«Kriege, die keinen Sinn mehr haben»: Papst Leo XIV. fordert Gespräche über Ende des Ukraine-Kriegs
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«Kriege, die keinen Sinn mehr haben»: Papst Leo XIV. fordert Gespräche über Ende des Ukraine-Kriegs

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«Kriege, die keinen Sinn mehr haben»: Papst Leo XIV. fordert Gespräche über Ende des Ukraine-Kriegs
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Papst Leo XIV. hat Russland, die Ukraine und andere Staaten zu direkten Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Kriegs aufgefordert. «Wir müssen die Staats- und Regierungschefs Russlands, der Ukraine und anderer Länder auffordern, sich zu treffen, sich an einen Tisch zu setzen, miteinander zu sprechen», sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche.

JOSE SENA GOULAO / KEYSTONE
Papst Leo XIV. in der Kirche Nossa Senhora de Fatima in Luanda
JOSE SENA GOULAO / KEYSTONE

Das Ziel müsse darin bestehen, «Lösungen für diese Probleme zu finden – anstatt auf Kriegen zu bestehen, die keinen Sinn mehr haben», sagte Leo vor mitreisenden Journalisten. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine dauert inzwischen seit mehr als viereinhalb Jahren. Auch bisherige Vermittlungsbemühungen des Vatikans brachten keinen Durchbruch.

Zugleich warnte der Papst erneut vor einem internationalen Wettrüsten. Weltweit würden enorme Summen in die Rüstungsindustrie fliessen, während das Geld an anderer Stelle dringend benötigt werde.

«Wir geben riesige Summen für diese gewaltige Rüstungsindustrie aus: eine Industrie, aus der eine kleine Elite durch die Förderung von Kriegen enorme Gewinne zieht», sagte Leo. Stattdessen könnten diese Milliarden Euro und Dollar dafür eingesetzt werden, «Probleme wie den Hunger in der Welt, die Wohnungsnot und die Arbeitslosigkeit zu lösen».

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