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«Grösste Lüge dieses Jahrhunderts»: Benjamin Netanjahus ausführliche Uno-Rede zum Völkermord-Vorwurf gegen Israel

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«Grösste Lüge dieses Jahrhunderts»: Benjamin Netanjahus ausführliche Uno-Rede zum Völkermord-Vorwurf gegen Israel
«Grösste Lüge dieses Jahrhunderts»: Benjamin Netanjahus ausführliche Uno-Rede zum Völkermord-Vorwurf gegen Israel
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Diese Rede hielt Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor der Uno-Generalversammlung am 24. September 2026 in New York. Wir dokumentieren sie im Wortlaut und übersetzt.

Herr Präsident,

bevor ich beginne nur eine kurze Mitteilung: Falls sich noch irgendwelche moralischen Feiglinge in diesem Saal befinden, die ihn noch nicht verlassen haben – bitte tun Sie es jetzt.

Yuki Iwamura/AP Photo/Keystone
Benjamin Netanjahu spricht vor der Uno-Generalversammlung in New York
Yuki Iwamura/AP Photo/Keystone

Vielen Dank.

Meine Damen und Herren,

vor vierzehn Jahren stand ich an diesem Rednerpult und zog eine rote Linie.

Ich gelobte, die mörderische Diktatur des Iran daran zu hindern, Atombomben zu entwickeln – Atomwaffen, die darauf ausgerichtet sind, Israel zu vernichten, Atomwaffen, die die gesamte Welt bedrohen könnten.

Genau das haben wir getan.

Nun möchte ich etwas sagen, das Sie vielleicht überraschen wird. Die iranischen Atomanlagen zu zerstören, war schwierig. Es war sehr schwierig. Aber für mich war es eine der einfachsten Entscheidungen, die ich je als Ministerpräsident treffen musste. Denn wenn wir es nicht getan hätten, wären wir jetzt alle tot.

Wollen Sie nun die ultimative Ironie hören?

Indem Israel sich selbst verteidigt, verteidigt es auch viele jener Länder, deren Delegierte gerade diesen Saal verlassen haben! Ich möchte sogar, dass Sie wissen, dass viele ihrer Staats- und Regierungschefs uns hinter verschlossenen Türen dafür danken, dass wir die iranischen Atomwaffen ausgeschaltet haben.

Eine noch unfassbarere Heuchelei kann man sich kaum vorstellen, aber genau das ist es.

Es ist nicht das erste Mal, dass wir mit der Gefahr unserer Vernichtung konfrontiert waren. Am 5. Juni 1967 war Israel von Feinden umgeben, die offen schworen, uns zu vernichten. Damals waren wir nicht in Judäa und Samaria, dem Herzen der historischen Heimat des jüdischen Volkes. Wir waren nicht in Gaza. Wir waren nicht auf den Golanhöhen.

Und Herr Ashara [der syrische Präsident Achmed al-Scharaa, die Red.], Sie sollten wissen: Die Juden leben seit den Tagen Moses auf den Golanhöhen. Sie können es in der Bibel nachlesen.

Damals, am Vorabend des Sechstagekrieges von 1967, waren wir an keinem dieser Orte. Wir lebten auf einem winzigen Stück Land – und das tun wir noch immer –, dessen Fläche etwa einem Drittel eines Prozents der gesamten Landmasse der arabischen Welt entspricht.
Und trotzdem beschuldigt man Israel des Kolonialismus.

Was für ein Kolonialismus? Und wer beschuldigt uns? Unter anderem Menschen in Grossbritannien und Frankreich. Um Himmels willen, sie haben den Begriff erfunden. Ihre Kolonien umspannten den gesamten Globus.

Kolonialismus … Verschonen Sie uns damit … Noch eine Lüge.

Und doch ging es damals, auf diesem winzigen Flecken Erde, ohne Westjordanland, ohne Gaza, ohne Golanhöhen, einzig und allein um das Überleben dieses einen und einzigen jüdischen Staates. Denn genau darum geht es in diesem Konflikt. Es geht nicht um Territorien. Es geht um einen jüdischen Staat, ganz gleich innerhalb welcher Grenzen. Und dennoch drohten uns damals drei arabische Armeen mit der Vernichtung und standen unmittelbar davor, in unser Land einzumarschieren.

