Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig liegt wenige Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern erstmals knapp vor der AfD. Nach dem neuen ZDF-«Politbarometer Extra» kommt die SPD auf 37 Prozent, die AfD auf 36 Prozent. Innerhalb einer Woche gewinnt die SPD damit drei Prozentpunkte hinzu, während die AfD einen Punkt verliert.
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Für die CDU fällt das Ergebnis besonders schwach aus. Sie verliert einen weiteren Punkt und erreicht nur noch 6 Prozent. Die Linke liegt mit 9 Prozent vor ihr, die Grünen stehen bei 5 Prozent und müssen damit ebenfalls um den Einzug in den Landtag bangen. Das BSW käme mit 4 Prozent derzeit nicht über die 5-Prozent-Hürde. SPD und Linke hätten zusammen keine parlamentarische Mehrheit mehr.
Deutlich stärker als ihre Partei schneidet Schwesig bei der Personenfrage ab. Könnten die Wahlberechtigten den Regierungschef direkt bestimmen, wünschen sich 61 Prozent die SPD-Politikerin als Ministerpräsidentin. AfD-Herausforderer Leif-Erik Holm kommt auf 30 Prozent.
Entschieden ist das Rennen dennoch nicht. 21 Prozent der Befragten wissen nach Angaben der Forschungsgruppe noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen. Zudem liegen SPD und AfD mit nur einem Prozentpunkt Abstand innerhalb der statistischen Fehlermarge. Andere jüngste Umfragen sahen die AfD weiterhin vor der SPD. Die Entscheidung fällt bei der Landtagswahl am Sonntag.