Das US-Verteidigungsministerium hat erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs offiziell Munitionsengpässe eingeräumt. Der hohe Verbrauch im Nahen Osten habe «strategische Bestandslücken» verursacht und Schwächen beim Nachschub offengelegt. Dies zeigt ein Pflichtbericht der Pentagon-Generalinspektion an den US-Kongress.
Gemäss dem Bericht hat der Munitionsverbrauch zudem «Engpässe in der Rüstungsindustrie bei der Nachschubversorgung offenbart». Das Pentagon will deshalb Beschaffungsprozesse und Produktionsvorlaufzeiten verkürzen. Zudem sollen kritische Materialien, Komponenten und ausgewählte Munition eingelagert werden, «um im Notfall schnell reagieren zu können». Welche Waffensysteme konkret von Engpässen betroffen sind, nennt der Bericht nicht.
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Die Untersuchung umfasst den Zeitraum von 1. April bis 30. Juni. Sie bestätigt ausserdem den Tod von sieben US-Soldaten im Einsatz sowie sieben weiteren bei nichtfeindlichen Ereignissen.
US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth hatten Berichte über Munitionsknappheit zuvor zurückgewiesen. Trump erklärte am Montag, die USA produzierten mehr Waffen «als jemals zuvor in unserer Geschichte». CNN hatte zuvor unter Berufung auf interne Quellen berichtet, fast 80 Prozent des Bestands an THAAD-Abfangraketen seien aufgebraucht.