Wissen Sie, was die Israelis damals taten? Sie hoben Massengräber aus, weil sie mit Tausenden und Abertausenden von Opfern rechneten. Sie bereiteten sich darauf vor, ihre Toten zu begraben.

Damals war ich ein israelischer Oberschüler in Philadelphia, Pennsylvania. Fünf Tage vor Ausbruch des Krieges flog ich zurück nach Israel.
Ich fand ein Land vor, das völlig verdunkelt war. Israel bereitete sich auf den Angriff vor. Ich war zurückgeflogen, um meinen Bruder Jonathan, Joni, zu sehen. Er war 21 Jahre alt und Offizier bei den Fallschirmjägern. Wie der Rest der Armee war seine Einheit bereits mobilisiert worden. Ich machte mich auf die Suche nach ihm. Man sagte mir, die Fallschirmjäger hätten ihre Lager in den Obstgärten, den Orangenhainen rund um Ramle aufgeschlagen.

Also ging ich dorthin und fragte einige Soldaten: «Wissen Sie, wo Joni Netanjahu ist?»

«Nein.»

«Nein.»

Dann sagte einer: «Ach, Sie meinen den jungen Kerl? Ja, der ist im nächsten Hain.» Also ging ich dorthin.

Und plötzlich, am Ende einer langen Baumreihe, sah ich meinen Bruder. Er war völlig verblüfft, mich zu sehen. «Bibi», sagte er, «was machst du hier?»

Wir rannten aufeinander zu und umarmten uns.

Bei einer Tasse improvisiertem Militärkaffee stellte ich ihm die Frage, die mich beschäftigte – die Frage, die damals alle beschäftigte.
«Also, Joni», sagte ich, «was wird passieren?»

Er hielt inne. Und dann sagte er etwas, das ich niemals vergessen werde. «Wir werden gewinnen», sagte er. «Wir haben keine andere Wahl.»

Ich erinnere mich an diese Worte, als wäre es gestern gewesen. Wir werden gewinnen. Wir haben keine andere Wahl. Und dann haben wir gewonnen.

Neun Jahre später entführten palästinensische Terroristen ein Passagierflugzeug auf dem Weg nach Israel. Sie brachten es nach Entebbe in Uganda. Wie die Nazis selektierten die Terroristen die jüdischen Passagiere – Männer, Frauen, Kinder, Babys. Sie drohten, sie alle zu töten, sollte Israel nicht palästinensische Terroristen freilassen. Und dann, am 4. Juli 1976, dem 200. Jahrestag der Vereinigten Staaten, führte Joni seine mutigen Soldaten bei einer der dramatischsten Befreiungsaktionen der modernen Geschichte ins Herz Afrikas. Wie durch ein Wunder retteten sie 103 jüdische Geiseln und brachten sie alle nach Hause – jede einzelne von ihnen. Mein Bruder, der Kommandeur des Sturmtrupps, war der einzige Soldat, der bei dieser Operation getötet wurde.

Ich möchte Uganda nochmals dafür danken, dass es kürzlich an dem Ort, an dem Joni fiel, eine Statue für ihn errichtet hat.

Meine Freunde,

Jonis Worte sind heute genauso wahr wie vor mehr als einem halben Jahrhundert: Wir werden gewinnen. Wir haben keine andere Wahl.

Zu keinem Zeitpunkt wurde dies deutlicher als am 7. Oktober 2023 – dem dunkelsten Tag in der Geschichte Israels.

An diesem schrecklichen Tag stürmten Tausende palästinensische Terroristen aus Gaza nach Israel. Ich möchte, dass Sie wissen: Zu diesem Zeitpunkt befand sich kein einziger Israeli in Gaza. Kein Zivilist, kein Soldat. Nicht einer! Es spielte überhaupt keine Rolle. Die Hamas-Terroristen verübten das schlimmste Massaker an Juden seit dem Holocaust. Sie gingen von Haus zu Haus und erschossen israelische Zivilisten aus nächster Nähe. Sie taten dies mit teuflischer Freude. Mit sadistischer Freude übertrugen sie ihre Morde live.

Und wen ermordeten sie? Ausgerechnet jene Israelis – ihre Nachbarn –, die ihnen Arbeitsplätze gaben, die palästinensische Kinder an der Grenze zu Gaza abholten, sie zur Krebsbehandlung in israelische Krankenhäuser fuhren und anschliessend wieder zurückbrachten. Können Sie sich eine solche Monstrosität vorstellen?

