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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Mittwoch, dem 23. September 2000. direkt aus dem Haus der schweizerischen Neutralität. Die schweizerische Neutralität, ein Stützpfeiler unserer Eidgenossenschaft und die schweizerische Neutralität setzt auch ein Mindestmass an politischer Toleranz voraus. Ebenfalls entscheidend, weichenstellend, politische Toleranz, die Fähigkeit, Abstand zu halten. Das zeichnet die Schweiz aus, oder sagen wir es selbstkritischer, das sollte die Schweiz auszeichnen. Am nächsten Wochenende grosse Abstimmung. Die Schweizerische Volkspartei, die wie keine andere diese Neutralität verteidigen sollte, duckt sich weg. Unverständlich, falsch. Hier triumphiert der Karrierismus über die Sache. Vielen ist das Thema... zu heiss und deshalb getrauen sie sich nicht, es anzupacken. Ein Grundlagenirrtum dieser Volkspartei. Aber starten wir mit einer gesprochenen Werbeanzeige, mit einem Live-Read. Sie kennen das Motto der Weltwoche, unabhängig, kritisch, gut gelaunt. Bei wichtigen Personalentscheiden sollte es ähnlich lauten. Unabhängig, kritisch, gut begründet. Denn wer eine Schlüsselposition besetzt, stellt die Weichen für Leistung, Kultur und Zukunft des Unternehmens. Ein Lebenslauf beeindruckt, das Einstellungsgespräch überzeugt und das Bauchgefühl sagt, das passt. Doch kann die Person auch dann führen, wenn es schwierig wird? Eine Fehlbesetzung an der Spitze kostet Geld, Zeit und Vertrauen. Im schlimmsten Fall kommt die neue Führungskraft und die besten Mitarbeitenden gehen. Genau hier setzen die Executive Assessments von Prisma World an. Seit über 20 Jahren führt die Prisma World AG solche Assessments durch. 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Und wenn wir kritisieren, wenn wir etwas hinterfragen, dann immer aus der Perspektive des Wohls. unserer Schweiz. Ich glaube, das ist und sollte verpflichtend sein. Ist es vermutlich auch für die allermeisten Journalisten, denn ja, man... Möchte ja, und das möchte ich niemandem abstreitig und abspenstig machen, man möchte ja tatsächlich einen positiven Beitrag leisten, auch fürs eigene Land, aber oft kommt das dann in den Konsequenzen nicht so heraus. Und das war für mich als Medienschaffender, als Journalist, als Chefredaktor mit der Zeit immer klarer, als ich mir da allmählich Rechenschaft ablegte und ablegen musste, natürlich über mein Wirken, über mein Tun. So wurde die Schweiz zum Referenzmodell, zum journalistischen Massstab. Was ist gut, was läuft schlecht? Und alles, was schlecht ist, ist das, was im Grunde unserer Schweiz schadet. Und was ist die Schweiz? Da muss man natürlich auch eine Vorstellung haben. Die Schweiz ist ein Land, das vor allem von seiner Staatsform lebt. Das ist das, was die Schweiz ausmacht. Direkte Demokratie, Föderalismus, schweizerische Neutralität. Diese Stützpfeiler sind die Grundlage unseres Erfolgs und sie sind der Grund dafür, dass es der Schweiz besser geht als andere Länder, vor allem in der Europäischen Union. Also wenn man sich an diesen Staatspfeilern orientiert, journalistisch als Orientierungsleuchttürme, dann kannst du eigentlich nicht falsch liegen. Und es ist auch sehr erhellend, wenn man etwas in der Geschichte zurückblättert, um da eben die Rezepte und Methoden zu erforschen. mit denen unsere Vorfahren in arglistigster, in schwierigster Zeit eben auch schon ihr Überleben gesichert haben. Was sind die Themen? Was sind die Nachrichten? Der Ständerat hat diskutiert über die Armeefinanzierung. Das ist ja ein ganz wichtiges Geschäft jetzt in Bern. Wie bringt man unsere Armee wieder auf