Marokkanische Tatverdächtige weisen in Deutschland bei Gewaltkriminalität eine rund 8-mal höhere Tatverdächtigen-Belastungszahl auf als deutsche. Der Wert liegt bei 1319,3 je 100.000 Einwohner der entsprechenden Bevölkerungsgruppe, bei Deutschen sind es 158. Dies berichtet die Welt unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Martin Hess.
MARTIN MEISSNER / KEYSTONE
Noch höher liegen die Werte bei anderen Maghreb-Staaten. Für Algerier nennt das Bundeskriminalamt rund 5023, für Tunesier 2096. Nichtdeutsche Tatverdächtige aller Nationalitäten kommen bei Gewaltkriminalität auf einen Wert von 628.
Besonders grosse Unterschiede zeigen sich bei Jugendlichen. In einer Sonderauswertung zur Strassenkriminalität für 2024 lag die Belastungszahl algerischer Teenager 56-mal so hoch wie bei deutschen Altersgenossen. Bei Marokkanern zwischen 14 und 18 Jahren betrug der Faktor rund 19.
Hess bezeichnete die jüngsten Massengrenzübertritte nach Ceuta als Warnung für Deutschland und verwies auf mögliche Weiterreisen über Spanien.