Diese Hamas-Monster schlachteten Holocaust-Überlebende ab. Sie verbrannten Babys vor den Augen ihrer Eltern bei lebendigem Leib. Sie enthaupteten unsere Männer. Sie vergewaltigten unsere Frauen auf brutale Weise und ermordeten sie anschliessend. Insgesamt schlachteten sie an diesem Tag 1200 Israelis ab.

Ich möchte Ihnen eine Vorstellung davon geben, was das für ein Land mit zehn Millionen Einwohnern bedeutet. Im Verhältnis zur Bevölkerung entspräche das 40.000 unschuldigen Amerikanern, die innerhalb von weniger als 24 Stunden abgeschlachtet würden. Das entspricht sechzehn Mal 9/11. Sechzehn Anschlägen vom 11. September, die sich nicht sehr weit von hier entfernt ereignet hätten.

An diesem dunkelsten aller Tage erwarteten unsere Feinde unseren Zusammenbruch. Nun, wir sind nicht zusammengebrochen. Stattdessen erhoben wir uns und kämpften wie Löwen. Seit drei Jahren kämpfen unsere heldenhaften Soldaten Tag für Tag in einem Krieg an sieben Fronten! Kennen Sie irgendein anderes Land von der Grösse New Jerseys, das in der Lage ist, einen Krieg an sieben Fronten zu führen?
Und das drei Jahre lang?

Sieben Fronten: Hamas, Hisbollah, die Huthis, Iran, Milizen im Irak, Milizen in Syrien, palästinensische Terroristen in Judäa und Samaria. Sie alle verbündeten sich gegen uns, um uns vom Antlitz der Erde zu tilgen.

Sie sind gescheitert. Denn statt zusammenzubrechen, haben wir ihnen allen vernichtende Schläge versetzt. Gemeinsam mit unseren grossartigen amerikanischen Freunden haben wir die iranische Armee, Marine, Luftwaffe und die Atomanlagen zerschlagen.

Israel hat die Hamas schwer getroffen. Wir haben die Hisbollah zerschmettert.

Erinnern Sie sich an die Pager? Nun, ich kann Ihnen sagen: Die Hisbollah erinnert sich ganz bestimmt daran.