Vordermann? Sie wurde vernachlässigt nach dem Ende des Kalten Kriegs. Ist da der Illusionismus ausgebrochen? all die Irrlehren ohne Beitritt. UNO-Sicherheitsratbeitritt, EU-Annäherung, Preisgabe der Neutralität, der schweizerischen Verteidigungsfähigkeit, eine Migrationspolitik der offenen Grenzen. All das kommt letztlich aus den 90er Jahren, ist eine Folge des Zusammenbruchs des Ostblocks der Sowjetunion. Da hat man sich einem weltfremden Wunschbild. der Wirklichkeit hingegeben, auch und gerade in der Schweiz. Und jetzt allmählich realisieren die Leute, dass man da auf eine gefährliche, abschüssige Bahn geraten ist. Und jetzt muss man das Ganze korrigieren. Was ärgerlich ist an diesen Diskussionen, ist, dass die Schweizerische Volkspartei nicht steht, dass sie in finanzpolitischen Dingen bei diesem Armeegeschäft jetzt eingeknickt ist. Der Ständerat hat debattiert, die kleine... Man hat sich darauf verständigt, eine Mehrwertsteuererhöhung zur Armeefinanzierung abzusegnen. 0,2% statt der von Bundesrat Pfister angepeilten 0,8%. Aber wie wir hören, nach zuverlässigen Informationen, hat die SVP entgegen ihren ursprünglichen Beteuerungen jetzt doch handgeboten, diese Steuererhöhung zu ermöglichen. Was ein kompletter Unsinn ist aus Sicht dieser bürgerlichen, liberal-konservativen Partei. Denn man muss die Regierung zwingen, die Budgetposten umzuschichten. Wir haben das Geld, wir müssen die Steuern nicht erhöhen. Aber man muss aus überfrachteten, vor allem sozialpolitischen Dossiers, Entwicklungshilfe, wir schicken Milliarden in die ganze Welt hinaus. Das Geld muss man abziehen, dort muss man herunterfahren. Aber nicht die Schweizer Bürger mit noch mehr Steuern und Abgaben. Belasten, ganz wichtig. Die SVP hat da versagt, sie ist eingeknickt. Nicht allerdings die FDP, wie wir hören. Ist ja alles geheim, dort oben sollte nicht nach aussen dringen, in der Dunkelkammer Ständerat. Also die Freisinnigen haben hier an ihren fiskalpolitischen Autoritätsvorgaben, Austeritätsvorgaben, Entschuldigung, haben sie autoritär festgehalten, sehr richtig. Und auch ordnungspolitisch korrekt. Die SVP ist da leider eingeknickt. Russische Oligarchen dürfen wieder geschäften. Das ist eine Schlagzeile, die ich auf der Titelseite der NZZ heute Morgen lese. Die Empörung ist gross. Wir sehen daran, wie sehr diese stolze Zeitung, die einstmals die Neutralität wie keine andere verteidigte, die schweizerische... Neutralität, wie sie jetzt Kriegspartei geworden ist gegen Russland, indem man das skandalisiert, dass man zwei Geschäftsleute aus Russland nun von dieser Sanktionsliste genommen hat. Man müsste auch noch viele weitere... Geschäftsleute von dieser Sanktionsliste, nehmende diese Sanktionsliste, ist ein absoluter Skandal und sie ist auch ein Angriff auf die rechtsstaatlichen Grundlagen unserer europäischen, unserer schweizerischen Kultur. Stellen Sie sich vor, wenn Sie sanktioniert werden, gibt es kein Gerichtsverfahren. Sie können sich nicht richtig wehren, Sie bekommen keine Anhörung. Das ist Willkürherrschaft. Man raubt Ihnen Ihre bürgerlichen Rechte, man nimmt Ihnen das Geld weg, man sperrt Ihre Konten. und sie können nichts dagegen unternehmen. Und die Art und Weise, wie da mitgejubelt wird, vor allem auch auf Seiten der Journalisten, da läuft es einem kalt den Rücken hinunter, meine Damen und Herren. Und das Ganze ist eben eine Folge dieser entmenschlichenden Verteufelungen Russlands seit der Invasion in der Ukraine. Und man tut so, als habe es noch nie irgendwo einen Krieg gegeben, als hätten die Amerikaner nicht schon dutzendfach... x-fach andere Länder überrannt unter Missachtung