Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Mitteldeutscher Rundfunk gibt AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund bei Bürgergeld-Rechnung recht – Ministerien widersprechen

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Mitteldeutscher Rundfunk gibt AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund bei Bürgergeld-Rechnung recht – Ministerien widersprechen
Mitteldeutscher Rundfunk gibt AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund bei Bürgergeld-Rechnung recht – Ministerien widersprechen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der MDR bestätigt zentrale Zahlen des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zu Bürgergeldzahlungen an ausländische Staatsbürger und zu deutschen Hilfen für die Ukraine. Dies berichtet die Welt. Zuvor hatten das Innen- und das Sozialministerium Sachsen-Anhalts Teilen von Siegmunds Darstellung widersprochen.

Siegmund hatte erklärt: «Wir verschenken Geld in die ganze Welt. Über 20 Milliarden Euro nur für Bürgergeldzahlung an nichtdeutsche Staatsbürger. Jede Minute gehen 20.000 Euro in die Ukraine. Das ist alles Geld, was uns fehlt, das könnte der Bund auch an die Länder ausreichen.»

JAN WOITAS / KEYSTONE
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund spricht an einer Veranstaltung in Dessau-Rosslau
JAN WOITAS / KEYSTONE

Der MDR bezeichnet die Aussage zu den Bürgergeldzahlungen als «rechnerisch korrekt». 2025 wurden insgesamt 46,65 Milliarden Euro Bürgergeld ausgezahlt. Ausländische Staatsbürger stellten 47,6 Prozent der Empfänger. Rechnerisch entspreche dies rund 21,7 Milliarden Euro. Fast dieselbe Summe entfalle allerdings auf deutsche Staatsbürger.

Auch bei der Ukraine-Hilfe bestätigt der MDR Siegmunds Grössenordnung. Die für 2026 vorgesehenen Hilfen von rund 11,5 Milliarden Euro entsprächen etwa 21.880 Euro pro Minute.

Die Ministerien widersprechen dagegen Siegmunds Aussage, Sachsen-Anhalt habe binnen zehn Jahren Milliarden für Asyl und Integration ausgegeben. Eine vollständige Kostenaufstellung legten sie jedoch nicht vor. Nach dem Asylbewerberleistungsgesetz gab Sachsen-Anhalt von 2016 bis 2025 rund 1,2 Milliarden Euro aus. Die gesamten Migrations- und Integrationskosten lassen sich laut MDR nicht exakt beziffern.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.