Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Linkes Bündnis will Gründung einer AfD-Jugendorganisation verhindern

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Linkes Bündnis will Gründung einer AfD-Jugendorganisation verhindern
Linkes Bündnis will Gründung einer AfD-Jugendorganisation verhindern
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Das linke Bündnis «Widersetzen» will die Gründung der neuen AfD-Jugendorganisation «Generation Deutschland» Ende November in Giessen mit Protesten und Sitzblockaden verhindern. Das kündigte eine Sprecherin der Gruppe laut dpa an. Ziel sei es, die Zufahrtswege zum Veranstaltungsort am 29. und 30. November zu blockieren und damit die Gründung zu unterbinden.

FABIAN SOMMER / KEYSTONE
Linkes Bündnis will Gründung einer AfD-Jugendorganisation verhindern
FABIAN SOMMER / KEYSTONE

Geplant sind laut Polizeiangaben bis zu fünf Gegendemonstrationen. Es wird mit 10.000 Teilnehmern gerechnet – manche Schätzungen gehen jedoch von bis zu 40.000 Menschen aus. Der «Hessenschau» zufolge könnte es sich um einen der grössten Polizeieinsätze in Hessen seit Jahrzehnten handeln. Das Bündnis will eigenen Angaben zufolge Polizei und Rettungskräften den Zugang nicht verwehren, ansonsten aber «nicht freiwillig weggehen».

Die neue Jugendorganisation soll die Nachfolge der aufgelösten «Jungen Alternative» antreten, die im März vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde. Der neue Vorsitzende Jean-Pascal Hohm, Landtagsabgeordneter aus Brandenburg, erklärte: «Die Junge Alternative hat sicher nicht alles richtig gemacht, aber sie war nicht rechtsextrem. Wir werden als neue Jugendorganisation disziplinierter auftreten, jedoch mit aller Entschlossenheit für unsere Überzeugungen einstehen.»

Die Polizei betont, dass bisher keine Aufrufe zur Gewalt bekannt seien. Man werde im Einzelfall prüfen, ob Sitzblockaden aufzulösen seien. «Wir haben die Versammlungsfreiheit aller zu gewährleisten. Das ist ein hohes Gut und Grundrecht und gehört zur Demokratie dazu», sagte ein Polizeisprecher, wie das Portal Apollo News berichtet.

«Widersetzen» hatte bereits im Januar den AfD-Parteitag in Riesa gestört. Damals kam es zu Ausschreitungen, bei denen Polizisten verletzt und Brandsätze geworfen wurden. Das Bündnis besteht laut eigener Beschreibung aus «antifaschistischen Gruppen» und «antirassistischen Organisationen» sowie Jugendverbänden etablierter Parteien.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.