völkerrechtlicher Bestimmungen, wobei die Russen ja ihrerseits mit übrigens juristisch nicht einfach wegzuwerfenden Argumenten darauf hinweisen, dass sie in ihrer Wahrnehmung das Völkerrecht gar nicht gebrochen haben. Und jetzt kommen all diese Journalisten, die keine Ahnung haben von Dutern und Blasen, die jetzt plötzlich, nachdem sie zuvor Klimaexperten, Migrationsexperten, Coronaexperten gewesen sind, sind sie jetzt natürlich Völkerrechtsexperten. und massen sich an, hier das absolut unfehlbare Urteil zu sprechen. Das ist doch kompletter Unsinn und eben auch geschichtsblind. Ich lese gerade in Büchern etwas die Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs und das ist hochinteressant, wie damals die Briten vor allem, die Engländer und allem voran ein gewisser Winston Churchill, die Deutschen verteufelt haben, vor allem den deutschen Kaiser Wilhelm II. Er hat seinen Gegnern auch leicht gemacht mit seinem Uniformfimmel. Er hat den Militaristen gespielt, aber er war gar keiner. In seiner Amtszeit war eine der friedlichsten Perioden Deutschlands und der europäischen Geschichte. Er hat nämlich keinen einzigen Krieg geführt. Den einzigen Krieg, den er geführt hat und den er führen musste, das war der Erste Weltkrieg, der zum Untergang seines Reichs und seiner selbst geführt hat. Aber diesen Krieg hat er gar nicht gewollt. Aber die Briten haben natürlich damals, sozusagen die Amerikaner des beginnenden 20. Jahrhunderts, Die Briten haben mit ihrer Propaganda die Deutschen dermassen verdammt. verteufelt, dass es dann zu einem Krieg auch mitkommen musste, natürlich um von der eigenen Mitschuld abzulenken. Und am Schluss, vier Jahre später, nachdem man die Deutschen mit falschen Versprechungen in einen Waffenstillstand hineingelockt hatte, rächte man sich an ihnen. Die Gesieger schrieben die Geschichte, man hat die Deutschen gedemütigt, man hat sie niedergedrückt, man hat sie ausgehungert. Da sind fürchterliche Dinge passiert damals. Und das hat dann alles die Grundlage geschaffen. für diesen riesigen Backlash, für diese Aufwallung von Wut, Hass und Ressentiment. Und ja, man machte die Deutschen sozusagen scharf, man einte sie als Nation in dieser Erniedrigung, in diesem Ressentiment, in diesem Hass und machte sie dann eben scharf für einen Führer, der Vergeltung versprach und das Unrecht des Friedensschlusses zu beseitigen. Also man hüte sich davor, andere Länder... Niederzudrücken, zu erniedrigen, denn früher oder später rächen sie sich an ihren Erniedrigeren. Wir haben doch alles Interesse, nach den Katastrophen des 20. Jahrhunderts einen Ausgleich mit Russland zu finden. Und ich lasse mir nicht einreden, dass es keine diplomatische Lösung geben kann. Aber die Schweiz, und wir sehen das einfach symptomatisch an Zeitungen wie der NZZ, ich habe dort acht Jahre gearbeitet, da ist einem im Grunde die Gelassenheit antrainiert worden. Immer schön Abstand halten. Aber das ist verloren gegangen. Das ist wie eine geifernde Marschkolonne jetzt in diesem ganzen Krieg. Und das ist Gefährt, das reisst natürlich mit. Und viele lassen sich von dem offensichtlich beeinflussen und haben das Gefühl, ja, die schweizerische Neutralität, das ist also ganz etwas Schlechtes. Nun gut, der Tagesanzeiger, beziehungsweise das muss ich korrigieren, sie sagen nicht, die Neutralität ist etwas Schlechtes, das ist falsch. Sie sagen... Die Neutralität ist etwas Gutes, nur das, was sie unter Neutralität versteht, ist keine Neutralität, ist eine Wischiwaschi-Neutralität. Aber immerhin, wir wollen hier nicht in einseitige Düster- und Finsternis verfallen, immerhin berufen sich alle auf die Neutralität, wenn