Fronten im KI-Wettlauf: USA verlangen von Partnerstaaten eine Entscheidung zwischen amerikanischer und chinesischer Initiative
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Fronten im KI-Wettlauf: USA verlangen von Partnerstaaten eine Entscheidung zwischen amerikanischer und chinesischer Initiative

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Fronten im KI-Wettlauf: USA verlangen von Partnerstaaten eine Entscheidung zwischen amerikanischer und chinesischer Initiative
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Die USA wollen Dutzende Partnerländer im KI-Wettlauf mit China zu einer Entscheidung zwischen den konkurrierenden Bündnissen bewegen. Staaten, die sich Pekings Initiative anschliessen, sollen laut dem Entwurf eines Schreibens nicht zugleich Teil der von Washington geführten KI-Koalition sein können. Dies berichtet Reuters unter Berufung auf einen internen Entwurf des Aussenministeriums.

Mark K. Christino/Keystone
KI-Anwendung im Bergbau in Jinan, China (Symbolbild)
Mark K. Christino/Keystone

Das Schreiben richtet sich an 35 Unterzeichner eines im Juni vereinbarten amerikanischen «AI Opportunity Statement». Dazu gehören Mitglieder der Initiative Pax Silica sowie weitere Staaten, die bei künstlicher Intelligenz mit Washington zusammenarbeiten wollen.

«Teil von allem zu sein, bedeutet, Teil von nichts zu sein. Die Unterzeichnung der Pax-Silica-Erklärung ist nicht bloss eine Mitgliedschaft, sondern eine Verpflichtung», heisst es in dem Entwurf. Die Staaten werden aufgefordert, sich «bewusst zu entscheiden».

Pax Silica soll Lieferketten für KI-Modelle, Halbleiter und kritische Rohstoffe absichern. Rund zwei Dutzend Länder haben sich angeschlossen, darunter Japan, Australien und Südkorea.

Das rohstoffreiche Land Kasachstan ist bislang als einziger Staat bekannt, der sowohl der amerikanischen als auch der chinesischen Initiative angehört.

China kritisierte das Vorgehen. «Solche Massnahmen werden den weltweiten Fortschritt bei KI nur behindern und dienen niemandes Interessen», erklärte ein Sprecher der chinesischen Botschaft in Washington.

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