Und was glauben Sie, ist mit dem Grossteil des riesigen Hisbollah-Arsenals von 150.000 ballistischen Raketen und Geschossen passiert, die allesamt auf unsere Zivilbevölkerung gerichtet waren?
Sie sind weg.
Die Führer der Hisbollah?
Tot.
Ihr Kampfgeist?
Gebrochen.
Die Erzterroristen, die schlimmsten Massenmörder der Welt, die nicht nur Israelis töteten, sondern auch Amerikaner, Briten und Bürger Dutzender anderer Länder – Khamenei, Deif, Sinwar, Haniyeh und Nasrallah sowie Tausende andere Terroristen, die uns vernichten wollten:
Sie alle sind ebenfalls weg.
Die verbliebenen Terroristen versuchen verzweifelt, sich neu zu formieren.
Jeden Tag versuchen sie, unsere Menschen zu ermorden.
Und insbesondere versuchen sie, unsere Menschen in unserer historischen Heimat, in Judäa, zu ermorden.
Übrigens: Daher stammt das Wort «Jude». Judäa – das ist unser Land.
Sie versuchen uns zu ermorden: Tausende Anschlagsversuche pro Jahr gegen Familien, friedliche Familien, die auf den Strassen unterwegs sind. Sie schiessen auf schwangere Frauen. Sie schiessen auf ganze Familien.
Natürlich wird darüber in der internationalen Presse oder in den sozialen Medien nicht berichtet. Überhaupt nicht.
Worüber berichten sie?
Über eine Handvoll jugendlicher Straftäter, ungefähr 150 an der Zahl, die Steine werfen, Olivenbäume fällen und gelegentlich Feuer legen.
Ich kann das nicht ausstehen. Ich werde Selbstjustiz nicht dulden. Wir sind ein Rechtsstaat. Deshalb haben wir unseren Shin Bet gegen sie eingesetzt.
Aber genau das bezeichnen sie als «Siedlergewalt».
Und wie viele Todesopfer gibt es dadurch pro Jahr?
Vielleicht zwei oder drei.
In der gesamten Zeit, in der darüber diskutiert wurde, vielleicht zwei oder drei Tote.
Vergleichen Sie das mit den Tausenden Terroranschlägen auf friedliche Siedler – ehrenwerte, gesetzestreue Menschen.
Was für eine Verzerrung.
Es ist eine Obsession.
Ich höre diese Diskussion hier. Staats- und Regierungschefs reden allen Ernstes darüber.
Und sie sagen mit grösster Wichtigkeit: «Wir können die Siedlergewalt nicht hinnehmen.»
Sie wissen nicht, wovon Sie reden.
Und hören Sie:
Vor zwei Tagen – das sage ich auch meinem Kollegen Emmanuel Macron – vor zwei, drei Tagen wurde der französische Staatsbürger Netanel Shukrun, ein sechsfacher Vater, erschossen, als er gemeinsam mit seinem 16-jährigen Sohn eine Quelle besuchte.
Ein Hamas-Terrorist kam in Judäa und Samaria auf ihn zu und schoss aus nächster Nähe auf ihn.
Und seine letzten Worte lauteten:
«Lauf, lauf, mein Sohn. Rette dich.»
Das war vor drei Tagen.
Vor zwei Tagen wurde in Judäa und Samaria ein Reserveoffizier, ein Reservesoldat namens Neria Leiter, von einem palästinensischen Terroristen niedergemäht.
Er kämpft jetzt in einem Jerusalemer Krankenhaus um sein Leben.
Ich besuchte die Familie unmittelbar bevor ich ins Flugzeug stieg, um hierherzukommen.
Neria, ein vierfacher Vater, ist der Sohn von Yechiel Leiter, unserem brillanten Botschafter in den Vereinigten Staaten.
Vor drei Jahren wurde Yechiels ältester Sohn Moshe, ein sechsfacher Vater, getötet, als er in Gaza ein mit Sprengfallen versehenes Gebäude räumte.
Yechiel, mein Bruder, dein Schmerz ist unermesslich.
Das gesamte israelische Volk und viele Menschen ausserhalb Israels beten für Nerias Leben.
Doch trotz des Schmerzes, trotz der Qual geben wir nicht auf.
In einem Beitrag, den Neria kurz vor dem Angriff veröffentlichte, schrieb er:
Wir haben kein anderes Land. Es ist ein Privileg, es zu verteidigen.
Neria und allen Helden Israels gebe ich ein heiliges Versprechen:
Euer Opfer wird nicht umsonst gewesen sein.
Wir werden unseren Staat weiterhin verteidigen.
Wir werden weiterhin siegen.
Denn wir haben keine andere Wahl.
In diesem Kampf gegen die Barbaren hatten wir keinen grösseren Partner als Präsident Trump.
Ich danke ihm für seine mutige Führung.
