Im Schweizer Fernsehen diskutierten am vergangenen Sonntag anlässlich der Sendung «Sternstunde Philosophie» Balthasar Glättli und Frank Urbaniok zum explosiven Thema «Migration und ihre Schattenseiten.»
Sowohl Glättli als auch Urbaniok haben ihre jeweilige Buchneuerscheinung als Gesprächsgrundlage mit ins Studio gebracht. Nicht nur die persönlichen Standpunkte, auch die Buchtitel konnten unterschiedlicher nicht sein.
Screenshot SRF
Während Balthasar Glättli, Nationalrat (Grüne), mickrige 52 Seiten unter dem Titel: «Es kommen die Richtigen. Klarstellung zur aktuellen Asyldebatte» geschrieben hat, veröffentlichte Urbaniok, forensischer Psychiater, auf über 280 Seiten «Schattenseiten der Migration – Zahlen – Fakten – Lösungen. Oder anders gesagt: Glättli kennt Migration vom Hörensagen, während Urbaniok Jahrzehnte beruflich mit ausländischen Gewaltverbrechern zu tun hatte.
Dennoch hat der frühere Grünen-Präsident den Nerv, dem forensischen Psychiater vorzuhalten, dessen Buch beinhalte viel Weinerliches im Sinne von: Man spreche nicht über die Probleme, man nehme ihn als Autor nicht ernst oder greife ihn an. Das ist ziemlich starker Tobak von einem, der seine Studiengänge (Philosophie, Linguistik und Germanistik) nicht zu Ende gebracht hat, an die Adresse eines Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie, der von 1997 bis 2018 als Chefarzt des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes im Justizvollzug des Kantons Zürich amtete.
Wer kann es besser beurteilen als Frank Urbaniok, dass wir ein gravierendes Problem mit der Ausländerkriminalität haben? Eine von ihm erstellte Statistik veranschaulicht zum Beispiel, dass Algerier im Jahr 2023 120 Mal häufiger kriminell wurden als Schweizer. Für Glättli ist das kein Thema, welches die Asylfrage betrifft, da die meisten Algerier sowieso illegal hier seien.
Ja, die Grünen wissen tatsächlich nicht mehr, wo oben und wo unten ist.