Unternehmer mit Migrationshintergrund wollen am 26. August in Magdeburg und anderen Städten Sachsen-Anhalts ihre Betriebe für mehrere Stunden schliessen. Mit dem sogenannten Migra-Streik wollen sie gegen Rassismus und gesellschaftliche Ausgrenzung protestieren. Dies berichtet die Welt unter Berufung auf den Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt.
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Die beteiligten Läden und Unternehmen sollen zwischen 10 und 15 Uhr geschlossen bleiben. Migrantenverbände begründen die Aktion mit Erfahrungen von Rassismus und Ausgrenzung sowie politischen Debatten, in denen die Zugehörigkeit von Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Migrationsgeschichte zunehmend in Frage gestellt werde. Die Initiatoren wenden sich zudem gegen Forderungen nach massenhaften Abschiebungen.
«Wir schliessen heute unsere Türen, damit sich morgen nicht die Türen zu einer freien und demokratischen Gesellschaft schliessen», heisst es in dem Aufruf. Weiter heisst es: «Menschenwürde, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Zugehörigkeit sind nicht verhandelbar.»
Um 13 Uhr ist eine Kundgebung mit Presseerklärung vor dem Landtag in Magdeburg geplant. Dort wollen die Organisatoren und beteiligte Firmeninhaber über ihre Erfahrungen, Sorgen und die Ziele der Aktion sprechen.