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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem Institut für vorgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien zur internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig. Kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Dienstag, dem 25. August 2026. Neutralitätsanalphabeten attackieren die Schweiz. Freche Einmischungen aus Schweden und der Bundesrepublik Deutschland. Der Vorwurf lautet, die Schweizer seien Trittbrettfahrer. Ihr leistet ja gar nichts. Keinen solidarischen Beitrag für die Sicherheit in Europa. Alles Unsinn. Der solidarische... Beitrag der Schweiz zum Frieden in Europa besteht darin, liebe Schweden, liebe deutsche Politiker, dass die Schweiz seit über 500 Jahren keinen Krieg mehr angefangen und kein fremdes Land mehr angegriffen hat. Noch Fragen? Habt ihr noch weitere Bemerkungen und Beanstandungen? Ich meine, es ist ja ein Hohn, dass wir aus Ländern kritisiert werden. die in den letzten 500 Jahren den einen oder anderen Weltkrieg vom Zaun gebrochen haben. Und diese Politiker, diese eingebildeten, Entschuldigung, Schnösel, sollten sich mit einem Mindestmass an historischer Bildung zuerst vertraut machen, bevor sie sich auf derart unqualifizierte Art und Weise über die Schweiz äussern. Und diese Arroganz, die sich da einschleicht, gerade auch in deutschen Mainstream-Medien, die gilt es hier in aller Form und in aller Deutlichkeit zurückzuweisen. Das ist dieser Ungeist, den wir kürzlich angesprochen haben, dieser neue Militarismus, diese Aufrüstung des Geistes, dieser militante Moralismus, gipfelnd in der Aussage des deutschen Kanzlers Friedrich Merz. wir wollen jetzt die stärksten konventionellen Streitkräfte in Europa. Das ist ein Satz, der einem das Blut in den Adern gefrieren lassen kann und vielleicht auch gefrieren lassen sollte, wenn man sich vorstellt, wenn eine Regierung, die sich jetzt nicht durch überragende Kompetenz bisher ausgezeichnet hat, sich dann auch noch irgendwann einmal im Besitz solcher Waffensysteme befinden sollte. aufmunitioniert auch mit einem unzerstörbaren Gefühl moralischer Überlegenheit. Das ist eine ganz gefährliche Mischung, sozusagen ein politischer Molotow-Cocktail, der sich da zusammenbraut. Im Zusammenhang mit solchen Aussagen sind ja auch kürzliche journalistische Entgleisungen zum Thema geworden und die Empörung ist sehr, sehr gross über den FAZ. den Journalisten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Michael Martens, den Balkankorrespondenten. Auch ich habe ihn ein paar Mal angesprochen. Die Episode datiert schon etwas zurück aus den Sommerferien. Aber es gibt hier noch einen ganz wichtigen Aspekt, den wir noch nicht herausgearbeitet haben. Martens ist ja zu Recht heftig kritisiert worden, weil er an einer Medienkonferenz in Serbien, Vor ihm die beiden Präsidenten Vucic und Zelensky, die nun also wirklich skandalumwitterte Frage und empörende Frage einem Journalisten, irgendwie ganz schräg und abstrus stehende Frage gestellt hat, ja, Herr Präsident Zelensky, was müssen wir tun, um Ihnen zu helfen, noch mehr Russen zu töten, also ich meine russische Soldaten. Und da hat sich ein Crescendo der Entrüstung ergeben. Auf der russischen Seite ist der Letzter Fahndung ausgeschrieben worden und auch seine Zeitung. Die Frankfurter Allgemeine hat zwar generell sich irgendwie hinter ihren Mann gestellt, aber sie haben ihn auch fallen gelassen. Sie sind ihm auch in den Rücken gefallen, indem sie nämlich gesagt haben, ja, wir finden diese Frage auch nicht besonders intelligent und richtig gestellt. So sinngemäss hat man ihn da öffentlich gemaßregelt, aber dann natürlich auch den Vorwurf in Richtung Moskau. Und das ist