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Die Weltwoche

Inhalt
Diese Woche
Jessica Durlacher
Er hat es nicht nötig, seine Stimme zu mässigen
Amy Holmes
Stevie Wonder klopft an
Julie Burchill
Sie tut das, was ihr Talent gebietet
Pierre Heumann
Der Schlächter von Gaza
Sarah Pines
Amerikas Städterinnen erobern das Land
Claudio del Principe
Und zum Dessert gibt’s Gotti Ernas Linzertorte
Thilo Sarrazin
Stunde der Wahrheit
Herodot
HERODOT
Mark van Huisseling
Sie machten Holz zu Gold
Anabel Schunke
Jeder Tag ist Gegenteiltag
Philipp Gut
Gebrochene Versprechen
Tamara Wernli
Entzaubertes Medienmärchen
Weltwoche
Wolfram Knorr
Heidelinde Weis (1940 –2023)
Thomas Renggli
Giusep Fry (1959 –2023)
Viktor Orbán
«Europa hat seine Fähigkeit zur Selbstbestimmung verloren»
Literatur und Kunst
Michael Bahnerth
Ikone der Woche
Daniela Niederberger
Heilung im Dschungel
David Stadelmann
Illusion Wandel durch Handel
Volker Seitz
Naturschutz statt Menschenschutz
Daniel Weber
Blaue Durchsichtigkeit der Welt
Peter Ruch
Behutsame Blicke in die nähere Zukunft
Gerhild Heyder
Zwischen Abgrund und Genialität
Leben heute
Linus Reichlin
Wenn die Heilsarmeesingt
Mark van Huisseling
Meine «Kronenhalle»
Dania Schiftan
Die Sache mit dem Vapen
Roger Köppel
Zweierlei Völkerrecht
Weltwoche
Jessica Durlacher über Geert Wilders, François Pinault, Claudio Del Principe über die perfekte Festtagsplanung, Yahya Sinwar: Terrorfürst von Gaza
Francis Pike
Henry Kissinger: Grösster Diplomat seit Metternich
Wolfgang Koydl
Aiwanger, Lanz, Baerbock, Höcke, Tusk, Kässmann, Mitsotakis, Sunak, Söder, Scholz, Bohlen, Varadkar
Roger Köppel
Kissinger fehlt
Werner J. Patzelt
Viel Glück, liebe Sahra Wagenknecht!
Matthias Matussek
Lieber Thomas Gottschalk
Cora Stephan
Fetisch im Familienrat
Kurt W. Zimmermann
Die Kriegstrommeln verstummen
Alexander Grau
Nun sag, wie hast du’s mit der Kirche?
Matthias Matussek
Deutschland, ich liebe dich
Jessica Durlacher über Geert Wilders, François Pinault, Claudio Del Principe über die perfekte Festtagsplanung, Yahya Sinwar: Terrorfürst von Gaza

Jessica Durlacher über Geert Wilders, François Pinault, Claudio Del Principe über die perfekte Festtagsplanung, Yahya Sinwar: Terrorfürst von Gaza

Auf den Wahlsieg von Geert Wilders in den Niederlanden reagiert das Gros der Medien und Polit-Elite in gewohnter Manier: Der Rechtspolitiker wird als Demagoge und Volksverführer etikettiert. Die niederländische Schriftstellerin Jessica Durlacher ist für die Weltwoche in die Vita des scharfzüngigen Islam- und Migrationskritikers eingetaucht. Sie schildert, wie in dem jungen Wilders auf Wanderschaft durch den Nahen Osten Respekt für Israel und Abneigung gegenüber dem Islam heranreifte, wie zwei Morde sein Weltbild zementierten und warum er trotz Todesdrohungen und Personenschutz entschlossen ist, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Seite 6

IMAGO/ABACAPRESS
Frankreichs zweiterfolgreichste Familie: François Pinault mit Gattin Salma Hayek.
IMAGO/ABACAPRESS

Es tönt leicht ehrgeizarm, doch das Leben als Nummer zwei ist oft angenehmer als das des Inhabers des obersten Platzes. Auf diese Erkenntnis stiess unser freier Wirtschaftsreporter Mark van Huisseling vor vielen Jahren, während einer Laufbahnplanungs-Recherche im Angestelltenleben. Der Zweithöchste, lernte er, hat fast so viel zu sagen und verdient bloss unwesentlich schlechter als der Höchste. Doch er trägt deutlich weniger Verantwortung. Einsichten, die sich auch auf selbständige Unternehmer übertragen lassen. Wie Frankreichs zweiterfolgreichste Familie zeigt. Das Porträt von François Pinault und seinem Sohn François-Henri. Seite 24

Unser Food-Kolumnist Claudio Del Principe hat in Hamburg den Deutschen Kochbuchpreis 2023 gewonnen. Die Jury würdigt sein aktuelles Kochbuch «A punto, kulinarische Gedanken auf den Punkt gebracht», AT-Verlag, mit einem Sonderpreis und der besonderen Ehrung «Für grosse Verdienste um die Esskultur». Herzlichen Glückwunsch! Wie er es mit der Kultivierung des wohl heikelsten Essens im Jahr hält, schreibt er in seinem weihnachtlichen Essay. Seite 26

Yahya Sinwar spielt eine Schlüsselrolle im Gaza-Krieg: Er hat das Massaker vom 7. Oktober geplant und den Angriff auf Israel organisiert. Die Weltwoche wollte wissen, welche Ideologie den Hamas-Führer antreibt, der von Israel seit Jahren gesucht wird. Pierre Heumann musste sich bei den Recherchen auf israelische Interviewpartner stützen, weil Sinwar im Westen kaum bekannt ist. Einen grossen Teil seines Lebens verbrachte er in israelischen Gefängnissen oder versteckte sich im Gazastreifen, um nicht Opfer einer Tötung zu werden. Trotzdem sagt der Terroristenführer, dass er sich nicht vor dem Tod fürchte. Als schahid (Märtyrer ) zu sterben, wäre für ihn eine Ehre. Seite 28

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