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Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter könnte durch ihr Telefonat mit US-Präsident Trump entscheidenden Einfluss auf die Entscheidung zur Zollpause gehabt haben. Dies geht aus einem Bericht der Washington Post hervor.
In dem 25-minütigen Gespräch habe Keller-Sutter betont, dass Schweizer Unternehmen in den USA zahlreiche Arbeitsplätze schaffen. Zudem habe sie daran erinnert, dass die Schweiz im Vorjahr alle Zölle auf US-Industriegüter aufgehoben habe. Die Schweizer Bundesrätin war damit eine von mehreren internationalen Stimmen, die Trump zu einem Kurswechsel bewegten. Nur Keller-Sutter wurde im Bericht der Washington Post namentlich erwähnt.
Wenige Stunden später kündigte Trump überraschend eine «Pause» im Handelsstreit an und senkte die Zölle für die meisten Handelspartner, darunter auch die Schweiz. Für China hingegen blieben massive Strafzölle bestehen. Die EU setzte daraufhin ihre angekündigten Gegenzölle aus.