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Frankreich: Ein mutmasslich russischer Staatsbürger namens Ibrahim I. rast in Menschenmenge

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Frankreich: Ein mutmasslich russischer Staatsbürger namens Ibrahim I. rast in Menschenmenge
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Ein Autofahrer soll im nordfranzösischen Caen absichtlich in eine Menschenmenge gefahren sein und dabei einen Menschen getötet sowie zehn weitere verletzt haben. Nach Angaben der Polizei wurden vier der Verletzten schwer verletzt, einige befinden sich in kritischem Zustand, berichtet die Bild-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den festgenommenen 26-jährigen Fahrer wegen Mordes.

Frankreich: Ein mutmasslich russischer Staatsbürger namens Ibrahim I. rast in Menschenmenge

Nach bisherigen Erkenntnissen der Behörden gibt es keinen terroristischen Hintergrund. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochabend gegen 22.15 Uhr an einer Bushaltestelle in der Nähe des Bahnhofs von Caen. Zuvor soll es nach Angaben des französischen Senders BFM in einer nahe gelegenen Bar zu einer Schlägerei gekommen sein. Einer der Beteiligten soll anschliessend in einen schwarzen BMW gestiegen und gezielt in die dort stehende Gruppe gefahren sein.

Bei dem mutmasslichen Fahrer handelt es sich laut dem Bericht um den 26-jährigen russischen Staatsbürger Ibrahim I. Nach der Tat flüchtete er. Die Polizei nahm ihn später im rund zwanzig Kilometer entfernten Ouistreham fest. Den Behörden war der Mann demnach bisher lediglich wegen Verkehrsdelikten bekannt.

Bei den Verletzten handelt es sich nach Angaben des stellvertretenden Bürgermeisters von Caen ausschliesslich um Männer zwischen 17 und etwa 40 Jahren. Laut Zeugen soll der Getötete ein 18 oder 19 Jahre alter Mann aus Afghanistan sein. Eine offizielle Bestätigung seiner Identität wird in dem Bericht nicht genannt.

Offen ist bislang auch das Motiv. Insbesondere ist unklar, ob die angefahrenen Männer an der vorangegangenen Auseinandersetzung beteiligt waren oder zufällig an der Bushaltestelle standen.

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