Er stellte sich entschlossen einer gewaltigen Gefahr für Amerika, Israel und die Welt entgegen.
Schon vor Jahrzehnten verstand er, dass die fanatischen Ajatollahs, die «Tod Amerika! Tod Israel!» skandieren, ihre wahnsinnigen Fantasien irgendwann verwirklichen würden, wenn man sie nicht aufhielte.
Deshalb handelten Israel und Amerika gemeinsam – nicht nur, um uns selbst zu schützen, sondern um die Zivilisation zu retten.
Mutige amerikanische Piloten flogen gemeinsam mit mutigen israelischen Piloten Einsätze über dem Iran.
Amerika und Israel arbeiteten auch gemeinsam daran, unsere verbliebenen Geiseln zurückzubringen.
Wir haben jede einzelne von ihnen zurückgebracht.
Sie fragen, warum wir gewinnen?
Joni hat es einfach ausgedrückt:
Wir haben keine andere Wahl.
Während dieses langen Krieges hat sich unser Ziel niemals geändert:
Zu gewinnen!
Mit unerschütterlicher Entschlossenheit zu gewinnen.
Mit unbeugsamem Mut zu gewinnen.
Denn das ist Israel.
Eine Nation, die für eine gemeinsame Zukunft kämpft.
Links und rechts.
Jung und alt.
Religiös und säkular.
Haben wir Meinungsverschiedenheiten?
Natürlich haben wir die.
Wer hat sie nicht?
Aber in den entscheidenden Augenblicken, in jenen Augenblicken, die unser Schicksal bestimmen, stehen wir zusammen.
Denn was uns verbindet, ist so viel stärker:
unsere Geschichte, unsere Werte, unser Mut.
Der Mut unseres tapferen Volkes, das 1000 gewaltigen ballistischen Raketen standhielt, die Iran auf unsere Städte und unsere Zivilbevölkerung niederregnen liess.
Meine Damen und Herren,
Sie sitzen hier im Saal der Uno-Generalversammlung.
Wissen Sie, was eine einzige ballistische Rakete mit einem Gewicht von einer Tonne anrichten würde, wenn sie hier einschlüge?
Sie würde den gesamten Gebäudekomplex auslöschen.
Tatsächlich würden zwei solcher Raketen die Uno auslöschen.
Stellen Sie sich also vor: Tausend gigantische Raketen fallen vom Himmel auf Ihre Städte, auf Ihre Häuser.
Ich verneige mich vor dem Mut des israelischen Volkes.
Ich verneige mich vor dem Mut unserer tapferen Soldaten – Juden, Christen, Drusen, Muslime.
Vor der moralischsten Armee der Welt, den israelischen Streitkräften, der IDF.
Seit drei Jahren führen sie tapfer einen Krieg an sieben Fronten.
Doch dieser Krieg hat noch eine achte Front.
Es ist der Krieg um die Wahrheit.
Er wird in den Medien der Welt geführt – und auf besonders heimtückische Weise in den sozialen Medien.
Mehrere ausländische Staaten haben ungezählte Milliarden ausgegeben, um Lügen über mein Land zu verbreiten.
Der erste war Katar.
Schon vor Jahrzehnten begann Katar, amerikanische Universitäten und toxische Medien wie Al Jazeera massiv zu finanzieren.
Dasselbe taten sie übrigens in Europa.
Ihr Ziel war eindeutig:
Sie wollten junge Menschen einer Gehirnwäsche unterziehen, damit sie Israel, Amerika und den Westen hassen.
Es ist dasselbe Katar, das die Hamas-Schlächter vom 7. Oktober beherbergt.
Das jüngste Land, das zu einem Superverbreiter antisemitischer Lügen geworden ist, ist die Türkei.
Erdogan ist ein Tyrann, der ebenfalls die Terrorführer der Hamas beherbergt.
Er hat Tausende kurdische Zivilisten getötet.
Er leugnet den Völkermord an den Armeniern.
Er sperrt Journalisten und Oppositionsführer ein.
Tatsächlich glaube ich, dass er darin den Weltrekord hält – und das ist angesichts der Konkurrenz keine leichte Entscheidung.
Aber ich glaube, er ist die Nummer eins.
Er besetzt illegal Nordzypern, das zu einem EU-Mitgliedstaat gehört, und verstösst regelmässig gegen Griechenland, ein Nato-Mitglied.
Nun will er Syrien übernehmen.
Das überrascht nicht, denn beinahe jeden einzelnen Tag ruft er zur Vernichtung Israels auf.
Er sagt, er werde der Herrscher Jerusalems sein.
Nein, mein Herr.
Das werden Sie nicht.
Dies ist unser Land, unsere Stadt, unsere ewige Hauptstadt.
Tyrannen auf der ganzen Welt versuchen, uns zu bedrohen.
Mit ihren Lügenkampagnen versuchen sie, unsere Entschlossenheit zu untergraben.
