Bundeskanzler Friedrich Merz erreicht im neuen ZDF-«Politbarometer» seinen bislang schlechtesten persönlichen Wert. Auf einer Skala von plus 5 bis minus 5 bewerten ihn die Befragten mit minus 1,9. Ende Juli lag der CDU-Vorsitzende noch bei minus 1,5. Dies berichtet die Welt unter Berufung auf die Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen.
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Zudem zweifeln 80 Prozent der Befragten daran, dass die CDU geschlossen hinter Merz steht. Selbst unter den Unionsanhängern teilen 67 Prozent diese Einschätzung. Die Beliebtheitsliste führt Verteidigungsminister Boris Pistorius von der SPD mit 1,3 an. AfD-Chefin Alice Weidel liegt mit minus 2,5 auf dem letzten Platz.
In der Sonntagsfrage bleibt die AfD mit 27 Prozent stärkste Kraft. CDU und CSU erreichen 22 Prozent. Beide verlieren gegenüber Ende Juli jeweils einen Prozentpunkt. Die Grünen kommen auf 14 Prozent, SPD und Linke jeweils auf 12 Prozent und die FDP auf 4 Prozent. Die schwarz-rote Regierungskoalition hätte damit keine Mehrheit.
Eine AfD-geführte Landesregierung im Osten lehnen 64 Prozent der Befragten in ganz Deutschland ab. Im Westen beträgt die Ablehnung 66 Prozent, im Osten 53 Prozent. Die Abgrenzung der CDU von der AfD halten bundesweit 61 Prozent für richtig, 37 Prozent für falsch. Befragt wurden vom 17. bis 19. August 1319 Wahlberechtigte.