ein krasses Führungsversagen. der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Denn der Korrespondent hat nichts anderes formuliert, als das, was die Herausgeber dieser Zeitung mehr oder weniger täglich ihren Lesern vorsetzen. Und die Herausgeber der FAZ schreiben, insbesondere der politische Herausgeber, dass man eben Russland militärisch besiegen müsse. Das ist das Ziel. Und man unterstützt auch die Politik der Bundesregierung, die an diesem Ziel festhält, Man solle Russland... militärisch besiegen. Wie besiegt man militärisch ein Land? Ja, indem man möglichst viele Soldaten tötet. Was hat Martens gesagt? Er hat genau das gefragt, was seine Zeitung, was seine Herausgeber schreiben, aber die lassen ihn jetzt so ein bisschen im Regen stehen und das ist hier vor allem auch das Stossende, dass der Mann dann auch noch von seinen eigenen Leuten fallen gelassen wird, die ja genau das schreiben, was er mit seiner unmöglichen Frage, aber einer, sagen wir mal, entlarvenden Frage an dieser Medienkonferenz zum Ausdruck gebracht hat. Das ist der eigentliche Kern hier in dieser Situation. Dann habe ich mir noch etwas vertiefter angeschaut, diese Sommerinterviews da, also diese Sommerverhöre mit den AfD-Vorsitzenden Chrupalla und Weidel und vor allem das Gespräch mit Alice Weidel in Wien, das sind einfach Absurde Rituale, das sind Kreuzverhöre, die da stattfinden und jetzt das Getöse gegen die AfD-Vorsitzende und der Moderator Wolf Schmiese, den ich noch kenne aus deutschen Zeiten damals im Journalismus. Er war ganz ursprünglich einmal für die Welt tätig, hat dann für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung gearbeitet, allerdings in ungleich entspannteren, lockereren... politischen Zeiten, auch innenpolitisch, da war noch nicht das Packeis festgefroren, wie wir es heute haben, aber jetzt ist er da, also wirklich wie ein sowjetischer Schauprozessanwalt mit einem aufgesetzten, leichtem, muskulär verspannten Lächeln aufgetreten gegen die AfD-Vorsitzende, die irgendwann gar keinen Satz mehr fertig machen konnte und was einfach störend ist, und ich glaube, das nervt die Leute, wenn sie sich solche Sendungen überhaupt noch antun, ist, dass man nach etwa drei Sekunden merkt, dass der Journalist eine Agenda hat. Der ist gar nicht neugierig darauf, was die Weidel zu sagen hat, sondern er möchte sie vorführen. Er möchte sie in seine Schubladen zwängen. Er möchte ihr die Etiketten ankleben, auf die man sich geeinigt hat. Ja, da habt ihr ja keine Lösungen. Da habt ihr gar nichts. Man möchte so bestimmte Skandalschiffren abrufen, damit man sich dann empören kann. Man will die sozusagen in eine Falle locken. Und viele Deutsche... Die meisten, die das anschauen, haben das doch längst durchschaut. Und das bringt auch nichts. Es wäre interessant, einmal mit einer Alice Weidel oder einem anderen Politiker solche kontroversen Fragen der Aussenpolitik mit der Europäischen Union, dem Euro, einmal vertieft und ergebnisoffen zu diskutieren, aber nicht in dieser tribunalistischen Form, da der Sperrfeueranklage des permanenten Unterbrechens. Und eben, man merkt dann, dass die Journalisten ganz festgefügte Schablonen im Kopf haben, in die sie dann ihre Gesprächspartner hineinzwingen wollen. Deutschland ist eine noch junge Demokratie und das sieht man einfach auch an solchen völlig verunglückten Übungen. Oder wenn ich dann Titel lese, «Die blaue Sau rausgelassen». Frau Weidel hat doch keine Sau rausgelassen. Sie hat einfach dezidiert. gegen einen Moderator, der sie permanent unterbrochen hat. Gegen den hat sie versucht, ihren Standpunkt durchzubringen. Tino Chrupalla hat das Ganze etwas gelassener, etwas lockerer angehen lassen und all die Vorwürfe heruntergespielt, die