Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem schon sommerlich ziemlich warmen Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte... Wirklichkeitsstudien zur schweizerischen Ausgabe von heute Dienstag, dem 23. Juni 2026. Der Wind hat gedreht. Das ist der Leitartikel der Neuen Zürcher Zeitung vom letzten Samstag. Ich habe mir da einiges... Angestrichen habe ich das also intensiv studiert, was hier mein Kollege Eric Goyer formuliert. Ich schicke voraus, Goyer ist ein hervorragender Journalist. Ich kenne ihn schon sehr lange, seit den 80er Jahren. Er hat damals auch angefangen bei der NZZ, wie ich. Allerdings war er auf einer viel höheren Stufe. war. Ein kleiner Sportredaktor in the making sozusagen und er gehörte schon als junger, aufstrebender Publizist und pfiffiger Kopf zu den Nachwuchsleuten im Ausland Ressort. Das war sozusagen der Olymp der Neuen Zürcher Zeitung und er hat dann seinen Weg sehr, sehr eindrücklich gemacht. Wir sind uns auch immer wieder über den Weg gelaufen. In Berlin damals, da war er Korrespondent der NZZ, während ich Chefredaktor war. Sie hören jetzt also, wie ich schon ein One-Upmanship hier darlege. Und so sind wir uns immer wieder begegnet im Laufe von langen journalistischen Karrieren. Und jetzt, nach diesen freundlichen Einleitungsworten, kann ich den Holzhammer auspacken und das Ganze... verreißen und niedermachen. Nein, dieser Artikel, der Wind hat gedreht, ist für mich jetzt so ein typisches Beispiel für die Schweizverdrossenheit, für die Schweizmüdigkeit unserer bürgerlichen Eliten. Und dazu muss man natürlich die NZZ zählen. Das ist sozusagen das Zentralorgan der schweizerischen, der schweizmüden Eliten. Die haben Neutralitätsverzagt und jetzt auch in diesem Leitartikel das glasklare Plädoyer für die Unterwerfung unter die europäischen Rechtssatzungen unter die Diktate von Brüssel. Es ist ein Plädoyer für die Unterzeichnung der EU-Unterwerfungsverträge, wie man sie nennen muss. Denn in diesen Verträgen Und das ist einfach nicht von der Hand zu weisen. Es ist übrigens heute im Tagesanzeiger ein sehr interessanter Artikel erschienen von eher linken Initianten, die festhalten, dass mit diesen neuen EU-Verträgen ganz klare Einbussen bei der direkten Demokratie zu verzeichnen sind, dass Volk und Parlament an Macht verlieren in der Schweiz, an Souveränität verlieren und dass die Regierung und die Verwaltung an Macht, an Souveränität gewinnen. Das ist also eine Tatsache, die mittlerweile parteispektrumübergreifend als solche wahrgenommen wird. Und vor diesem Hintergrund lässt es natürlich aufhorchen, wenn die NZZ hier in Gestalt ihres Chefredaktors klar für die EU-Unterwerfung sich engagiert. Und dann ist es ja interessant, wie wird das dargelegt? Und hier kommen nun meine Notizen ins Spiel. Guyer schreibt, Christoph Blocher war ein Visionär, ist ein Visionär. Blocher, der SVP-Vordenker, habe früher erkannt als andere, dass die nationalen Interessen zurückkommen, dass man da gegenüber der EU klar sich positionieren müsse und das sei eine richtige und auch zukunftsweisende politische Einschätzung gewesen. Aber eben heute. sei das komplett falsch und auf den Abfallhaufen der Geschichte zu werfen, denn die Zeit habe sich geändert. Das ist schon mal das erste Klischee-Argument. Immer wieder diese Behauptung, die Zeiten haben sich geändert, also müsse man sein Verhalten komplett ändern. Stimmt ja gar nicht. Die Zeiten ändern sich permanent, trotzdem gibt es nie etwas Neues unter der Sonne. Es geht nämlich immer darum, zu fragen, wer hat eigentlich die Macht. Das Verhältnis zwischen Staat und Einzelnen ist immer wieder neu zu definieren. Und da gibt es halt bestehende Grundsätze. Zum Beispiel liberale, demokratische, rechtsstaatliche... wie sie eben auch die NZZ eigentlich hochhalten sollte. Aber die NZZ kapituliert eben immer wieder, analog zu diesen bürgerlichen Milieus, die sie tragen, gegenüber dem Zeitgeist. Und das ist etwas ganz anderes, als wenn man an der Beständigkeit funktionierende Grundsätze festhält. Nur weil sich die Zeiten ändern, erfindet man das Rad nicht neu. Meine Damen und