt ohne Angabe näherer Gründe für 75 Franken ändern. Rund 3000 Personen haben davon Gebrauch gemacht. Zuvor war dafür ein gerichtliches Verfahren erforderlich.

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