auch alle oder viele darunter etwas ganz anderes und mitunter das Gegenteil vom anderen verstehen. Der Tagesanzeiger beschäftigt sich mit Satisten. die im Internet Schweizer Mädchen zum Suizid drängen. Als ich das heute Morgen gelesen habe, habe ich gedacht, um Himmels Willen. Also rüstet ab hier der Tagesanzeiger, das Zentralorgan des Kulturpessimismus. Man sieht überall Bedrohungen, man sieht überall Abgründe und Gefahren. Nur dort nicht, wo sie am realsten sind, nämlich bezüglich des Kriegsgeschehens in der Ukraine. Nämlich dort ist auch der Tagesanzeiger an vorderster Front beim Verteufeln und bei der Propaganda. Dafür hat man allerlei Ersatzbedrohungen, die man hochstilisiert. Also wenn man das wörtlich nimmt, dann kann man eigentlich aus dem Sich-Wundern gar nicht mehr herauskommen, dass unsere Zivilisation noch existiert, wenn das alles zutrifft, was da sich zum Beispiel im Internet herumtummeln sollte. Also ich rate den Kollegen da etwas zukunftsfroher und technologiefreundlicher in die Gegenwart zu blicken. Natürlich. Gibt es im Internet alle möglichen schurkischen Dinge? Das ist ja klar, das ist sozusagen auch der Transparenzfaktor dieser Technologie, dass eben alles und jedes dort abgebildet wird und seinen Resonanzraum findet. Aber ob das nun so hochgepusht werden muss, weil da bestimmte Fringe-Typen und Kriminelle jetzt angeblich versuchen, Schweizer Mädchen zum Suizid zu drängen, Also Freunde, da müsst ihr ein bisschen... abrüsten. Konsequenzen des Tatschi-Urteils. Der Schuldspruch für den Ex-Staatschef stellt Kosovo's Kampf um Unabhängigkeit nicht in Frage, nein, das nicht, aber den Tatschi-Kult in der Schweiz und insbesondere übrigens auch von Zeitungen wie des Tagesanzeigers, die da den Balkan-Kennedy hochgejubelt haben. Aber merken Sie, wie hier wieder unterschiedliche Massstäbe angelegt werden, als natürlich der serbisch-bosnische General Mladic beerdigt wurde. Der ist verurteilt worden, auch wegen Kriegsverbrechen und Völkermord. In Den Haag, Tatschi ist auch verurteilt worden, nicht wegen so gravierender Delikte, aber auch gravierend. Bei meinen, enorme Empörung, bei meinen, beim anderen Verständnis und Kopfschütteln angesichts der harschen Urteile, unterschiedliche Massstäbe. Unterschiedliche Massstäbe brechen übrigens auch auf, jetzt dank dem Fall des Schweizer Nationalmannschafts-Captains Granit Xhaka. Granit Xhaka hatte Recht. Dass er sich da verweigert hat, dass er nicht mitgemacht hat mit diesem Covid-Wahnsinn. Und erinnern Sie sich, vor einigen Jahren, als der serbische Tennis-Superstar Novak Djokovic am Pranger stand, weil auch er sich allerdings nicht heimlich, sondern öffentlich mutig verweigert hat, dieser Corona-Diktatur. Mein Gott, haben Sie den heruntergestampft, auch in den Schweizer Medien. Das habe ich heute Morgen irgendwo gelesen. Ich glaube, im Tagesanzeiger oder in der Basler Zeitung, das ist ja alles ungefähr das Gleiche, kommt aus dem gleichen Haus heraus, dass man Djokovic als Vorbild bezeichnet, eben jener Impfverweigerer wie Patrick Fischer und Granit Xhaka. Heute setzt sich das allmählich durch. Die Weltwoche hat es damals schon geschrieben. Wir waren allen anderen voraus. Aber es ist doch schön, dass jetzt die Besinnung allmählich... Die Grünen wollen die Grenzschutzvorlage bekämpfen. Die Fraktionschefin Greta Gysin im Verbund mit dem überforderten Justizminister Beat Janss sind der Auffassung, dass verschärfte Zurückweisungen an den Grenzen gegen das zwingende UNO-Völkerrecht verstoßen. Das stimmt so nicht und es ist auch in der Verfassungswirklichkeit in der Schweiz nicht damit zu rechnen, dass angesichts