Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Kriegstreiber», «Pinocchio»: Passanten beschimpfen Merz bei Wahlkampfauftritt in Mecklenburg-Vorpommern

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Kriegstreiber», «Pinocchio»: Passanten beschimpfen Merz bei Wahlkampfauftritt in Mecklenburg-Vorpommern
«Kriegstreiber», «Pinocchio»: Passanten beschimpfen Merz bei Wahlkampfauftritt in Mecklenburg-Vorpommern
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Bundeskanzler Friedrich Merz ist bei seinem ersten Wahlkampfauftritt in Mecklenburg-Vorpommern mit Beschimpfungen und Rücktrittsforderungen empfangen worden. Passanten bezeichneten den CDU-Chef am Montag im Ostseebad Kühlungsborn als «Kriegstreiber» und «Pinocchio», berichtet die Zeit. Merz reagierte nicht öffentlich auf die Zurufe und suchte stattdessen an einem CDU-Stand das Gespräch mit Besuchern.

Kay Nietfeld/DPA/Keystone
Bundeskanzler Friedrich Merz beim Wahlkampfauftritt in Quedlinburg
Kay Nietfeld/DPA/Keystone

Der Kanzler unterstützte dort den CDU-Spitzenkandidaten Daniel Peters vor der Landtagswahl am 20. September. Begleitet wurde er von Kanzleramtsminister Philipp Amthor. Ein angekündigtes Pressestatement von Merz wurde kurzfristig gestrichen; eine Begründung dafür gab es zunächst nicht. Andere Passanten widersprachen den Protestierenden und mahnten zu einem respektvollen Umgang.

Politisch noch brisanter ist für die CDU die Lage im benachbarten Sachsen-Anhalt, wo bereits am kommenden Sonntag gewählt wird. Laut jüngster ZDF-Umfrage kommt die AfD dort auf 40 Prozent, während die CDU bei 23 Prozent liegt. Merz reiste deshalb weiter nach Quedlinburg, wo er gemeinsam mit Ministerpräsident Sven Schulze auftrat.

«Sachsen-Anhalt darf kein Experimentierfeld für Wutbürger werden», erklärte Merz. Eine mögliche absolute Mehrheit der AfD könne nach seiner Darstellung auch die wirtschaftliche Entwicklung gefährden. Internationale Investoren könnten abgeschreckt werden, wenn das Land politisch nicht mehr verlässlich regierbar erscheine.

Der Wahlkampfeinsatz des Kanzlers ist innerhalb der CDU nicht ohne Spannungen. Schulze hat sich mehrfach von Vorhaben der Bundesregierung abgegrenzt und betont, er vertrete die Interessen Sachsen-Anhalts und nicht die Agenda Berlins. Merz will am Donnerstag erneut in das Bundesland reisen und den Standort von UPM Biochemicals in Leuna besuchen. Einen Tag vor der Wahl ist zudem ein Auftritt bei der CDU in Hannover vorgesehen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.