Herren, nur weil sich die Zeiten ändern, passt sich die Schweiz nicht den Alltags... Aktualitäten annehmen Sie den Zweiten Weltkrieg. Damals haben sich die Zeiten auch geändert und zwar markant. Dann ist die Schweiz ab 1940 umzingelt gewesen von faschistischen, von totalitären Organisationen. Deutschland, Italien und die Nazis marschierten im Stechschritt. Und viele Politiker und auch Leute in der Schweiz dürften damals geistig mitmarschiert sein. So viele waren es nicht, aber es waren ein paar entscheidende. Aber Und das ist das ganz Wichtige. Die Schweiz hat sich in diesem Zeitenwandel auch nicht dafür entschieden, ihre Staatsform über Bord zu werfen. Man hat im Krieg den Staat etwas autoritärer gestaltet, sozusagen eine Art Ausnahmezustand definiert. Und dieser Ausnahmezustand hat dann sogar über den Krieg hinaus Bestand gehabt. Und ja, die Politiker sind auf den Geschmack gekommen, ohne das Volk zu regieren. Aber sie haben dann eben unter Druck... Eben dieses Volkes 1949, eine glorreiche Stunde des Mikrogründers Gottlieb Tuttweiler, haben sie die direkte Demokratie voll wieder eingeführt, wie es eben vor dem Krieg schon der Fall war. Also dieses Klischee ist doch kompletter Unsinn zu behaupten, die Zeiten ändern sich, also muss man die Staatsform ändern, darf die Schweiz nicht mehr unabhängig sein. Und warum muss sich denn die Schweiz ändern? Auch hier wieder ein erhellendes Argument des NZZ-Chefredaktors. Niemand räumt der Schweiz mehr Sonderkonditionen ein. Niemand räumt der Schweiz mehr Sonderkonditionen ein. Also weil man der Schweiz keine Zückerchen mehr hinstreckt, weil eben diese ganze Eigenständigkeit, die Unabhängigkeit, die Blocher da gepredigt haben, sowieso nur ein Gnadengeschenk des Auslands war, ist mit dem nun fertig, ist vorbei, weil wir keine Geschenke mehr aus dem Ausland erhalten. Also da merkt man jetzt einfach, dass Eric Goyer einen Grossteil seiner journalistischen Laufbahn ausserhalb der Schweiz verbracht hat. Und offensichtlich, während dieses lange dauernden Auslandsaufenthaltes nicht der Schweiz näher gekommen ist. Vielen ist genau das Umgekehrte passiert, nämlich mir. Als ich im Ausland war, ist mir mit jedem Tag deutlicher geworden, warum wir die Schweiz in ihren Staatssäulen... Die zukunftsweisend sind, die viel von den Problemen, die andere Länder heute spüren, in dem Sinn nicht gehabt hat. Warum? Weil wir eben diese Staatsform der direkten Demokratie, des Föderalismus und der schweizerischen Neutralität hatten. Dieses Staatsmodell der Unabhängigkeit, der bürgerzentrierten Demokratie. Wo eben Demokratie auch noch drin ist, wo Demokratie draufsteht, meine Damen und Herren. Mir ist das im Ausland alles etwas fühlbarer geworden. Aber für Eric Goyer ist das alles weit, weit weggerückt. Und für den NZZ-Chef ist natürlich alles, was die Schweiz ist, letztlich ein Geschenk des Auslands. Dummes Zeug, absoluter Unsinn, geschichtsblind. Schaut mal die Bücher an, lest mal die Geschichte der Schweiz. Ist der Schweiz ihre Unabhängigkeit geschenkt worden von den Habsburgern? Ja klar, die Habsburger sind auf den Knien gekrochen. und haben den Schweizern die Schweiz geschenkt, die Altei-Genossenschaft. Nein, wir gehen, wir ziehen uns zurück. Hat Eric Goyer auch schon mal etwas von Morgarten gehört? Von Sembach? Von den Burgunderkriegen? Ja klar, Karl der Kühne, das war der grösste Schweiz-Fan. Das war sozusagen ein Swissness-Prophet avant la lettre, bevor es die Schweiz überhaupt gegeben hat in ihrer heutigen Form, war Karl der Kühne. Der grösste Schweizer Befürworter, den man sich vorstellen konnte. Nein, Erich Goyer, es gab mehrere Schlachten in Grand-Saint, in Morten, in Nancy. Und da haben die Schweizer, die Eidgenossen, übrigens auch die Zürcher mit ihrem glorreichen Condottiere Hans Waldmann, dem Stammvater der Campbell-Zunft, dem haben sie zu verdanken, dass die Schweizer, die Eidgenossen, die Landsknechte damals das massiv überragende Fürstentum Burgund besiegt haben. Dass Burgund mit den grossartigen Weinen, die ich erst in letzter Zeit entdeckt habe, dass Burgund diese Essenz von Europa heute