der nach wie vor sehr largen Asylpraxis hier elementare Menschenrechte verletzt werden. Das ist die typische Angstmacherei, die es verhindert, dass da wirksam die Zuwanderung wieder in geregelte, in geordnete Bahnen gelenkt wird. Ein Bundesratstweet alarmiert weltweit Millionen. Das ist doch eine interessante Story von Edgar Schuler. Ist ihm etwas aufgefallen? Auf Twitter, auf X, da hat offensichtlich ein Hinweis auf den sicherheitspolitischen Bericht des Bundesrates 29 Millionen Mal Klicks gefunden. Warum? Weil hier die Möglichkeit eines Weltkriegs, zumindest nach Auffassung der Leser dieses Bundesrats-Tweets, wenigstens in Erwägung gezogen wird. Das zeigt ihnen einfach... dass sehr viele Leute beunruhigt sind, wie sich die politische Situation um die Ukraine herum entwickelt und dass immer mehr Leute ein Unbehagen verspüren angesichts der besinnungslosen Kriegstreiberei, vor allem im Westen. Es reicht, viele haben genug von diesem Corona-Nachspiel. Jawohl, der Fall Ermotti und der Tagesanzeiger kritisiert heftig die Aussagen des UBS-Chefs Sergio Ermotti. Titel, Ermotti zeigt, dass er die Schweiz nicht begriffen hat. Der UBS-Chef gab ein Interview, das in seiner Arroganz seinesgleichen sucht. Kuscht das Parlament, droht ihm eine Lektion an der Urne. Ich kann die UBS verstehen, ich kann die Entrüstung auch des UBS-CEO Sergio Ermotti sehr gut nachvollziehen. Denn in der Wahrnehmung der UBS hat man damals geholfen, die kaputte Credit Suisse quasi... dieses Debakel irgendwie mit auszulöffeln, da auch gewisse Risiken einzugehen. In sehr kurzer Zeit hat man diese Bank übernommen, obwohl man das ursprünglich eigentlich gar nicht tun wollte. Und so hat man der Schweiz geholfen, eine Finanzmarktkrise abzuwenden, die international Wellen geworfen hat. Und die UBS hat auch recht, wenn sie sagt, dass da schweizerische Regulierungsbehörden, insbesondere die Firma, massiv versagt hätten. Und die UBS hätte da freundlich Hand geboten und dann, was passierte, ist sie plötzlich über Nacht an den Pranger geraten. Die Monsterbank titelte damals die neue Zürcher Zeitung. Mittlerweile ist man komplett umgeschwenkt, will von dieser Wortwahl nichts mehr wissen. Aber da hat sozusagen eine Umwertung der Werte stattgefunden und auf einmal stand die UBS da im krassen, eisigen Gegenwind. Obwohl sie nach ihrer Wahrnehmung, und da haben sie natürlich einen Punkt, dem Bund geholfen haben und den unfähigen Regulierungs- und Überwachungsbehörden, die im Fall Credit Suisse wirklich kolossal versagt haben, insbesondere die Finnmann, Sie können das in den Berichten nachlesen, man hat hier auch noch erleichterte Bedingungen gewährt, als sich schon abzeichnete, dass eben massive Unregelmässigkeiten und Probleme da im Geschäftsmodell drin waren. Also, der emotionale und dezidierte Auftritt des UBS-Chefs ist emotional, ist sozusagen von der ganzen Situation her nachvollziehbar. Trotzdem ist natürlich auch die Frage erlaubt, ob das klug ist, wenn sich ein Bankenchef, der so grosse Verdienste erworben hat, wenn er sich da in eine Art Showdown hinein manövrieren lässt gegenüber dem Bundesrat, gegenüber dem Parlament. Das ist richtig, wie gesagt, aus der Überzeugungssicht, aus dem Interessen aus der Interessenarithmetik seines Unternehmens, aber in... Berücksichtigung der Konsequenzen mache ich mir einfach Sorgen, dass so dann eben in der ohnehin schon bankenfeindlichen Stimmung, die wir in Bern haben, da eben die falschen Leute mobilisiert werden. Hoffen wir es nicht, denn wie Sie wissen, bin ich ja ein Schweizer Finanzplatz Patriot und hoffe, dass wir da nicht nur die UBS, sondern auch viele andere tolle