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Deutscher Journalist will von Selenskyj wissen, wie Europa helfen könne, «mehr Russen» zu töten

Ein deutscher Journalist fragte den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei einer Pressekonferenz in Belgrad, was Europa konkret tun könne, um der Ukraine zu helfen, mehr russische Soldaten zu töten. FAZ-Journalist Michael Martens fragte wörtlich: «Können Sie uns Europäern sagen: Was können wir konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen, mehr russische Soldaten zu töten?»

ANDREJ CUKIC / KEYSTONE
Wolodymyr Selenskyj an einer Pressekonferenz in Belgrad
ANDREJ CUKIC / KEYSTONE

Selenskyj forderte in seiner Antwort vor allem mehr finanzielle Unterstützung für die ukrainische Rüstungsindustrie. Die Ukraine könne Waffen für ihre Verteidigung und ihren Kampf günstiger produzieren als andere Länder. Zusätzliche Mittel seien nötig, damit die heimische Rüstungsindustrie ihre Produktion verdoppeln könne.

Als zweiten Punkt nannte Selenskyj weitere Sanktionen gegen Russland. Die bisherigen 21 Sanktionspakete reichten nicht aus. Besonders wichtig seien Einschränkungen gegen die russische Energiewirtschaft sowie gegen die Lieferung ausländischer Bauteile für russische Waffen.

Der ukrainische Präsident hatte erstmals während seiner Amtszeit Serbien besucht. Die beiden Länder möchten enger zusammenarbeiten. Darüber sprach der serbische Präsident Aleksandar Vucic mit Selenskyj. Es ging auch um den künftigen Weg beider Länder in die EU.

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