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Feuerpause ausgeschlossen: Teheran fordert Abkommen zur Beendigung des Krieges statt Waffenstillstand

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Feuerpause ausgeschlossen: Teheran fordert Abkommen zur Beendigung des Krieges statt Waffenstillstand
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Der Iran will keinen blossen Waffenstillstand mit den USA, sondern verlangt ein vollständiges Ende des Krieges. «Wir haben den Vermittlern gesagt, dass wir keinen Waffenstillstand akzeptieren werden; der Krieg muss beendet werden», sagte Aussenminister Abbas Araghtschi der iranischen Nachrichtenagentur Fars, wie CBS News berichtet. Ein Kriegsende müsse so ausgestaltet sein, dass sich der Konflikt nicht wiederhole.

Abedin Taherjenareh/EPA/Keystone
Irans Aussenminister Abbas Araghtschi in Teheran
Abedin Taherjenareh/EPA/Keystone

Araghtschi stellte den bisherigen Kriegsverlauf zugleich als Scheitern der amerikanischen Ziele dar. «Die Feinde wollten unsere Kapitulation», sagte er. Danach hätten sie einen Regimewechsel, eine Zersplitterung des Landes und innere Unruhen angestrebt. Doch welchen Plan die Gegner auch verfolgt hätten, «sie wurden enttäuscht und besiegt», erklärte der Aussenminister.

Ähnliche Positionen hatten beide Seiten bereits in den vergangenen Wochen vertreten: Sowohl Washington als auch Teheran stellen den bisherigen Kriegsverlauf als eigenen Erfolg dar und beanspruchen jeweils die Kontrolle über die strategisch wichtige Strasse von Hormus. Trump bezeichnete die Meerenge auf Truth Social als «offen und in Betrieb» und erklärte, alle Seeminen seien entfernt oder gesprengt worden. Teheran widerspricht dieser Darstellung: Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf erklärte, die Strasse werde erst wieder geöffnet, wenn Washington iranische Forderungen erfülle.

Der Schiffsverkehr bleibt derweil stark eingeschränkt. Laut der Schifffahrtsdatenplattform Kpler sank die Zahl der bestätigten Durchfahrten in der vergangenen Woche um 19,5 Prozent auf 95. Am Sonntag passierten lediglich drei Schiffe die Meerenge, berichtet CBS News.

Neue Verhandlungen zwischen Washington und Teheran zeichnen sich vorerst nicht ab. US-Präsident Donald Trump erklärte am Dienstag auf Truth Social: «Es finden keine Gespräche oder Unterhaltungen mit der Islamischen Republik Iran statt, und es sind auch keine geplant.» Damit ist fast sechs Monate nach Beginn des Konflikts weiterhin offen, wann und unter welchen Bedingungen der Krieg beendet werden könnte.

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