man gegen ihn gebracht hat, den Anschlag. Nun, das wird auch wieder aufs Heftigste hier kritisiert. Friedrich Merz, der Kanzler, wir stehen fest an der Seite der Ukraine. Ich glaube, viele Deutsche wünschten sich, dass der deutsche Kanzler mit der gleichen Werbe sich da auch für sein eigenes Land auf die Barrikaden stellen würde. Dann im Podcast Precht-Lanz kritisieren die beiden Gesprächspartner das Spiegel-Cover um Ulrich Sigmund. Und ja, allmählich dämmert er sich auch den... deutschen Journalisten, dass dieses ganze Brandmauer-Theater, das kann ja nicht aufgehen. Da merken sie, und das ist schön, das sind eben die zarten Knospen der Demokratie, die jetzt aufgehen in Deutschland, dass man merkt, ja, du, vielleicht, also wenn dann die Leute den tatsächlich wählen, den Ulrich Sigmund, dann schauen wir mal, was er macht. Und dieser Präventivkrieg da gegen die eigene Bevölkerung, gegen die Demokratie, gegen den Wähler, allmählich scheint es da doch in den einen oder anderen Hirnzellen zu dämmern, geht da dem einen oder anderen ein Lichtlein auf. Die Wall-Street-Ikone Ray Dalio, einer der Prognostiker, der immer sagt, jetzt kommt es, jetzt regnet es dann, jetzt hört es dann auf mit der Sonne, jetzt bezogen auf Wirtschaftsentwicklungen, sagt da einen gravierenden Crash voraus. Dann habe ich ihn, der FAZ. Ein super Interview gelesen, wirklich toll, mit einem ganz interessanten Mann, Stefan Kert. Er trat wegen der Migrationspolitik aus der SPD aus. Jetzt fordert der Landrat des Kreises Vorpommern-Rügen eine Öffnung zur AfD und nennt Dänemark als Vorbild. Und solche Interviews zeigen, dass es eben doch noch eine andere Wirklichkeit gibt, als die da der etablierten Mainstream-Medien. Grundvernünftig, bodenständig, entspannt, aber auch ehrlich wirkend hier der Auftritt dieses Stefan Kert. Also sehr beeindruckend, wie er sich da äussert. Sehr, ja eben, realitätsnah. Herr Landrat, Sie haben nun längst gesagt, man sollte einer Regierungsbeteiligung der AfD offen gegenüberstehen. Warum? Nur schon diese Frage, meine Damen und Herren. Also sollten wir eigentlich, also wenn Sie gewählt werden, Sollten wir das eigentlich akzeptieren, so einem Volksentscheid? Oder sollten wir das eigentlich nicht akzeptieren? Sollten wir der Demokratie gegenüber offen dastehen? Oder müssen wir auf die Barrikaden steigen? Und er sagt dann, aus der Überlegung heraus, dass die Brandenauer-Diskussion das eigentliche Thema verschleiert, die Frage ist, wäre es gut, wenn im Land andere Mehrheiten entstehen, die die Themen abräumen, deren Wegen die AfD überhaupt zu stark geworden ist. Migration zum Beispiel. In Dänemark räumt die Sozialdemokratie genau die Themen ab, die hier der AfD überlassen werden. Ja. Es geht eben um Themen, es geht um Anliegen. Endlich nimmt hier mal einer, zumindest gemäss diesem Interview, die thematischen Prioritäten der Bürger ernst. Und nicht einfach nur die Prioritäten der Politiker, die sich da gegen diese lästigen Bürger, die da nicht einen selber wählen, sondern eine andere Partei, die sich vermutlich dieser Bürger am liebsten entledigen würden. Also dieses Interview kann ich Ihnen empfehlen. Stefan Kert, sehr interessant. faszinierend und auch horizonteröffnend. Meine Damen und Herren, das war's. Entschuldigen Sie, ich habe noch ein wichtiges Thema vergessen, darauf wollte ich noch zu sprechen kommen, habe es in der schweizerischen Sendung schon angesprochen. Klaus Michael Kühne ist gestorben, der vermutlich bedeutendste deutsche Unternehmer der Gegenwart mit 89 Jahren, sein Domizil in der Schweiz, seine Firma Kühne & Nagel in Schindalegi beheimatet. von einem weiteren gebürtigen Deutschen geführt, als Verwaltungsratspräsident Jörg Wolle, auch eine sehr