noch... diese Vielfalt, diese mittelalterlichen Landschaften, diese grossartigen Städte. Und die Schweizer haben die besiegt. Sie sind allerdings an diesem Sieg dann auch quasi zugrunde gegangen. Das ist Ihnen im Wortsinn mit den Hektolitern Burgunder, den Sie erbeutet haben, das ist Ihnen alles zu Kopfe gestiegen. Und dann kam ja als Zorngottes sozusagen, als grosser Ernüchterer, kam ja dann ein gewisser Huldrich Zwingli aus dem Toggenburg. in die Limmatstadt und das hat dann hier zu einer gewissen kollektiven Entziehungskur beigetragen, die dann auch wieder etwas ins starke, sagen wir mal ins spröde, ins etwas strenge ausgeschlagen hat usw. Also es kann keine Rede davon sein, dass die Schweiz den Schweizern geschenkt wurde. Nein, die Schweiz wurde erkämpft, die Schweiz wurde verteidigt und die Schweiz war immer auch Eine Willensleistung, nehmen wir eine ganz toxische Formulierung, ein Triumph des Willens der Schweizer, die sich eben über diese Anfeindungen hinweggesetzt haben, übrigens auch im 19. Jahrhundert, 1848, als die Schweiz ihren liberalen Bundesstaat gründete, meine Damen und Herren, das war ein welthistorischer Pionierakt der nationale Liberalismus. Nationalismus und Liberalismus haben sich zum Amalgam eines Rechtsstaats auf bürgerlicher Grundlage Okay. Unter der Regie der Freisinnigen, der NZZ damals, die haben das alles vergessen, das ist im Sinne einer kollektiven Wohlstandsnarkose vergessen gegangen. Da hat man diese Schweiz sozusagen modernisiert, aber eben auch den Kern erhalten, dieses politischen Evolutionswunders. Ist ja nicht irgendwo auf dem Reissbrett entwickelt worden, sondern hat sich aus der Geschichte und eben auch aus der kämpferischen Gestaltung der Geschichte heraus diese Schweiz... gebildet, Gottfried Stutz noch einmal, dass man so etwas einfach verkennt, dass eine NZZ das nicht mehr sieht. Aber man muss es einen auch nicht wundern, wenn sie so einen Unsinn propagieren, dass man diese Unterwerfungsverträge unterzeichnen sollte. Wenn man natürlich in der Verblendung, im Irrtum lebt, dass die Schweiz ein Geschenk des Auslands war an die Schweizer, wenn man komplett ausblendet, all diese Kriege, all diese Auseinandersetzungen, all diese existenziellen Bedrohungen, die unsere Vorfahren überwinden mussten. In Zeiten höchster Not, meine Damen und Herren, im Zweiten Weltkrieg, ist im Zweiten Weltkrieg die Unabhängigkeit auch der Schweiz geschenkt worden. Hat man hier sozusagen sich auf das gönnerhafte Zusprechen und Zureden der Nationalsozialisten und der Faschisten im Süden konzentrieren können. Auch das ist ein kompletter Quatsch und das blendet die NZZ natürlich von A bis Z aus. Denn es war Mussolini 1937, 1938. der der Schweiz nach seinem Abessinien-Einmarsch gedroht hat und hat gesagt, wenn die Schweiz die Wirtschaftssanktionen der UNO übernimmt, dann werde Mussolini mit seiner Armee, die natürlich der Schweizerischen zum damaligen Zeitpunkt überlegen war, ins Dessin einmarschieren und er werde die Schweiz bis zum Gotthard besetzen, quasi bis in diese Donbass-Anhöhen. Ja, das sind alles diese ähnlichen geografischen Konstellationen, wie sich heute... Die Ukrainer dort eingebunkert haben auf den Donbass-Anhöhen. Slavyansk, Kramatorsk, ich werde dann in der internationalen Ausgabe darüber etwas sagen. Komplette Irreführung der schweizerischen Medien. Ihnen wird vorgegaukelt, die Russen seien da mehr oder weniger am Abserbeln. Das stimmt einfach nicht. Und ich beziehe mich jetzt da nicht auf den Dr. Putin im Kreml, der mir das eine Parteigutachten ins Hirn hinein... gedrückt hätte, nein, sondern ich beziehe mich auf die BBC, auf die Briten, werde das dann aber in der internationalen Ausgabe machen. Also, Mussolini drohte, in die Schweiz einzumarschieren und vor diesem Hintergrund entdeckte ein Tessiner Bundesrat, nein, er hiess nicht Gassis, er hiess Motta, entdeckte er die Neutralität neu und hat gesagt, wir müssen zurück zur Neutralität, das ist die Lebensversicherung der Schweiz und man ist ausgestiegen aus einem ohnehin auseinanderfallenden Völkerbund. Übrigens erleben wir heute ein ähnliches Irrelevantwerden