Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Hey Faschist! Fang!»: Staatsanwälte werten gravierte Patrone als Hinweis auf politisches Motiv bei Mord an Charlie Kirk

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Hey Faschist! Fang!»: Staatsanwälte werten gravierte Patrone als Hinweis auf politisches Motiv bei Mord an Charlie Kirk
«Hey Faschist! Fang!»: Staatsanwälte werten gravierte Patrone als Hinweis auf politisches Motiv bei Mord an Charlie Kirk
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die US-Staatsanwaltschaft sieht neue Hinweise darauf, dass der konservative Aktivist Charlie Kirk gezielt wegen seiner politischen Positionen getötet worden sein soll. Im Zentrum steht eine Gravur auf einer Patrone aus der mutmasslichen Tatwaffe: «Hey Faschist! Fang!». Die Ermittler bezeichneten die Inschrift in einem am Dienstag eingereichten Gerichtsdokument als «offenkundige politische Anspielung», wie CBS News berichtet.

Lindsey Wasson/AP/Keystone
Foto von Charlie Kirk an einer Mahnwache in Orem, Utah
Lindsey Wasson/AP/Keystone

Die Frage nach einem politischen Motiv ist für das weitere Verfahren von besonderer Bedeutung. Die Staatsanwaltschaft strebt die Todesstrafe an und argumentiert, Kirk sei aufgrund seiner politischen Haltung zum Ziel geworden. Als weiteres Indiz führt sie eine Textnachricht an, die Tyler Robinson über Kirk geschrieben haben soll: «Ich hatte genug von seinem Hass.» Manchen Hass könne man nicht wegverhandeln, hiess es weiter. In einer handschriftlichen Nachricht an seinen damaligen Mitbewohner soll Robinson zudem erklärt haben, er habe die Gelegenheit gehabt, Kirk «auszuschalten», und diese genutzt.

Die Verteidigung hält insbesondere die Textnachricht nicht für ausreichend, um ein politisches Motiv nachzuweisen. Twiggs sagte laut einer vor Gericht abgespielten Befragung zudem aus, Robinson vor der Tat nie über Kirk sprechen gehört zu haben. Über Genderfragen oder LGBT-Rechte habe Robinson ebenfalls nicht häufig gesprochen, gelegentlich jedoch über Politik und Donald Trump. Die Staatsanwaltschaft verweist dagegen auch auf DNA-Analysen, die Robinson sowohl mit der mutmasslichen Tatwaffe als auch mit einem Werkzeug verbinden sollen, mit dem die Patronenhülsen graviert worden seien. Die Verteidiger stellten die Zuverlässigkeit dieser Beweise in Frage.

Robinson ist wegen schweren Mordes an Kirk am 10. September angeklagt. Der 23-Jährige hat sich bislang weder schuldig noch nicht schuldig bekannt, auch seine Anwälte haben sich dazu nicht geäussert. Richter Tony Graf will nach einer weiteren Anhörung am 1. September entscheiden, ob die Beweislage ausreicht, um den Fall in einen Strafprozess zu überführen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.