beeindruckende Persönlichkeit. Und Klaus Michael Kühne hat das Naturgesetz durchbrochen, wonach der Grossvater etwas aufbaut und der Enkel dann Kulturgeschichte studiert. Nein, er hat die Firma noch grösser gemacht, zum Weltkonzern ausgebaut. Ein Logistikunternehmen hinterlässt ein gewaltiges Vermögen, 40 Milliarden Franken, die jetzt in Stiftungen entsprechend sozusagen verewigt werden. Die Firma auch da vor Übernahmen geschützt. Klaas-Michael Kühne, eine ganz beeindruckende Persönlichkeit. Ich hatte ein paar Gelegenheiten, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Einmal waren wir in Kitzbühel auf einer Reise mit einem schweizerischen Verein hier in Zürich. Dort hat sich der... grosse Unternehmensstratege, auch von einer heiteren Seite gezeigt als Teufelsgeiger an einem Kitzbühler Instrument. Beim Stanglwirt grossartige, auch unprätentiöse Freundlichkeit und Kollegialität. Eine grosse Persönlichkeit Klaus-Michael Kühne. Und an solchen Biografien sehen Sie eben, was Unternehmer an Differenz ausmachen. Spielt eben eine Rolle, wer eine Firma führt. Und ohne solche visionären Leute, die gewaltige Zahlen von Arbeitsplätzen schaffen, die durch ihre Genialität, durch ihre Schaffenskraft, durch ihren Einsatz auch die Bereitschaft unten durchgehen zu müssen, das gab auch in der Karriere eines Klaus-Michael Kühne sehr viele Aufs und Abs, damit schaffen sie eben auch die Grundlage für Steuerzahlungen. Denn ohne den Reichtum, ohne die Wertschöpfung des Unternehmens, Und auch die Löhne, die da bezahlt werden können, an Zehntausende von Mitarbeitern, hätte der Staat gar keine legitime Möglichkeit, Geld zu schöpfen für seine Aufgaben. Also der Unternehmer ist ja das eigentliche Lasttier der Gesellschaft, bekommt aber viel zu wenig Anerkennung dafür, vor allem auch von staatlicher Seite, vor allem auch in Deutschland, wo man sich angewöhnt hat, die Unternehmer immer noch mehr. zu melken bzw. die Milchkühe dann irgendwann auch zu schlachten bzw. daran zu hindern, dann nach ihrer beabsichtigten Schlachtung das Land zu verlassen durch entsprechende Steuergesetze. Klaus-Michael Kühne, schon seit den 70er Jahren, sein Vater bereits in der Schweiz ansässig, eine grossartige Unternehmerpersönlichkeit. Meine Damen und Herren, danke Ihnen, jetzt habe ich sicher vieles nicht berücksichtigt, aber nichts... vergessen. Ich danke Ihnen sehr herzlich für die Aufmerksamkeit. Bis bald. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst... Niemand so unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. 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Friedensweltmeister Schweiz: Seit über 500 Jahren keinen Krieg angefangen. Die TV-Tribunale gegen Weidel und Chrupalla. «Russen töten»: FAZ-Martens sagt nur, was seine Herausgeber täglich fordern. Stefan Kerth: Vernünftiger Landrat, einst SPD

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Friedensweltmeister Schweiz: Seit über 500 Jahren keinen Krieg angefangen. Die TV-Tribunale gegen Weidel und Chrupalla. «Russen töten»: FAZ-Martens sagt nur, was seine Herausgeber täglich fordern. Stefan Kerth: Vernünftiger Landrat, einst SPD
Friedensweltmeister Schweiz: Seit über 500 Jahren keinen Krieg angefangen. Die TV-Tribunale gegen Weidel und Chrupalla. «Russen töten»: FAZ-Martens sagt nur, was seine Herausgeber täglich fordern. Stefan Kerth: Vernünftiger Landrat, einst SPD
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Kapitel

  1. Begrüssung und Einleitung
  2. Kritik an der Schweiz: Neutralitätsdiskussion
  3. Militarismus in Deutschland: Friedrich Merz und die Bundeswehr
  4. Journalist Michael Martens und die FAZ
  5. Sommerinterviews mit AfD-Politikern
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