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Iran-Deal in der Sackgasse: Donald Trump droht Oman mit Bombenangriff, falls der Golfstaat Washington bei Verhandlungen «in den Weg» kommt

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Iran-Deal in der Sackgasse: Donald Trump droht Oman mit Bombenangriff, falls der Golfstaat Washington bei Verhandlungen «in den Weg» kommt
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US-Präsident Donald Trump droht dem Oman mit einem Bombenangriff, sollte der Golfstaat die Bemühungen Washingtons um eine Einigung mit dem Iran behindern. Im Zentrum des Streits steht die Strasse von Hormus, eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf Fox News.

Julia Demaree Nikhinson/AP/Keystone
US-Präsident Donald Trump droht dem Oman im Streit um die Strasse von Hormus
Julia Demaree Nikhinson/AP/Keystone

Fox-News-Reporter Trey Yingst hatte Trump auf Gespräche zwischen dem Oman und dem Iran über die Kontrolle der Meerenge angesprochen. Darauf antwortete der Präsident: «Wenn der Oman sich in den Weg stellt, werden wir ihn in Grund und Boden bombardieren.»

Der Oman und der Iran verhandeln seit Wochen über eine vorläufige Regelung für den Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus. Vor dem Krieg wurden durch die Meerenge rund 20 Prozent des weltweiten Öls und Gases transportiert. Die Gespräche sollen dazu beitragen, die Route wieder für die Schifffahrt zu öffnen. Zuletzt gerieten die Verhandlungen jedoch ins Stocken, weil der Iran Änderungen an der geplanten Vereinbarung verlangte.

Teheran macht eine vollständige Öffnung der Meerenge zudem von Zugeständnissen der USA abhängig. Dazu gehören nach Angaben iranischer Vertreter Entschädigungen für Kriegsschäden und die Aufhebung der Seeblockade gegen iranische Häfen.

Washington drängt dagegen auf eine rasche Wiederöffnung. Die Trump-Regierung kämpft mit hohen Energiepreisen und hatte dem Iran laut Financial Times angeboten, die Blockade iranischer Häfen aufzuheben und Ölexporte wieder zu ermöglichen, sofern Teheran die Strasse von Hormus zu akzeptablen Bedingungen öffnet.

Der Oman befindet sich dabei in einer heiklen Position. Das Sultanat unterhält traditionell gute Beziehungen sowohl zu Washington als auch zu Teheran und tritt seit Jahren als Vermittler zwischen beiden Seiten auf. Noch vor Beginn des Krieges im Februar vermittelte Maskat bei Gesprächen zwischen den USA und dem Iran.

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump dem Golfstaat militärisch droht. Bereits im Mai forderte er den Oman auf, sich «wie alle anderen zu benehmen», andernfalls müsse man das Land «in die Luft jagen».

Die jüngste Drohung fällt in eine besonders angespannte Phase. Eine im Juni vereinbarte 60-tägige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran ist am Montag ausgelaufen. Eine frühere Vereinbarung zur schrittweisen Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs war gescheitert, nachdem der Iran Schiffe auf einer Route entlang der omanischen Küste angegriffen hatte. Beide Seiten warfen sich anschliessend Verstösse gegen die Vereinbarung vor.

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