Der Iran will von Handelsschiffen künftig Gebühren für die Durchfahrt durch die Strasse von Hormus verlangen. Dies teilt das iranische Aussenministerium mit.
Aussenamtssprecher Ismail Baghai erklärte laut iranischen Medien, Teheran arbeite gemeinsam mit dem Oman an «Mechanismen zur Überwachung der Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung der Kriminalität auf See». Für maritime Dienstleistungen für Schiffe sollten entsprechende Gebühren und Entgelte erhoben werden.
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Die Strasse von Hormus ist an ihrer schmalsten Stelle rund 39 Kilometer breit. Der Iran und der Oman beanspruchen dort jeweils eine 12-Seemeilen-Zone, weshalb sich ihre Hoheitsgewässer überschneiden. Das UN-Seerechtsübereinkommen garantiert Transitdurchfahrten und untersagt eine Blockade von Handelsschiffen. Der Iran akzeptiert diese Rechtslage nicht.
US-Vizepräsident J. D. Vance erklärte, Washington wolle den Öl- und Gastransport durch die Meerenge wieder auf das Vorkriegsniveau bringen.