Nach versuchtem Drohnen-Anschlag in Leipzig: Selenskyj bietet Merz Unterstützung an
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Nach versuchtem Drohnen-Anschlag in Leipzig: Selenskyj bietet Merz Unterstützung an

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Nach versuchtem Drohnen-Anschlag in Leipzig: Selenskyj bietet Merz Unterstützung an
Nach versuchtem Drohnen-Anschlag in Leipzig: Selenskyj bietet Merz Unterstützung an
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Deutschland nach dem versuchten Sprengstoffanschlag am Flughafen Leipzig/Halle Unterstützung bei der Drohnenabwehr angeboten. Nach einem Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte Selenskyj, die Ukraine sei bereit, Deutschland mit «Fachwissen, Erfahrung oder in anderen Bereichen» zu helfen.

TERESA SUAREZ / POOL / KEYSTONE
Friedrich Merz und Wolodymyr Selenskyj an einer Medienkonferenz
TERESA SUAREZ / POOL / KEYSTONE

Zugleich kündigte Selenskyj an, dass Unterhändler beider Länder derzeit ein Drohnenabkommen fertigstellen. Die Vereinbarung solle Deutschland und der Ukraine «zusätzliche Verteidigungsfähigkeiten» verschaffen. Mit Merz habe er über den Inhalt und einen möglichen Zeitpunkt der Unterzeichnung gesprochen. Zudem hätten beide ein persönliches Treffen vereinbart.

Hintergrund ist der Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Leipzig/Halle am 4. August. In ihrer Nähe befanden sich mehrere ukrainische Frachtflugzeuge. Die Bundesregierung machte Russland am Dienstag für den versuchten Anschlag verantwortlich und reagierte mit Strafmassnahmen. Unter anderem sollen das russische Generalkonsulat in Bonn und das Russische Haus in Berlin geschlossen werden.

Selenskyj begrüsste das Vorgehen. «Dies ist eine weitere Eskalation seitens Russlands, und es ist wichtig, dass Deutschland darauf reagiert hat», erklärte der ukrainische Präsident. Gleichzeitig dankte er Merz für die «beständige Unterstützung» Deutschlands. Noch im September soll die Ukraine nach seinen Angaben neue Ausrüstung für ihre Luftverteidigung aus Deutschland erhalten.

Moskau bestreitet eine Verantwortung für den Vorfall und reagierte seinerseits auf die deutschen Massnahmen. Das russische Aussenministerium bestellte den deutschen Geschäftsträger Bernd Finke wegen der «antirussischen Handlungen und Äusserungen der deutschen Behörden» ein. Berlin bestätigte die Einbestellung.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.