der UNO. Deshalb ist vor dem Hintergrund, dass diese UNO, schauen Sie mal in den Iran, schauen Sie mal diesen ganzen Krieg an, wo jetzt beide Seiten behaupten, Sie glaubten, sie hätten ihn gewonnen. Das ist ja auch ein skurriles Schauspiel da draussen. Und die Amerikaner mit ihrer ganzen Naivität, auch mit ihrem heroischen Idealismus, der allerdings immer auch wieder ins Negative ausgeschlagen hat, für sie und für andere, die haben sich da in diesem Treibsand des Nahen Ostens verrannt und haben natürlich da auch wieder falsche Konzeptionen hinterhergerannt. Aber das ist ohnehin ein komplexes Gebiet. Also die UNO wird auch heute immer irrelevanter wie die UNO. Vorgängerorganisation Völkerbund damals immer irrelevanter geworden ist. Und da sind die Schweizer zurückgekehrt zur bewaffneten, immerwährenden, schweizerischen, umfassenden Neutralität. Und das heisst eben zur bedingungslosen Gleichbehandlung aller Kriegsparteien. Das ist die Neutralität. Und nicht diese postmoderne Schwachsinn, die man jetzt daraus zu machen gewillt ist. Übrigens allem voran die NZZ, die eine ganze Redaktion abgestellt hat von Neutralitätsverwirrern. die mit nichts anderem beschäftigt sind, als dieser Neutralität laufend neue Adjektive beizulegen, auf das dann eben die Neutralität gar keine Neutralität mehr ist, sondern ihr Gegenteil. Also Sie sehen in diesem Leitartikel sozusagen die Urwurzel des Irrtums unserer bürgerlichen Traditionsmilieus, die komplett die Orientierung verloren haben und die eben auch den Bezug zur schweizerischen Geschichte verloren haben, wenn sie eben schreiben, dass niemand der Schweiz mehr Sonderkonditionen einräumt. Der Schweiz sind noch nie Sonderkonditionen eingeräumt worden. Die Schweiz ist immer bedroht gewesen aus dem Ausland. Die Schweiz war immer eine Provokation fürs Ausland. Warum? Weil ihre Provokation ist die Freiheit, meine Damen und Herren. Die Provokation der Schweiz ist die Freiheit, die sie den Bürgern gewährt, eben nicht den Politikern. In der EU mittlerweile ist es umgekehrt. Da haben die Politiker mehr Freiheiten als die Bürger. Wenn die Politiker masslos beleidigen, wenn die Politiker masslos diskriminieren, wenn die Politiker masslos Hassrede produzieren, dann ist das überhaupt kein Problem. Aber wehe, wenn ein Bürger mal den Latz aufmacht, wenn der sich mal ein bisschen zu sehr äussert, dann marschieren die Rollkommandos der Polizei ein. Ist nicht der Fehler der Polizei, wenn das in der EU in Deutschland passiert. Das ist der Fehler der Politiker, die ihre Freiheit maximieren und die Freiheit der Bürger. minimieren. Das ist die Tatsache. Und das ist etwas, was die NZZ zwar auch manchmal anspricht, wenn sie etwa in ihrer Deutschlandberichterstattung die Bundesrepublik unter die Lupe nimmt, aber was die NZZ nicht schafft, ist sozusagen aus ihrer Deutschlandberichterstattung die richtigen Schlüsse für die Schweiz zu ziehen. Kompletter Unsinn, was hier der Chefredaktor schreibt, die Schweiz sei da aus dem Ausland gewissermassen gnadengeschenkmässig hier gehe... sozusagen gefördert worden. Und dann kommen eben auch Formulierungen, die einen wirklich ärgern als Schweizer. Guy Risse ist ja zum Teil, so wie ich weiss, in Deutschland aufgewachsen. Es ist finsterstes Rosinenpicken, was die EU heute macht, auf Kosten der Schweiz. Diesmal andersherum. Diesmal andersherum. Dieses Rosinenpicken. Ja, die Schweiz, die hat eben auch immer Rosinen gepickt. Ja, hoffentlich hat die Schweiz Rosinen gepickt und nicht irgendwelchen Staub gefuttert. Der da vom Tisch oder der da unten, der auf der Strasse gelegen ist. Alle Länder versuchen Rosinen zu picken. Dass er das hier bringt, ist auch wieder typisch, das ist so eine Klischee-Formulierung. Die Schweiz glaubt immer noch, sie schwimme als Fettauge oben auf. Die Schweiz als Fettauge. NZZ-Chefredaktor. Schweiz als Fettauge. Ich muss Ihnen sagen... Den Zollikoner Nachwuchspreis für misslungene Politmetaphorik geht nach dem US-Botschafter Scott Miller, der die Schweiz einmal als Loch in einem Donut bezeichnet hat, jetzt von mir neu an Eric Gouir, den NZZ-Chefredaktor, der