US-Präsident Donald Trump hat erstmals eingeräumt, dass die amerikanischen Munitionsbestände in einzelnen Bereichen knapp werden. Zugleich rechnet er mit einem baldigen Ende des Krieges gegen den Iran und verweist auf laufende Verhandlungen über die strategisch wichtige Strasse von Hormus.
«Wir brauchen ständig mehr», sagte Trump im Oval Office auf die Frage nach zusätzlichen Mitteln für Munitionslager. Bei einigen Munitionsarten verfügten die USA über eine «praktisch unbegrenzte Versorgung», bei anderen sei die Situation «etwas angespannter». Welche Waffentypen betroffen sind, liess Trump offen. Noch am Mittwochabend hatte er Berichte über schwindende Vorräte scharf zurückgewiesen und auf «gewaltige Mengen» sowie den Ausbau der amerikanischen Rüstungsproduktion verwiesen.
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Beim Krieg gegen den Iran zeigte sich Trump zuversichtlich. Er glaube nicht, dass Teheran «noch lange durchhalten» könne, und rechne damit, dass der Konflikt «ziemlich bald» ende. Zur möglichen Wiederöffnung der Strasse von Hormus äusserte er sich allerdings vorsichtiger als zuvor. Nachdem er noch diese Woche Mittwoch oder Donnerstag als mögliche Termine genannt hatte, sagte er nun lediglich: «Es könnte bald sein.»
Der Iran erklärte seinerseits, ein Abkommen mit Oman über die Meerenge befinde sich in der Endphase. Im Gespräch ist eine vorläufige Verkehrsregelung mit getrennten Routen für ein- und ausfahrende Schiffe. Nach Angaben eines US-Regierungsvertreters wären dafür weder Genehmigungen noch Gebühren vorgesehen.
Die Strasse von Hormus bleibt ein zentraler Faktor des Konflikts. Vor Kriegsbeginn Ende Februar liefen rund 20 Prozent des weltweit gehandelten Erdöls und Erdgases durch die Meerenge. Der Iran kontrolliert die Passage weiterhin.