Doch letztlich wird sich das jüdische Volk durchsetzen – genauso wie auf dem militärischen Schlachtfeld.
Es wird Zeit brauchen.
Es wird Zeit brauchen, die Lügen zu besiegen.
Es wird Zeit brauchen, bis die Welt anerkennt, was so offensichtlich ist:
Dass die Hamas palästinensische Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbrauchte.
Dass sie Krankenhäuser, Schulen und Moscheen als terroristische Kommandozentralen nutzte.
Dass sie einen grossen Teil der Lebensmittel stahl, die wir nach Gaza hineinliessen.
Während die Hamas alles tat, um palästinensische Zivilisten in der Gefahrenzone zu halten – häufig mit vorgehaltener Waffe –, tat Israel alles, um sie aus der Gefahrenzone herauszubringen.
Wir verschickten Millionen SMS, um Zivilisten aufzufordern, die Kampfgebiete zu verlassen.
Wir führten Millionen Telefonanrufe.
Wir warfen Millionen Flugblätter ab.
Ich möchte Ihnen einige Fragen stellen:
Welches Regime, das einen Völkermord begeht, verabreicht der Bevölkerung seines Feindes eine Million Polio-Impfungen?
Welches Regime, das einen Völkermord begeht, ermöglicht die Verteilung von zwei Millionen Tonnen Lebensmitteln in Gaza?
Das entspricht einer Tonne pro Person.
Israel des Völkermords zu beschuldigen, ist die grösste Lüge dieses Jahrhunderts.
Wenn Sie wissen wollen, wie gewaltig diese Lüge ist, wenn Sie wissen wollen, wie absurd sie ist, dann hören Sie Colonel John Spencer zu.
Er leitet die Abteilung für die Erforschung urbaner Kriegsführung in West Point.
Er gilt als weltweit führender Experte für urbane Kriegsführung.
Ich glaube, er ist heute hier bei uns.
Colonel Spencer hat jeden urbanen Krieg von der Antike bis in die Moderne untersucht – vom antiken Griechenland über Mossul bis Gaza.
Colonel Spencer sagt Folgendes:
«Israel hat mehr getan, um zivile Opfer im Krieg zu verhindern, als jede andere Armee in der Geschichte.»
Wir haben unzählige Massnahmen ergriffen, um die Zivilbevölkerung zu schützen.
Ist das Völkermord?
Natürlich nicht.
Es ist das Gegenteil von Völkermord.
An alle, die diese Lügen über mein Land und unsere mutigen Soldaten verbreiten – ob sie nun in diesem Saal sitzen oder im Büro des antisemitischen Bürgermeisters von New York City –, sage ich:
Schämen Sie sich.
Schämen Sie sich dafür, die Tatsachen zu verdrehen.
Schämen Sie sich dafür, Opfer und Aggressor zu vertauschen.
Schämen Sie sich dafür, der Wahrheit ins Gesicht zu spucken.
Herr Mamdani,
seit Sie zum Bürgermeister dieser Stadt gewählt wurden, fühlen sich viele Juden in New York nicht mehr sicher.
Sie sprechen mit mir.
Sie erzählen es mir.
Das ist nicht mehr die Stadt, an die wir uns erinnern.
Sie hat sich so schnell verändert.
Kein Wunder.
Sie haben Straftäter gelobt, die wegen Unterstützung der Hamas verurteilt wurden.
Sie zählen Menschen wie Hasan Piker zu Ihren Freunden, der sagte, Amerika habe den 11. September verdient.
Amerika habe 9/11 verdient.
Was für Freunde Sie haben.
Sie laden einen palästinensischen Journalisten zu sich nach Hause ein, der Hamas-Terroristen dabei filmte, wie sie israelische Geiseln schlugen und folterten, und später zugab, dass er die Videos nicht veröffentlichte, um – Sie ahnen es – die Terroristen zu schützen!
Ihre Frau versah einen Beitrag mit «Gefällt mir», der das Massaker vom 7. Oktober verherrlichte.
Sie versah einen weiteren Beitrag mit «Gefällt mir», in dem es hiess, Tel Aviv dürfe nicht existieren.
Sie weigerten sich, irgendetwas davon zu verurteilen.
Sie beschuldigen Israel fälschlicherweise und wiederholt des Völkermords.
Herr Mamdani, Sie haben versucht, mich daran zu hindern, hierherzukommen.
Sie haben versucht, mich zum Schweigen zu bringen.
Sie können mich nicht zum Schweigen bringen.
Sie können die Wahrheit nicht zum Schweigen bringen.
Und hier ist die einfache Wahrheit:
Israel hat keinen Völkermord begangen.
Israel hat einen Völkermord verhindert.
