Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Mecklenburg-Vorpommern: SPD verkürzt Rückstand auf AfD – CDU im freien Fall

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Mecklenburg-Vorpommern: SPD verkürzt Rückstand auf AfD – CDU im freien Fall
Mecklenburg-Vorpommern: SPD verkürzt Rückstand auf AfD – CDU im freien Fall
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD ihren Rückstand auf die AfD auf drei Prozentpunkte verkürzt, während die CDU auf einen historischen Tiefstand fällt. Nach einer Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag des NDR erreicht die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig 32 Prozent, die AfD kommt auf 35 Prozent.

JENS BÜTTNER / KEYSTONE
Manuela Schwesig jubelt auf der SPD-Landesvertreterversammlung in Wismar
JENS BÜTTNER / KEYSTONE

Damit hat sich der Abstand zwischen beiden Parteien innerhalb eines Jahres drastisch verringert. Im September 2025 lag die SPD noch bei 19 Prozent, während die AfD 38 Prozent erreichte. Der damalige Vorsprung von neunzehn Punkten ist auf drei Punkte geschrumpft und liegt laut Bericht inzwischen innerhalb der statistischen Fehlertoleranz. Für die AfD wären 35 Prozent dennoch ein massiver Zugewinn gegenüber der vergangenen Landtagswahl: Sie könnte ihr damaliges Ergebnis mehr als verdoppeln.

Hinter dem Spitzenduo öffnet sich eine grosse Lücke. Die Linke erreicht 11 Prozent, die CDU lediglich 8 Prozent. Für die Christdemokraten wäre dies ein historischer Absturz. Seit der Bremer Bürgerschaftswahl von 1951 ist die CDU bei keiner Landtagswahl mehr unter die Marke von 10 Prozent gefallen.

Um den Einzug in den Schweriner Landtag müssen dagegen die Grünen mit 5 Prozent und das BSW mit 4 Prozent kämpfen. Die übrigen Parteien, darunter die FDP, erreichen zusammen 5 Prozent.

Nach diesen Zahlen hätte Schwesig mehrere Optionen für eine Regierungsbildung. SPD und Linke liegen bereits nahe an einer eigenen Mehrheit; gemeinsam mit den Grünen käme das bisherige rot-rote Lager auf eine komfortable Mehrheit. Entscheidend bleibt jedoch der Kampf um Platz eins. Sollte die SPD die AfD bis zur Wahl noch überholen, hätte Schwesig eine Aufholjagd geschafft, die vor einem Jahr kaum abzusehen war.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.