geschrieben hat, die Schweiz sei ein Fettauge. Da spinnt er eigentlich. Die Schweiz ein Fettauge. Wir sind doch kein Fettauge, das oben aufsteht. Das ist etwas Ekelhaftes, etwas Ekelerregendes. Nein. Die Schweiz war das Gegenteil eines verfetteten Organismus. Die Schweiz hatte einen Body Mass Index, einen politischen Body Mass Index von vielleicht 20, 23, wenn man das auf die Staatsquote und die Steuerbelastung und letztlich das ganze freiheitliche Staatsgerüst umlegt. Das ist ja das Merkmal der Schweiz, dass sie gerade eben nicht so eine verfettete Staatlichkeit hatte, wie das eben andere Länder um uns herum immer noch mehr haben. Mittlerweile ist die Schweiz auch verfettet. Aber nicht nach dem Muster von Christoph Blocher. Ihm schreibt er das nämlich zu. Blocher habe sozusagen diese Fettaugenschweiz hier definiert. Ich meine, was hat denn dieser Eric Goyer für eine Vorstellung hier? Und an den Metaphern, an den falschen Sprachbildern könnt ihr eben auch die Überheblichkeit erkennen, die in diesen publizistischen Köpfen da herumschwirrt. Aber es geht noch weiter. Er sagt zum Beispiel, die Debatte in der Schweiz, und das ist eben wieder dieses Fette... Fettaugenbild, dieses Fettauge, diese Grässlichkeit, dieses fürchterliche Fettauge in der Mitte Europas. Ganz, ganz schlimm. Und jetzt debattiert man über die EU, über die Geopolitik. Natürlich nicht in der grossräumigen, supranationalen Gewichtsklasse eines Eric Goyer, sondern nein, in der Schweiz kreist alles um den eigenen Bauchnabel. Aber ich, Eric Goyer, wir von der NZZ, bei uns kreist natürlich gar nichts. um den eigenen Bauchnabel. Wir haben eine Weltperspektive. Ja, was heisst da eine Weltperspektive? Wir haben eine galaktische, wir haben eine Universumsperspektive. Wir sind so gross, dass wir gar nicht merken, was für geistige Zwerge wir eigentlich geworden sind. Der helvetische Bauchnadel. Vor lauter innenpolitischem Geplänkel ignoriert die Öffentlichkeit den geopolitischen Sturm, der um die Schweiz herum tobt. Woher weiss jetzt der Eric Gouier das? Stimmt ja gar nicht Aufgrund dieses geopolitischen Sturms realisieren immer mehr Schweizer, dass es eben wichtig ist, diesem Sturm fernzubleiben bzw. die Schotten dicht zu machen, die Segel einzuziehen und sich im Sturm wieder auf die ureigenste Aufgabe des Kapitäns zu besinnen, nämlich sein Schiff selber zu steuern. und doch sicher nicht das Steuer abzugeben an die, die den Sturm entfachen oder mitantreiben, nämlich diese Leichtmatrosen, diese Leichtwassermatrosen in der Europäischen Union, die ja nachweislich bewiesen haben, dass sie kein Schiff steuern, aber auf den Sandbank in den Sand setzen können. Das ist der Leistungsausweis der Europäischen Union. Das ist die Stossrichtung, die die NZZ predigt, meine Damen und Herren. Jetzt frage ich mich, ob man sich überhaupt dermassen intensiv... mit der NZZ auseinandersetzen sollte. Aber ich mache es jetzt einfach, weil es ist interessant und es zeigt ihnen einfach dieses Denken. Der helvetische Bauchnabel ist die Umsetzung des Volterspruchs «Il faut cultiver notre jardin» «Was blühen soll im Vaterland, muss zuerst einmal zu Hause gezüchtet werden». Und der Irrtum ist dieser Grossräum, ist diese Fake. Internationalismus ist dieser grossräumige Irrglaube, ist das Unbehagen am Kleinstadt. Oh, diese lächerlichen Fettaugenschweizer da, in ihrer Bauchnabel-Schweiz, die nicht die grossen geopolitischen Bezüge kennen, wo wir natürlich von der NZZ mittanzen und mitschonglieren. Die wahre Geopolitik der Schweiz ist die Lokalpolitik. ist die Pflege des eigenen Gartens, ist die Pflege der Institutionen. Und im Krieg, wenn der Völkerbund, wenn die UNO auseinanderfällt, jetzt machen doch einmal die Augen auf Lappi, dann merken eben Schweizer schlaue Staatsmänner, kluge Staatsmänner, kluge Chefredaktoren, dass man die Neutralität zurückbringen muss, die übrigens 19 in den 30er Jahren auch schon mal futsch war. Motta hat es gemerkt. Gassis hat es nicht gemerkt. Willy Bretscher, der NZZ-Chef der 20er, der 30er Jahre und dann später, der hat es gemerkt, Goyer hat es nicht gemerkt. Und dann kommt