Und genau das hätten die Hamas-Freunde von Herrn Mamdani mit uns gemacht, wenn wir sie nicht aufgehalten hätten.
Sie hätten jeden einzelnen von uns getötet.
Die Lügen, die Sie und andere Antisemiten über Juden und den jüdischen Staat verbreiten, haben reale Konsequenzen.
In New York werden Juden auf dem Weg zur Synagoge bedroht.
Juden wurden auf der Strasse niedergestochen.
Juden werden dämonisiert.
Sie werden allein deshalb zum Ziel, weil sie Juden sind.
Juden wurden in Sydney, Manchester, Montreal und Boulder, Colorado, ermordet.
Sie wurden in Los Angeles, London, Paris, Berlin und Washington, DC, angegriffen.
Die Antisemiten dieser Welt wollen unser Volk in Angst und Schrecken versetzen.
Ich habe eine Nachricht für sie.
Die Zeiten, in denen Juden wehrlose Opfer waren, die zur Schlachtbank geführt wurden –
diese Zeiten sind vorbei!
Heute haben wir einen Staat.
Heute haben wir eine Armee.
Heute haben wir ein Volk, das bereit und willens ist, sich selbst zu verteidigen.
Deshalb habe ich heute eine Botschaft an die Juden auf der ganzen Welt:
Erhebt eure Köpfe.
Seid stolz.
Seid selbstbewusst.
Lasst euch nicht einschüchtern.
Steht auf.
Und alle anderen, die Wahrheit und Gerechtigkeit verteidigen wollen, fordere ich auf:
Steht gemeinsam mit uns gegen die Barbaren auf, die unsere gemeinsame Zivilisation bedrohen.
Aber ich muss offen zu Ihnen sein.
Nicht alle stehen auf.
Das haben wir gesehen.
Denn anders als Israel haben sich einige – und in jüngster Zeit insbesondere in Westeuropa – dafür entschieden, nicht aufzustehen.
Die Staats- und Regierungschefs dieser Länder haben sich dafür entschieden, vor den antisemitischen Mobs einzuknicken.
Sie haben sich für Schwäche entschieden.
Sie haben sich für Beschwichtigung entschieden.
Wir können uns der traurigen Wahrheit, die vor uns liegt, nicht entziehen.
Viele Menschen in der freien Welt haben Angst davor, die Freiheit zu verteidigen.
Ich frage sie:
Was wird diese Zukunft bringen?
Wohin wird dieses Verhalten führen?
Was wird die Welt für Sie bereithalten?
Die Bruderschaft der Demokratien – oder die Muslimbruderschaft?
Wie lange wird es dauern, bis Sie erkennen, dass diese fanatischen Dschihadisten Ihre Wasserwege, Ihre Energieversorgung, Ihre wirtschaftlichen Lebensadern abwürgen?
Ich kann Ihnen versichern, meine Damen und Herren:
Wir in Israel warten nicht darauf, dass andere aus ihrem moralischen Schlummer erwachen.
Wir schreiten voran.
Wir ergreifen die Zukunft.
Wir leisten Pionierarbeit bei unglaublichen Entwicklungen in der Medizin, der Landwirtschaft und der künstlichen Intelligenz – «überlegener Intelligenz».
Und wir bringen diese erstaunlichen Innovationen der gesamten Menschheit.
Israel war noch nie stärker.
Wir haben keine Angst.
Aber ich sage Ihnen, wer Angst hat:
Die Tyrannen von Teheran.
Sie haben Angst.
Wissen Sie, vor wem sie am meisten Angst haben?
Vor ihrem eigenen Volk.
Vor dem mutigen iranischen Volk, das seit so langer Zeit so grosse Opfer gebracht hat.
Das iranische Regime hat besonders grosse Angst, wenn sein Volk so etwas hier besitzt.
Dies ist ein Kommunikationsgerät, Starlink, das den Menschen Zugang zur Wahrheit ermöglicht, ihnen Wahlmöglichkeiten eröffnet und ihnen Gedanken- und Redefreiheit gibt.
Deshalb gibt das iranische Regime Milliarden Dollar für die Zensur des Internets aus.
Herr Präsident, ich werde Ihnen dieses Gerät hierlassen, damit Sie es der iranischen Delegation geben können.
Wenn sie dann irgendwann zwangsläufig überlaufen, werden auch sie ihre Geschichte frei in den sozialen Medien erzählen können.
An die Demonstranten draussen und an die heuchlerischen Delegierten, die diesen Saal verlassen haben, richte ich folgende Frage:
Wo waren Sie, als die iranischen Tyrannen Zehntausende unbewaffnete iranische Zivilisten abschlachteten und verstümmelten?
Als sie Tausende ihrer eigenen Bürger abschlachteten und verstümmelten?
