Die Ozonschicht zeigt weiterhin deutliche Zeichen der Erholung. Wie die Weltwetterorganisation (WMO) zum Weltozontag mitteilte, war das Ozonloch 2024 kleiner als in den Vorjahren – und sogar unter dem Durchschnitt der Jahre 1990 bis 2020, berichtet die Zeitung Die Welt. Damit erzielt die globale Umweltpolitik einen ihrer seltenen Erfolge.
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Grund für die positive Entwicklung sei in erster Linie die drastische Reduktion ozonschädlicher Substanzen wie Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW), erklärte die WMO in Genf. Diese Chemikalien wurden jahrzehntelang in Kühlgeräten, Haarspray und Feuerlöschschaum eingesetzt. Seit dem Inkrafttreten des Montrealer Protokolls 1987 seien mehr als 99 Prozent dieser Stoffe weltweit aus dem Verkehr gezogen worden.
«Infolgedessen wird sich die Ozonschicht bis Mitte dieses Jahrhunderts voraussichtlich wieder auf das Niveau der 1980er Jahre erholen», so die WMO. Über der Arktis wird dies laut Prognose bis 2045 der Fall sein, über der Antarktis bis 2066.
Die Ozonschicht wirkt wie ein natürlicher Schutzschild gegen ultraviolette Strahlung. Eine zu dünne Schicht kann schwere Folgen haben – von Hautkrebs beim Menschen bis zu Schäden an Pflanzen.