Ein israelischer Luftschlag auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa hat laut BBC den Premierminister der Huthi-Rebellen, Ahmed Ghaleb Nasser al-Rahawi, sowie mehrere weitere Regierungsmitglieder getötet. Die israelische Armee erklärte, man habe «innerhalb weniger Stunden nach Erhalt von Geheimdienstinformationen» gehandelt. Der Angriff erfolgte im Kontext anhaltender Raketenangriffe der Huthis auf Israel, die sie als Reaktion auf den Gazakrieg bezeichnen. Die Huthi-Bewegung bestätigte al-Rahawis Tod und kündigte Vergeltung an.
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Am Tag nach dem Angriff stürmten laut CNN bewaffnete Huthi-Kämpfer die Büros des UN-Welternährungsprogramms in Sanaa. Ein Mitarbeiter der Organisation wurde festgenommen, weitere Entführungen werden vermutet. Auch Unicef bestätigte eine «andauernde Situation», nannte aber keine Details.
Die Rebellen, die seit 2014 grosse Teile des Nordjemen kontrollieren, greifen neben Israel auch Schiffe im Roten Meer an. Israels Regierung kündigte an, ihre Luftschläge gegen die Huthis fortzusetzen.