Wo waren Sie?
Haben Sie Massendemonstrationen organisiert?
Hungerstreiks?
Haben Sie vor der iranischen Uno-Vertretung demonstriert?
Haben Sie sich eigentlich für die Christen eingesetzt, die im Iran und im gesamten Nahen Osten verfolgt werden?
Nein, das haben Sie nicht.
Denn Sie sind falsche Menschenrechtsaktivisten.
Was die Christen betrifft:
Wissen Sie, dass ihre Zahl überall im Nahen Osten, wo sie verfolgt und drangsaliert werden, dramatisch zurückgeht – mit einer einzigen Ausnahme:
In meinem Land, Israel.
Dort wächst die christliche Gemeinschaft, sie gedeiht und ist erfolgreich.
Tatsächlich haben Sie auch nicht protestiert, als wir Bethlehem verliessen.
Als wir Bethlehem kontrollierten, war die Stadt zu 80 bis 90 Prozent christlich.
Dann übergaben wir sie der Palästinensischen Autonomiebehörde.
Heute ist sie zu 80 bis 90 Prozent muslimisch.
Die Christen wurden verdrängt.
Haben Sie dagegen protestiert?
Haben Sie darüber gesprochen?
Nichts.
Nada.
Und Sie haben gerade auch nichts über den Iran gesagt.
Sie haben nichts über den Iran gesagt.
Aber ich möchte Ihnen die gute Nachricht überbringen.
Trotz Ihres Schweigens, trotz Ihrer Heuchelei ist es nur eine Frage der Zeit, bis im Iran etwas Unglaubliches geschieht:
Die Macht des Volkes wird die Menschen an der Macht überwinden.
Ich möchte, dass Sie meinen Worten genau zuhören:
Eines Tages – und dieser Tag ist vielleicht nicht mehr weit entfernt – wird das iranische Volk frei sein.
Sein mörderisches Regime wird durch seine Lügen, seine Korruption und seine Grausamkeit zu Fall gebracht werden.
Dieses böse Regime wird fallen.
Und wir alle werden diesen Tag feiern.
Meine Damen und Herren,
die Geschichte meines Volkes, des jüdischen Volkes, reicht mehr als 3000 Jahre zurück.
Wir sprechen heute dieselbe Sprache, die wir damals gesprochen haben.
Wir leben in demselben Land, in dem unsere Vorfahren damals lebten:
David, Salomo, Jesaja und Jeremia.
Das ist unser Land.
Das Land Israel.
Unsere Propheten, unsere Bestimmung und unser Volk sind einzigartig in der Geschichte.
Unsere Werte inspirieren die Menschheit seit Jahrtausenden.
Der Glaube an einen Gott.
Die Heiligkeit des Lebens.
Die Herrschaft des Rechts.
Unser ewiges Streben nach Frieden.
Unser ewiges Streben nach Gerechtigkeit.
Diese heiligen Werte waren es, die uns durch die Jahrhunderte getragen haben.
Diese heiligen Werte haben uns geholfen, allen historischen Widrigkeiten zu trotzen.
Der grosse amerikanische Schriftsteller Mark Twain hat es vor 125 Jahren am besten ausgedrückt.
Er sagte es lange vor der Wiedergeburt des modernen jüdischen Staates, lange vor den grossen Siegen der israelischen Soldaten.
Er sagte Folgendes:
«Der Jude hat in dieser Welt, durch alle Zeitalter hindurch, einen wunderbaren Kampf geführt, und er hat ihn mit hinter dem Rücken gefesselten Händen geführt …
Der Ägypter, der Babylonier und der Perser erhoben sich, erfüllten die Welt mit Lärm und Glanz, verblassten dann zu einem Traumgebilde und verschwanden …
Andere Völker entstanden und hielten ihre Fackel eine Zeit lang hoch, doch sie erlosch, und sie sitzen nun in der Dämmerung …
Der Jude sah sie alle, überdauerte sie alle und ist heute noch, was er immer war: Er zeigt keinen Verfall, keine Gebrechen des Alters, keine Schwächung seines Geistes, kein Nachlassen seiner Kräfte …»
Meine Damen und Herren,
über die Jahrhunderte hinweg sind die Tyranneien, die versucht haben, uns zu vernichten, immer wieder gescheitert.
So Gott will, werden sie auch weiterhin scheitern.
Wenn wir unseren Mut zusammennehmen, wenn wir unsere Entschlossenheit stählen, werden wir weiterhin siegen.
Wie es in der Bibel heisst:
«Netzach Jisrael lo jeschaker» – die Ewigkeit Israels wird nicht wanken.
Und der Grund dafür ist einfach:
Wir haben keine andere Wahl.
Vielen Dank.

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