Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Merz erneut vor Publikum ausgebuht: Klimaaktivisten stören Auftritt des Bundeskanzlers beim Katholikentag

Anhören ( 1 min )
Merz erneut vor Publikum ausgebuht: Klimaaktivisten stören Auftritt des Bundeskanzlers beim Katholikentag
Merz erneut vor Publikum ausgebuht: Klimaaktivisten stören Auftritt des Bundeskanzlers beim Katholikentag
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Bundeskanzler Friedrich Merz ist beim Deutschen Katholikentag in Würzburg erneut vor Publikum ausgebuht worden. Klimaaktivisten störten eine Podiumsdiskussion mit dem CDU-Chef mit Pfiffen und Zwischenrufen. Es war bereits der zweite öffentliche Auftritt in dieser Woche, bei dem Merz lautstarken Protest erlebte. Bereits am Dienstag war er beim Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbunds ausgepfiffen worden.

Karl-Josef Hildenbrand/DPA/Keystone
Bundeskanzler Friedrich Merz an einer Podiumsdiskussion in Würzburg
Karl-Josef Hildenbrand/DPA/Keystone

Die mehr als tausend Zuhörer im Saal verfolgten die Szene zunächst geduldig, forderten die rund vier Protestierenden nach wenigen Minuten jedoch auf, den Saal zu verlassen. Moderator Manuel Hartung versuchte die Situation zu beruhigen und warb für einen respektvollen Diskurs. Sicherheitskräfte führten schliesslich eine Frau aus dem Saal, eine weitere Aktivistin verliess die Veranstaltung freiwillig. Danach konnte die Diskussion fortgesetzt werden.

Vor dem Congress Centrum hatten sich laut Polizei rund 400 Demonstranten versammelt, um unter anderem gegen die Klimapolitik der Bundesregierung zu protestieren.

Auslöser der Proteste waren unter anderem jüngste Aussagen von Merz zur Arbeitskultur in Deutschland. Der Kanzler hatte erklärt: «Mit Viertagewoche und Work-Life-Balance werden wir den Wohlstand dieses Landes nicht erhalten können.» Auf dem Katholikentag verteidigte er seine Aussagen und widersprach dem Vorwurf, Menschen als «faul» bezeichnet zu haben. «In meiner Partei hat noch niemand gesagt, dass die Menschen in Deutschland faul sind, auch ich nicht», sagte Merz unter Buhrufen und Gelächter aus dem Publikum.

Zugleich zeigte sich der Kanzler selbstkritisch. Er müsse seine Politik und Kommunikation besser erklären, sagte Merz. «Ich weiss, dass ich in meiner Kommunikation etwas verbessern muss, damit diese Botschaft besser verstanden wird.» Auch Spannungen innerhalb der schwarz-roten Koalition räumte er ein: «Vielleicht streiten wir im Augenblick zu viel und bringen zu wenig Ergebnisse.»

Beim Katholikentag diskutierte Merz mit Vertretern der Jugendverbände über politische Polarisierung, Demokratie und die Zukunft Deutschlands.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.