eine nächste Passage, die das ganze Elend des bürgerlichen Mainstreams in der Schweiz auf den Punkt bringt. Angesichts dieser Belastungen wird die EU der Schweiz keine Zugeständnisse mehr machen. Da haben wir sie wieder, die Schweiz, als Gnadengeschenk. Ohne die EU gäbe es die Schweiz gar nicht. Danke vielmals Brüssel, dass ihr uns so viele Zugeständnisse gemacht habt, dass ihr letztlich ermöglicht habt, dass es die Schweiz überhaupt gibt. Danke vielmals. Grossartig. Die Brüssel ist sozusagen der eigentliche Geburtshelfer der Schweiz. Sozusagen die Bedingung, die Möglichkeit, dass die Schweiz überhaupt existiert. Aber jetzt gibt es natürlich gar keine Zugeständnisse mehr. Sie benötigt jeden Euro und wird ihn sich notfalls mit Erpressung holen. Auch von der Schweiz. Der Erpresser Brüssel. Es ist ja interessant, wie sich... Licht, Erleuchtung und Verblendung, Finsternis in diesem hochinteressanten Leitartikel abwechseln, wie aus zum Teil so bruchstückhaften richtigen Diagnosen dann die komplett falschen Bezüge abgeleitet werden. Weil uns die EU keine Zugeständnisse mehr macht, weil uns die EU erpresst, müssen wir uns diesem Erpresser unterwerfen, das ist die Argumentation. von Eric Goyer. Deshalb müssen wir eben unser Verhältnis, wie er es schreibt, festzurren. Und es geht noch weiter, die EU ist nicht nur ein Erpresser in der Darstellung von Herrn Goyer, sondern sie ist auch ein unsicherer Kantonist, also gar nicht verlässlich. Ein unsicherer Kantonist ist ja das Gegenteil von dem, was seine Leute sonst immer schreiben. Nämlich der gotthard stabile, dieser felsenfeste Urgrund von Rechtssicherheit und stabilen Verhältnissen. So verkauft uns ja die NZZ die Europäische Union. Jetzt schreibt der Chefredakteur, er ist ein unsicherer Kantonist, ein Erpresser. Deshalb müssen wir uns dem Erpresser unterwerfen. und darum müssen wir unser Verhältnis mit diesem unsicheren Kantonisten Festzurren finde ich auch Interessantes von der Formulierung her. Der unsichere Kantonist, ich zurre mich also fest, ich binde mich an diesen unsicheren Kantonisten an. Ja, aber was heisst das, wenn ich mich an einen unsicheren Kantonisten anbinde? Dann werde ich ja selber auch zu einem unsicheren Kantonisten, denn ich bin ja dann an ihn angebunden und kann mich nicht mehr frei bewegen. Also schauen Sie einmal diese Sprache an, die hier verwendet wird. Das ist ja ein unfreiwilliger Warnruf. Vielleicht ist Eric Goyer letztlich der Meinung, wir sollten auf keinen Fall der EU unterwerfen, aber getraut sich das nicht zu schreiben. Und jetzt kommen hier so verdeckte Botschaften, so wie sagt man dem, das sind so Flaschenpost-Einträge für den genauen Leser, der eigentlich merkt, dass der Autor das Gegenteil von dem bezweckt, was er eigentlich vordergründig argumentiert. Also wir müssen uns diesem unsicheren Kantonisten anbinden, deshalb eben die Partnerschaft festzurren, damit der Sturm die Schweiz nicht davonträgt. Aber es gibt ja nichts vom Winde Verweteres als die Europäische Union, die ja hin und her gerissen ist, von einem Wahnsinn zum nächsten, von der Klimarettung bis zum Migrationsgrenzöffnungskredo, dann Corona. Immer noch extremer als die Schweiz. Und jetzt hin zu dieser kompletten Russen- und Putin-Verblödung im Ukraine-Krieg. Und da soll sich die Schweiz also jetzt anbinden, festzuhören, um vom Sturm nicht mitgerissen zu werden. Also man soll sich da mit einem Erpresser verbünden, um quasi heil durch den Sturm zu kommen. Nein Das Gegenteil ist richtig. Die Schweiz muss sich auf die Stabilität, auf die bewährte und gewachsene Stabilität, die Sturmfestigkeit ihrer Staatssäulen verlassen. Selbst den netten Schweizer bläst der Wind ins Gesicht. Die SVP hat auf der ganzen Linie gesiegt. Genau das bringt den Kleinstaat nun in die... Bredouille schlussfolgert Eric Goyer. Und deshalb sollen wir uns anzurren, festzurren an den unsicheren Kantonisten, denn die Schweiz ist ja nur ein Fettauge, sie ist ein Gnadengeschenk des Auslandes, sie ist sozusagen das Resultat von EU-Zugeständnissen. Also, da haben sie sozusagen Glanz und vor allem das Elend des bürgerlichen