Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Kriege werden mit Soldaten gewonnen»: Bundeswehr-Chef Carsten Breuer bläst zum Krieg gegen Russland

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Kriege werden mit Soldaten gewonnen»: Bundeswehr-Chef Carsten Breuer bläst zum Krieg gegen Russland
«Kriege werden mit Soldaten gewonnen»: Bundeswehr-Chef Carsten Breuer bläst zum Krieg gegen Russland
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Deutschlands Generalinspekteur Carsten Breuer fordert angesichts des Ukraine-Krieges eine stärkere Einbindung der Bevölkerung und der Industrie in die Landesverteidigung. Bei einer Rede am Prager Sicherheitsgipfel «IISS Defence Summit» erklärte der oberste Soldat der Bundeswehr: «Ohne Sie sind wir als Soldaten zum Scheitern verurteilt. Aber Scheitern ist keine Option. Denn Scheitern würde bedeuten, dass unsere Gesellschaften, so wie wir sie kennen, tödlich bedroht wären. Wir sitzen alle gemeinsam in diesem Boot.» Dies berichtet die Bild-Zeitung.

Hauke-Christian Dittrich/DPA/Keystone
Generalinspekteur Carsten Breuer auf dem Fliegerhorst Upjever
Hauke-Christian Dittrich/DPA/Keystone

Neben Soldaten brauche die Bundeswehr moderne Technologie und vor allem die Fähigkeit, sich rasch an neue Entwicklungen anzupassen. Breuer: «Kriege werden nicht mit Spekulationen gewonnen, Kriege werden mit Soldaten gewonnen.» Zudem warnte er davor, technische Neuerungen mit militärischer Strategie gleichzusetzen. «Technologie darf nicht bestimmen, was wir tun. Wir müssen bestimmen, was wir mit Technologie tun.»

Als entscheidendes Anschauungsbeispiel nannte Breuer den Krieg in der Ukraine. Russland lerne, passe sich an und entwickle Methoden dafür, westliche Stärken zu umgehen. Technologische Überlegenheit könne deshalb schnell verlorengehen. Militärische Strategien drohten bereits beim Inkrafttreten überholt zu sein. Die Bundeswehr müsse deshalb Erkenntnisse aus dem Krieg schneller in ihre Planungen übernehmen.

Breuer hatte im April 2026 die erste Militärstrategie der Bundeswehr unterzeichnet. Nach Darstellung der Bundeswehr gilt Russland darin als zentrale Bedrohung; Moskau könnte nach deutscher Einschätzung ab 2029 zu einem grossangelegten Angriff auf Nato-Gebiet fähig sein. Breuers Konsequenz: Verteidigung sei nicht mehr allein Sache der Streitkräfte. Gegen hybride Bedrohungen und im Ernstfall brauche Deutschland auch Unternehmen, Infrastruktur und Bevölkerung.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.