Die Neutralitätsinitiative findet bei jüngeren Stimmberechtigten deutlich mehr Unterstützung als bei älteren. Unter den 18- bis 34-Jährigen wollen 45 Prozent bestimmt oder eher Ja stimmen. Bei den über 65-Jährigen sind es dagegen nur 26 Prozent. Dies zeigt die erste Tamedia-Abstimmungsumfrage.
Die Auswertung nach Altersgruppen zeigt einen durchgehenden Trend: Mit zunehmendem Alter sinkt die Zustimmung. Bei den 18- bis 34-Jährigen sagen 37 Prozent Ja und 8 Prozent eher Ja. 53 Prozent lehnen die Initiative bestimmt oder eher ab. Bei den 35- bis 49-Jährigen beträgt die Zustimmung noch 40 Prozent, während 57 Prozent dagegen sind.
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Unter den 50- bis 64-Jährigen unterstützen 35 Prozent das Anliegen. 62 Prozent wollen Nein oder eher Nein stimmen. Am stärksten ist die Ablehnung bei Personen ab 65 Jahren: 22 Prozent sagen Ja und 4 Prozent eher Ja. Dem stehen 4 Prozent eher Nein und 69 Prozent Nein gegenüber. Damit lehnen insgesamt 73 Prozent dieser Altersgruppe die Initiative ab.
In der Gesamtbevölkerung erreicht die Neutralitätsinitiative laut Umfrage 36 Prozent Zustimmung bei 62 Prozent Ablehnung. Befragt wurden insgesamt 13.154 Personen.
In der Weltwoche sprachen sich jüngst zwei junge Exponentinnen für die Neutralitätsinitiative aus: die 21-jährige SVP-Jungpolitikerin Roshina Watti und die 30-jährige Nicole Waechter, frühere Präsidentin der GLP Zollikon.