Mainstreams. Im Leitartikel gebündelt von Eric Gluyer, den ich hier jetzt einfach mal etwas vertieft habe. Ich hoffe, es folgt mir noch jemand. Was werden wir noch besprechen in der internationalen Sendung? Natürlich, Kirst Dahmer kündigt Rücktritt an. Das ist interessant. Grossbritannien, auch wie Deutschland in einer Orientierungskrise. Die Schweiz, wenn ich das lese, auch, aber nicht die ganze Schweiz. Diese Schweiz, die die NZZ repräsentiert, ist in einer Orientierungskrise. Bürgerstockgipfel, noch ganz kurz. Wer bezahlt das eigentlich? Ist ja hochinteressant. Pakistan und Katar waren die eigentlichen Unterhändler, waren die eigentlichen Verhandler, die Gastgeber auf dem Bürgerstock, der Katar gehört. Aber die Schweiz hat das Sicherheits- und Rahmenprogramm gestaltet, mit gewaltigen Kosten, die jetzt wieder an der Schweiz hängenbleiben, ähnlich wie bei Evian, da haben sich die... Franzosen zelebriert und die Schweizer haben die Krawalle bekommen und die dicke Rechnung, Frankreich beteiligt sich nicht. Und jetzt auf dem Bürgerstock im Grunde das Gleiche, einfach ohne die Krawalle, aber die Rechnung bei den Schweizern, die gar nicht die Urheber dieses Gipfels waren. Dieses Gipfels der zweiten Wahl. Und das ist natürlich auch ein kompletter Unsinn, dass eben diese Ranschmeister-Mentalität, diese Gnadenbrot-Neutralität, danke vielmal, dass man uns noch berücksichtigt, dass jemand zu uns kommt. Da habe ich eine andere Meinung als Nationalrat Franz Grüter. Er sagt, das lohne sich, das sei ein volkswirtschaftliches Investment. Nein, das lohnt sich nicht. Aufhören mit diesem Quatsch. Zurück zur Neutralität. Zuerst die Neutralität wieder in Ordnung bringen in der Schweiz. Und dann werden wir automatisch wieder attraktiv. Dann braucht es uns wieder als Unterhändler. Aber jetzt da dieses Unterwürfige sich anbieten, das ist nicht die Schweizerische Neutralität. Dann, interessant, gestern in den Nachrichten. Bundesrat Pfister sagt, Olympische Spiele 2038 in der Schweiz, die brauche es, um den Zusammenhalt des Landes zu festigen. Ich muss Ihnen sagen, wenn der Zusammenhalt des Landes in der Schweiz von Olympischen Spielen abhängt, dann können wir die Schweiz gleich auflösen. Dann braucht es die Schweiz also wirklich nicht mehr. Nur schon so eine Aussage ist ja im Prinzip, wenn das ein... OK macht, ein Organisationskomitee oder ein Werbebüro, dann kann man es ja noch durchgehen lassen. Aber wenn es ein Bundesrat macht, dann wirft das schon die Frage auf nach seiner, sagen wir jetzt einmal, Tiefenschärfe der intellektuellen Durchdringung eines Gegenstandes. Aber das ist ein anderes Thema. Aber was fast noch interessanter ist, er hat 200 Millionen Franken versprochen. Der Bund wolle das mit 200 Millionen Franken unterstützen. Bundesrat Pfister im EU-Modus. Ich verspreche Geld. Was interessiert mich das Volk? Nun, er kann zum Glück nicht einfach 200 Millionen versprechen, das muss ja das Parlament noch bewilligen, aber der ganze Ansatz, so quasi, ja, wir zahlen bald noch 200 Millionen, bis wenn das das eigene Geld wäre, die eigene Portokasse, das lässt natürlich tief blicken, wie dieser NATO-Wehrminister, der die Schweiz auch immer näher an die NATO und an die EU führen möchte, in seinen sicherheitspolitischen Dossiers, da liegt er ja auch komplett falsch, jetzt auch hier. Als Ausdruck sozusagen, als Symptom des Denkens, 200 Millionen locker zahlen wir, wenn die Kantone und die Gemeinden auch nochmal 200 Millionen locker machen. Jetzt noch kurz die Olympischen Spiele. Ist das sinnvoll, ja oder nein? Meine persönliche Meinung ist, nein. Ich weiss, es gibt auch super intelligente, gute Leute in der Schweiz, die sehen es ganz anders. Die sehen darin auch ein Konjunkturprogramm. ist auch nicht zu verargen, dass da lokale Gewerbe oder überregionale Gewerbe und Unternehmen hier eine Chance sehen. Der Staat wirft dann viel Geld aus, es kommt die Welt usw. Aber schauen wir zu den letzten Winterspielen da in Milano. Die sind auch nach dem dezentralen Modell gemacht worden, wie das jetzt die Schweizer anscheinend auch zu tun beabsichtigen. Und ein