Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Frankfurt: Behörde warnt vor Malaria

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Frankfurt: Behörde warnt vor Malaria
Frankfurt: Behörde warnt vor Malaria
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

In Frankfurt sind zwei weitere Menschen an Malaria erkrankt, obwohl sie weder am Flughafen arbeiten noch zuvor in einem Malaria-Gebiet waren. Das Gesundheitsamt der Stadt warnt deshalb vor der potenziell tödlichen Tropenkrankheit und rät der Bevölkerung zu verstärktem Mückenschutz. «Wir raten zu Mückenschutz durch Repellentien und bedeckende Kleidung», teilte die Behörde mit, wie die Bild berichtet.

Z1022/_PATRICK PLEUL / KEYSTONE
Stechmücke saugt Blut aus einem Arm (Symbolbild)
Z1022/_PATRICK PLEUL / KEYSTONE

Die beiden Erkrankten leben im Stadtteil Schwanheim, rund fünf Kilometer vom Frankfurter Flughafen entfernt. Bei ihnen wurde der Malariaerreger Plasmodium falciparum nachgewiesen. Wie sie sich infiziert haben, ist bislang ungeklärt. Das Gesundheitsamt hat am Flughafen und im Umfeld ihrer Wohnorte Mückenfallen aufgestellt. Gefangene Tiere sollen in einem belgischen Tropeninstitut untersucht werden.

Die neuen Fälle sind Teil einer ungewöhnlichen Häufung rund um Deutschlands grössten Flughafen. Seit Juli erkrankten dort bereits sechs Mitarbeiter der Gepäckabfertigung an Malaria, zwei von ihnen starben. Die Behörden vermuten, dass infizierte Stechmücken mit Flugzeugen aus tropischen Gebieten nach Frankfurt gelangten und Beschäftigte stachen.

Die beiden jüngsten Fälle werfen allerdings neue Fragen auf. Anopheles-Mücken legen nach Angaben der «Hessenschau» normalerweise Distanzen von rund zwei Kilometern zurück. Die Betroffenen wohnen etwa fünf Kilometer vom Flughafen entfernt. Als mögliche Erklärung gilt deshalb auch sogenannte Gepäckmalaria: Infizierte Mücken könnten in Koffern oder anderen Gepäckstücken weitertransportiert worden sein.

Das Gesundheitsamt empfiehlt neben langer Kleidung Abwehrmittel mit Icaridin oder DEET sowie Fliegengitter an Fenstern. Trotz inzwischen acht Erkrankungen bewertet die Behörde das allgemeine Ansteckungsrisiko weiterhin als gering: «Die klimatischen Bedingungen sind für den Zyklus von Mücke und Erreger in Deutschland ungünstig.» Wie die beiden Menschen in Schwanheim mit dem Erreger in Kontakt kamen, wird weiter untersucht.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.