Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Vorsprung auf SPD schmilzt
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Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Vorsprung auf SPD schmilzt

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Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Vorsprung auf SPD schmilzt
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Vier Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ist der Vorsprung der AfD auf die SPD auf zwei Prozentpunkte geschrumpft. Nach einer neuen Insa-Umfrage für die Bild erreicht die AfD 37 Prozent, die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig 35 Prozent. Damit liegen beide Parteien innerhalb weniger Tage vor der Abstimmung am 20. September nahezu gleichauf.

MARKUS SCHOLZ / KEYSTONE
AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm an einem Infostand in Schwerin
MARKUS SCHOLZ / KEYSTONE

Die Erhebung zeigt vor allem eine deutliche Aufholbewegung der SPD. Gegenüber der vorherigen Insa-Umfrage legt sie zwei Punkte zu, die AfD gewinnt einen Punkt. Noch im März hatte Insa die AfD bei 34 und die SPD bei lediglich 26 Prozent gesehen – damals betrug der Abstand acht Punkte. Andere Institute hatten zuletzt ebenfalls einen knapper werdenden Abstand gemessen: Die Forschungsgruppe Wahlen kam am 11. September auf 37 Prozent für die AfD und 34 Prozent für die SPD.

Deutlich abgeschlagen folgen die übrigen Parteien. Die Linke erreicht in der neuen Insa-Erhebung 10 Prozent, die CDU 7 Prozent. Die Grünen kommen auf 5 Prozent und müssten damit um den Wiedereinzug in den Schweriner Landtag bangen. Das Bündnis Sahra Wagenknecht liegt mit 3 Prozent unter der 5-Prozent-Hürde.

Die Zahlen lassen zugleich schwierige Mehrheitsverhältnisse erwarten. Für eine alleinige Mehrheit der AfD reichen 37 Prozent nach der Umfrage nicht. Auch die bisherige Regierungskoalition aus SPD und Linken käme zusammen nur auf 45 Prozent. Ziehen die Grünen erneut in den Landtag ein, könnte sich rechnerisch eine Mehrheit für SPD, Linke und Grüne ergeben. Die tatsächliche Sitzverteilung hängt jedoch vom Wahlergebnis und von den Parteien ab, die die 5-Prozent-Hürde überwinden.

Bei der Landtagswahl 2021 hatte die SPD noch 39,6 Prozent erreicht, die AfD 16,7 Prozent und die CDU 13,3 Prozent.

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