Banken haben. Wir haben eine tolle Finanzindustrie und seit Jahren stelle ich mich da immer wieder gegen diese populistischen und eigentlich gar nicht so populären Anfeindungen. Das neue Herzstück der Universität Zürich, das Forum UZH von Star-Architekt Pierre Demeron verspricht Leichtigkeit und Offenheit. Am Dienstag war Grundsteinlegung, lese ich heute in der Zeitung. Ja, da soll ein neues Forum entstehen, Herzstück des werdenden Hochschulquartiers mitten in der Stadt. Ein neues Bildungs- und Forschungszentrum mit Hörsälen, Seminarräumen, vier Turnhallen, Lehr- und Lernzentrum für alle Fächer am Unizentrum, eine Bibliothek mit über 300 Arbeitsplätzen, Cafés, Mensa und mehreren Geschäften, auch für die Quartierbevölkerung. Insgesamt soll das Bauwerk Platz bieten für knapp 6'000 Personen. Die Dimensionen sind aussergewöhnlich, 300'000 Tonnen Untergrund. wurden ausgehoben, tausende LKW-Fahrten waren notwendig, um den Bauschutt abzutransportieren. Das Mammutvorhaben dürfte rund 600 Millionen Franken kosten. Meine Damen und Herren, Turmbau zu Babel, da werden Hunderte von Millionen verbetoniert. Ein Bildungstempel wird errichtet, wie diese Kunstschule da in der Nähe des Escherwiesplatzes in Zürich. Hier baut sich der Bildungssektor einen Tempel, eben einen Turmbau zu Babel, während die Bildungsleistungen in der Schweiz immer mehr abschmieren. Also das ist für mich ein Symbolbild des Niedergangs, des Irrwegs. Wenn man anfängt, das Geld in die Paläste, in die Bildungspaläste zu investieren, dann liegt man falsch. Ich bin auch alles andere als davon überzeugt, dass man mit immer mehr Geld immer bessere Bildungsergebnisse hat. Wir beobachten in der Schweiz eine massive Aufstockung dieser Bildungsausgaben bei gleichzeitiger Abnahme der Bildungsqualität. Und solange diese Grundprobleme nicht gelöst sind, auch und gerade an den Universitäten, an diesen Woken-Ideologie-Indoktrinierungsanstalten, zu denen unsere Universitäten leider auch geworden sind, solange das nicht behoben ist, solange hier nicht eine Art Bereinigung stattgefunden hat, Eine ideologische Bereinigung sozusagen mal durch die Kläranlage geschickt wurde, wie das in den Vereinigten Staaten natürlich unter gewaltiger Kritik der amerikanische Präsident richtigerweise probiert hat. So lange sollte man auf keinen Fall solche gigantomanischen, grössenwahnsinnigen Projekte ansteuern, die jetzt natürlich überall gefeiert und hochgejubelt werden, da als Ausdruck dieser wundersamen schweizerischen Bildungskompetenz das Gegenteil. ist der Fall. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit, melde mich gleich wieder zurück mit der internationalen Ausgabe, wünsche Ihnen einen wunderbaren guten Tag. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. 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Geifernde Marschkolonne: Schweizer Medien auf Kriegspfad gegen Russland. SVP knickt bei Armeefinanzierung ein. Grössenwahnsinniger Bildungstempel für die Uni Zürich

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Geifernde Marschkolonne: Schweizer Medien auf Kriegspfad gegen Russland. SVP knickt bei Armeefinanzierung ein. Grössenwahnsinniger Bildungstempel für die Uni Zürich
Geifernde Marschkolonne: Schweizer Medien auf Kriegspfad gegen Russland. SVP knickt bei Armeefinanzierung ein. Grössenwahnsinniger Bildungstempel für die Uni Zürich
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Kapitel

  1. Einleitung und Begrüssung
  2. Abstimmung am Wochenende
  3. Werbeanzeige: Prisma World
  4. Schweizer Neutralität Polo-Shirts
  5. Vorträge in Deutschland
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