Der Iran-Krieg könnte deutsche Privathaushalte durch steigende Preise rechnerisch mit durchschnittlich 403 Euro pro Jahr zusätzlich belasten. Dies zeigt eine Analyse des Münchner Ifo-Instituts, wie die Bild berichtet. Insgesamt steigen die Konsumausgaben demnach um rund 16,8 Milliarden Euro.
Umgerechnet auf etwa 41,7 Millionen Haushalte, entspricht dies rund 34 Euro monatlich. Die 403 Euro sind allerdings kein fester Betrag. Die tatsächlichen Mehrkosten hängen vom individuellen Verbrauch etwa für Heizung, Strom, Kraftstoff und andere von Preissteigerungen betroffene Produkte ab.
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Besonders stark trifft die Entwicklung laut Ifo einkommensschwache Haushalte. Sie verlieren im Durchschnitt 2,87 Prozent ihres verfügbaren Einkommens. Bei den einkommensstärksten Haushalten sind es 0,65 Prozent.
Auch Rentner sind betroffen. Für Rentnerpaare errechnen die Experten einen Kaufkraftverlust von 1,53 Prozent, für alleinlebende Senioren von 1,45 Prozent. Bei einer durchschnittlichen Altersrente von 1692 Euro brutto entspräche dies rund 25 Euro monatlich.