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Nach Ceuta-Ansturm: Innenminister Dobrindt verlängert Kontrollen an deutschen Grenzen

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Nach Ceuta-Ansturm: Innenminister Dobrindt verlängert Kontrollen an deutschen Grenzen
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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) verlängert die Kontrollen an allen deutschen Aussengrenzen um weitere sechs Monate. Die bislang bis zum 15. September befristete Massnahme wird damit fortgesetzt. Dies berichtet die Bild-Zeitung.

Als Grund nennt die Regierung die weiterhin angespannte Migrationslage an den Aussengrenzen der Europäischen Union. Zuletzt waren mehr als 70.000 Migranten illegal in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika eingedrungen. Die Kontrollen sollen verhindern, dass die Zahl unerlaubter Einreisen nach Deutschland wieder steigt. Zudem sollen sie beim Vorgehen gegen kriminelle Schleuserbanden helfen.

HANNIBAL HANSCHKE / KEYSTONE
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt in Berlin
HANNIBAL HANSCHKE / KEYSTONE

Dobrindt sagte der Bild: «Die Entwicklungen an den europäischen Aussengrenzen zeigen: Das Zurückdrängen der illegalen Migration braucht weiterhin Kontrollen.»

Der CSU-Politiker hatte die Verlängerung bereits Ende Juli angekündigt und dabei auf die Ereignisse in Ceuta verwiesen. Diese hätten gezeigt, wie volatil die Migrationslage an Europas Aussengrenzen sei. Deutschland müsse deshalb handlungsfähig bleiben und seine Grenzen schützen.

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