Merkmal dieser Olympischen Spiele war, dass eben diese Olympiastimmung gar nicht aufgekommen ist. Dass man diesen olympischen Geist... Der tatsächlich etwas Interessantes ist, ich habe ihn kennengelernt, auch schon an verschiedenen Veranstaltungen, Olympischen Spielen selber. Wenn es ein Olympisches Dorf gibt, wenn das in einer Stadt ist, beispielsweise Barcelona, dann hat das eine Kraft. Oder wie früher in St. Moritz, als die Olympischen Spiele noch viel kleiner waren. Aber wenn du das auf die ganze Schweiz verteilst, dann passiert eben genau das nicht, was Bundesrat Pfisterhoff, sozusagen ein nationales Fest, das verliert sich dann in diesen verschiedenen Zentren. Zweiter Punkt. Die Schweiz ist nicht Masse, sondern Klasse. Aber wir huldigen eben diesem Kult des Kolossalen, sprich... Zuwanderung, darüber haben wir gesprochen. Und dieser Gigantismus, der führt jetzt auch wieder Regie bei diesen Olympischen Spielen. Und das ist für die Schweiz der falsche Weg. Wir sind klein, aber fein und nicht gerne gross und massenhaft. Und am Schluss haben wir überall Industrieruinen, haben wir diese Faszilitäten, diese Sprungschancen und all diese Dinge, die man nicht mehr brauchen kann, die dann verrotten, sozusagen Ruinen des Grössenwahns. Nein, das brauchen wir nicht. Die Schweiz soll klein, aber fein bleiben. Wir sind nicht geeignet für dieses gigantomanische Zeug. Nun warnen auch Linke vor einer Machtverschiebung. Laut einer Studie würden Volk und Parlament an Einfluss verlieren. Das habe ich Ihnen gesagt. Das ist im Tagesanzeiger heute dargelegt und geschrieben worden. Dann freue ich mich noch auf einen Artikel. und zwar vor 150 Jahren hat General Armstrong Custer General Custer am Little Big Horn, seine grosse Niederlage gegen Sitting Bull und die Sioux-Indianer, unter anderem, wenn ich mich noch richtig erinnere, erlitten. Das war aber nur ein Strohfeuer und Custer, ein übrigens aufstrebender, jung, als Genie geltender Truppenführer, der hat einen grossen Fehler gemacht, nämlich bei der Durchforstung dieser Indianergebiete. Er hat seine Truppen aufgeteilt und ist so dann eben am Little Big Horn in den Hammer gelaufen. Und das Lustige an dieser Kavallerie von Little Big Horn, das ist ja die Kavallerie von Juma. Und diese Kavallerie von Juma hat damals der unsterbliche Peer Steinbrück als Finanzminister, glaube ich, war er, die hat er angemahnt, wenn die Schweizer da nicht endlich parieren, dann schicken wir ihnen die Kavallerie von Juma. Und ich habe schon damals gesagt, Achtung, Achtung, beim Griff in die Mottenkiste der Metaphern, wenn sie da das falsche Bild rausziehen. Und die Kavallerie von Juma, die gibt es ja gar nicht mehr, weil die Deutschen ja nicht mal mehr eine Kavallerie haben, geschweige denn irgendwelche Einheiten, die da ins Ausland verlagert werden könnten. Aber es ist eben auch die falsche Kavallerie. Es ist nämlich die Kavallerie, die von den Indianern aufs Dach bekommen hat. So, meine Damen und Herren, das war es jetzt von Weltwoche Daily, die andere Sicht. Schreiben Sie mir, ist jetzt wieder etwas länger, etwas ausführlicher geworden. Ich finde das halt noch interessant, wenn man da etwas... vertiefen kann, aber vielleicht rufen Sie mir zu, Köppel, mach's wieder kurz, mach's wieder still und leise, minimalinvasiv. Das ist uns zu intensiv, aber ich versuche hier immer ehrlich und authentisch zu sprechen, so wie mir eben der Schnabel gewachsen ist und wie ich mich jeweils am Morgen fühle, sozusagen wie es eben aus dem Blätterwald in mich hineinschallt, so schallt es dann zurück. Meine Damen und Herren, ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit. Jetzt unwiderruflich fertig und ich komme zur Deutschlandausgabe in meinem nicht mehr enden wollenden Morgenandachtspredigt, Evangelium oder wie Sie das immer nennen wollen. Nein, Spass beiseite. Vielen herzlichen Dank. Ihnen einen schönen Tag, falls mir überhaupt noch irgendjemand zuhört. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche, unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemandem zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.